Mick Gordon – Doom OST
Album 12/52
Mick Gordon hat Videospielgeschichte geschrieben. Einer der ikonischsten Soundtracks kommt aus seiner Feder.
Doom! Metalgetränktes Dämonengeschnetzel. Der Soundtrack ist genau das: metalgetränkt, rhythmusgetrieben. Das geht in den Abzugsfinger beim Spielen und ins Genick beim Hören. Am Anfang.
Auf Dauer wird das Geschrammel aber ein wenig eintönig. Das liegt daran, dass Videospielmusik darauf ausgelegt ist, begleitend und unterstützend zu wirken. Beim Dämonenschnetzeln oder beim Workout hilft das, beim aktiven Hören ist das eher kontraproduktiv.
Dazu kommt die massive Länge von über zwei Stunden. Mein Hirn driftet beim Hören immer wieder weg, und ich muss mich zwingen, zuzuhören.
Das ist komplett unterschiedlich zu dem Soundtrack von The Elder Scrolls IV: Oblivion. Der ist ja sehr melodisch und orchestral.
Alles in allem ein thematisch sehr passender Soundtrack, der sowohl beim Spielen als auch beim Hören (mit den oben genannten Einschränkungen) Spaß macht. Beim spielen top, beim hören repetitiv
Lieblingssongs:Keine speziellen, es verschwimmt alles irgendwie.
Bewertung beim Spielen : 9/10 Bewertung beim Hören: 7/10
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