28.3.2025 Schuldgefühle, Uschi, Detlev Schauen wir uns das Jahr, den 28.3.2024 an, also vor einem Jahr. Wie immer machte ich damals meinen täglichen Haushaltsarbeiten. Luna bekam Trockenfutter und ein Schlecker. Sie stand schon vor der Tür und wartete darauf, das sie es bekam, auch gab ich ihr frisches Wasser. Es blieb mir nichts anderes über, zum einkaufen zu fahren und etwas zu Essen zu besorgen. Draußen herschte kaltes Regenwetter und man spürte den Wind im Rücken. Als ich nach Hause kam, fuhr ich das Auto in die Garage und machte mir was zu Essen. Am Nachmittag ging ich zum Nachbarschaftstreff. Uschi sagte mir am Vortag, sie würde Margret besuchen und Detlev mitnehmen. Dort wurden bei Kaffee und Kuchen Frühlingslieder gesungen. Warum bin ich zum Nachbarschaftstreff gegangen? Das fiel mir ein, als es vorbei war. Stattdessen hätte ich Margret besuchen sollen, sie wäre mir wichtiger gewesen. Nun, heute noch lastet mir das Schuldgefühl auf meinen Schultern und Keinem ist es gelungen mir die schwere Last abzunehmen, ich muss es mit mir herum tragen. Abends am Donnerstag, rief Margret bei mir an, sie war bald am Weinen, das dauernd eine Bekannte sich erkundigte, wie es ihr ginge. _______________________________________________ Auch heute nach einem Jahr muss ich mich damit herumplagen, warum ich damals Margret nicht besuchte. Nun ist sie fast vor einem gestorben, aber das erzähle ich in dem nächsten Kapitel, helft mir bitte, wieder ein reines Gewissen zu bekommen, tschüss.