The Midnight – Syndicate
Album 9/52 Ich mag Synthwave. Ich mag die Stimmung, die das Genre verbreitet. Daher macht das Cover von Syndicate auf jeden Fall Lust und Hoffnung auf mehr. Nach einem relativ vielversprechenden Intro mit Drum-Machine und Synthies geht das eigentliche Album dann los. Leider ist die Dauer von knapp eineinhalb Stunden mindestens eine Dreiviertelstunde zu lang. Es wirkt alles austauschbar, das Album plätschert so vor sich hin. Dabei sind die Songs textlich durchaus sozialkritisch und selbstreflexiv, behandeln Identität und Entfremdung. Leider wird dieser Ansatz durch die Musik unterlaufen. Wie schon oben geschrieben, plätschert alles irgendwie vor sich hin: Das Saxophon-Solo kommt exakt an der Stelle, an der man es erwartet. Die Melodien sind flach, nichts fällt aus dem Rahmen oder überrascht. Kein einziger Song sticht musikalisch oder melodisch heraus. Es klingt einfach wie Fahrstuhlmusik. Da! Ich hab’s gesagt! Das ist aufwändig produzierte Fahrstuhlmusik, nicht mehr, nicht weniger. Oder ich verstehe einfach die Band und das Album nicht.
Lieblingssongs:
Kein einziger Song ist irgendwie in Erinnerung geblieben.
Bewertung: 3/10
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