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Ich bin drin. Wie so eins Boris Becker. Das tchncs.auth Login hat sich also doch gelohnt. Dies ist mein erster Beitrag auf Wirte.Freely (oder zumindest der erste seit langer Zeit). Ich bin Blogger. Ich reise. Ich schreibe darüber. Einst hatte ich ein Write Freely-Blog bei fimidi.com. Das ist lange her. Ich bin somit #neuhier Auf den weißen Flächen von Write Freely gedenke ich, Texte zu veröffentlichen, die nicht ins Künstler-Reiseblog passen. Anleitungen zum Entrinnen aus den Konzernklauen. Momentan arbeite ich daran, meine Mailkonten verschlüsselungsfähig zu machen. Ach was, sie SIND verschlüsselungsfähig. Das Problem ist eher, dass ich daran arbeiten muss, dass meine Menschen, mit denen ich kommuniziere, das auch verstehen. Ich habe schon erste Nachfragen erhalten, was der komische Anhang an einer Mail soll, mein öffentlicher PGP Schlüssel. Ich sehe das derzeitige Konzernabhängigkeits-Problem darin, dass wir gemeinsam in eine Sache reingerutscht sind, die uns in Knechtschaft weniger großer Konzerne führt. Aus purer Bequemlichkeit und weil alle es machen. Alle sind in diesem Portal/Dienst/sonstigen Technikding, da muss ich auch dabei sein, damit ich “mitspielen” darf. Ein echtes Dilemma. Ich frage mich, wie es klappen könnte, dass nicht nur ich, der Isolation und Stille gewohnt ist, es schafft, den Konzernen und “Sozialen Medien von der Stange” zu entrinnen, sondern andere, weniger “rebellische” Menschen auch. Erstens müssen sie das Bedürfnis haben, es zu wollen, also neben einer nebulösen Ahnung, dass es gut wäre, nicht bei den Großen mitzumischen. Und statt dessen zum Beispiel Alternativen aus dem Fediversum umsteigen. Zweitens, und das ist das Komplizierte, brauchen die Menschen auch einen einfach zu begehenden Weg. Man kann nicht, nur weil man sich tagelang durch technisches Zeug gewurschtelt hat und damit seinen eigenen Weg gebaut hat, von anderen erwarten, dass sie ebenso den schwer erarbeiteten Holperpfad beschreiten. Insofern: Ich muss wohl trampeln, Spuren vergrößern, Dinge und Vorankommensweisen erklären. Es ist mühsam. Im Winter, in dem es doch tatsächlich ein bisschen Schnee gab, hatte ich versucht eine Rodelbahn zu bauen. Ganz alleine ebnete ich den Weg durch den Neuschnee. Und dabei erinnerte ich mich, wie einfach es war, damals als Kind mit vielen anderen gemeinsam, eine Neuschneeschussbahn zu bauen, nur indem wir ein paar mal plaudernd und kichernd auf und ab rodelten und trampelten.

Hatte mich lange nicht eingeloggt in Writefreely. Ausgerechnet heute mal wieder und was lese ich? Der letzte Eintrag stammt vom 24. November 2023. Warum bin ich wieder hier? Weil ich nach neuen, zukunftsfähigen Blogmöglichkeiten suche. Der heimische Server macht mal wieder Probleme und die darauf eingesetzte Software, WordPress, macht mich schon lange nicht mehr rundum glücklich. Zu schwer, zu schwerfällig, zu anfällig und mit reinem Arbeiten hat das bei solch ausbordenden Techniken schnell nichts mehr zu tun, wenn man mehr Aufwand tätigen muss, die Technik zu pflegen und Löcher zu flicken, als einfach nur konzentriert seiner (Schreib)arbeit nachzugehen. Liebäugele mit einem statischen Webseitengenerator wie Hugo, oder eben ein outgesourctes leichtes Ding wie dieses Writefreely. Jedoch könnte ich mir auch vorstellen, auf Hangeschriebenes umzustellen. Kladden, Stifte, kein Strom, keine Technik, unhackbares Arbeiten sozusagen.

Hallo Welt!