30.3.2025 Margrets Todestag, 1 Jahr ohne Margret Es ist trauriger Anlass zu berichten, was mit Margret los war: Ich saß gerade am Scheibtisch und studierte meine Mails durch. Etwa um 10 Uhr 45 bekam ich einen Anruf vom Hospiz. Ein Pfleger informierte mich, das Margret gestorben sei. Ich sagte mein Kommen an und bat ihn darum, die Geschwister anzurufen. Dann ließ ich zu Hause alles stehen und liegen und fuhr zum Hospiz. Im Zimmernr. 1 lag sie nun, meine Margret, ich vergoss noch nicht mal eine Träne. Es brannten 2 Kerzen am Nachttisch. Margret lag im Bett, mit ihrem blauen Pullover ein langer Zopf geflochten und ein kleines Holzkreuz, das Dorothee ihr schenkte unter ihren Händen geschoben. Das Gesicht von Margret war leicht gelblich gefärbt und die Augen geschlossen. Nur das eine rechte Auge war nicht ganz zu, man konnte es glänzen sehen, als wollte sie sich von mir verabschieden. Man weiß es nicht, wie Margret den Tod empfangen hat, hat sie an uns gedacht? Ist sie mit offenen Augen gestorben, hat sie an ihre Lieblingslieder gedacht. Oder hat ein Pfleger ihr die Augen zugedrückt. Das schöne lange blonde Haar mit der Schleife mit dem Smartphone neben ihr am Tisch. Danach kamen Margrets Geschwister, Norbert, Uschi und Detlev ihr Ehemann. Es war ein Schock für uns alle und konnten nicht begreifen, das das Leben von Margret zu Ende war. Nun, wir blieben etwa 4 Stunden bei der verstorbenen Margret und fuhren nach Hause, erst dann kullerten bei mir die Tränen die Wangen herunter. Wie haben es die Geschwister aufgenommen, ich weiß es nicht. Wahrscheinlich wurde nach am Abend die tote Margret aus dem Bett geholt und in die Kühlbox vom Hospiz gebracht. _________________________________________________ Heute Morgen war ich im Gottesdienst und dachte an Margret, sogar Uschi leistete mir Gesellschaft, sie kam extra aus Herten zu mir und setzte sich auf die Kirchenbank neben mir und beteten für Margret. Nun bin ich ein Jahr ohne Margret und das macht mich immer wieder traurig, das sie nicht mehr bei mir ist. In der Mittagszeit fuhren Uschi und ich zusammen zum Frühstücksrestaurant und aßen eine Kleinigkeit. Sie erzählte mir, das sie am dem jenem Donnerstag Margret vorfand, das es ihr nicht gut ging, sie lag bereis im Sterben und wollte in Ruhe gelassen werden. Wie ich am Karfreitag bei ihr war, ist es mir nochmal gelungen, Margret zu wecken. Dann konnte ich feststellen, das sie schon halb tot war. Einen besonderen Dank spreche meiner Cousine aus, sie schrieb mir in der Mail einige trösten de Worte. Wenigstens Eine, die an mich gedacht hat.