Soziale Netzwerke jenseits von X und Co.
Dass ich mich inzwischen von den Netzwerken verabschiedet habe, die von amerikanischen Milliardären für ihre Zwecke genutzt werden (X, Insta...), ist für mich selbstverständlich. Dennoch verbringe ich jeden Morgen eine Zeit, um meine Timeline zu lesen: im Fediverse bei Mastodon. Ich reagiere, poste eigene Dinge und bin im Kontakt. Warum tue ich das? Manchmal frage ich mich, was mir das zusätzlich zu den Kontakten eigentlich bringt, die ich im real live habe? Wäre die Zeit nicht anders besser verbracht?
Ich glaube, der größte Gewinn ist, dass ich dort Menschen erlebe und mit ihnen “rede”, die ich sonst nicht erleben würde. Ich lese von Perspektien, die mir fremd sind, und bekomme Information, die ich sonst nicht hätte. Das tut mir gut – auch, wenn ich immer wieder überlege, ob ich nicht auch mal wieder aussteige. Bis dahin erlebt ihr mich hier:
Dazu kommt natürlich die Prediger-App, ein soziales Netzwerk (auf Humhub-Basis) für Leute, die zur Predigergemeinde Erfurt gehören oder mit ihr verbunden sind. Das ist nochmal was ganz anderes: Zusätzliche Vernetzung, Austausch, Informationsweitergabe innerhalb einer Gemeinschaft, die mir wiching ist und mein Leben bereichert. Die will ich nicht mehr missen.