29.3.2025 Margrets letzter Tag im Leben Vor einem Jahr, am 29.3.2024, es war Karfreitag, fuhr ich gegen 11 Uhr zum Hozpiz, und wollte es wieder gut machen, weil ich Margret am Vortag nicht besuchte. Wie immer war es draußen kalt mit Sprüregen. Als ich ankam, war in dem Moment Dorothee angekommen, um Beistand für Margret zu leisten. Ich musste Margret aufwecken, denn sie schlief gerade. Nach mehrmaligen Antippen wachte sie endlich auf. Sie erkannte mich und war froh, das ich kam. Sie sprach mit mir einige Worte und legte sich zurück. Auf einmal erschien Dorothee und sagte ein kleines Gebet für Margret. Uschi, Norbert und Detlev erschienen etwas später. Nun sah Uschi, das Margret nicht mehr lange lebte. Dorothee organisierte die letzte Ölung für Margret, ein Pastor aus der kath. Kirche bei uns, sollte Margret empfangen. Margrets letzte Worte waren” Uschi gib mir bitte ein Glas Wasser, ich habe keine Kraft mehr.” Bevor die letzte Ölung kam, ging ich mit Dorothee durch den Funckepark. Sie besah sich die Magnolie, die in voller Blüte stand und gingen zum Hospiz zurück. Uschi machte ein trauriges Gesicht. Norbert saß im Sessel am Fenster und studierte eine Ilustrierte. Die Ärztin kam und sprach mit Uschi, um auf Margrets Tod vorzubereiten. Als ich zu Hause ankam, wartete ich auf einen Anruf von Margret, doch es kam keiner. Dorothee blieb noch bis zur letzen Ölung und fuhr auch dann nach Hause. Diesen Bericht schrieb ich schon mal am Anfang der Blog-Reihe, tschüss.