8.3. 2025 Margret, armes Mädel, ich war faul Ja, liebe Leser, heute ist es genau ein Jahr her, das Margret von der Klinik zum Hospiz überwiesen wurde. Sie konnte in der Klinik nicht mehr weiter behandelt werden. Der Unterleibskrebs hatte infolge der Aszites weitere Organe befallen. Nun, Margret bekam Betäubungstabletten, damit sie unter den Schmerzen nicht zu leiden brauchte. Ihr Krebs hatte das Endstadium erreicht. Die Schwestern packten Margrets Sachen in Taschen und Tüten ein und ab ging es morgens mit dem bestellten Krankenwagen zum Hospiz, es war halb 10 Uhr, wie sie mich anrief. Uschi musste nochmal zur Klinik fahren und übrige Sachen, die nicht mitkamen, der Margret nachliefern. Sie wurde im Hospiz freundlich aufgenommen Nur Uschi musste in der Klinik nachfragen, wo Margret hingekommen ist. Ich blieb heute zu Hause und hatte Einiges zu tun, zwar war ich mit der Kleberei fertig, weil das Band alle war. Die Hausarbeit stand im Vordergund: Abwaschen, Frühstück für die Katzen und mich machen, Toilette säubern, Katzenstreu auswechseln, Mittagessen kochen usw. Einmal kam der Kater Felix ganz nah heran, beschnupperte meine Nase und leckte meine Haare, das bedeutete darauf hin, das Felix mich akzeptiert hat, tschüss.