Nur noch das Nötigste
Ein Freund schreibt mir einen Satz, den er offenbar als Workshop-Titel verwendet hat: “Ich mache nur noch das Nötigste.” Beim Lesen des Satzes gehen meine Gedanken spazieren.
Ein Freund schreibt mir einen Satz, den er offenbar als Workshop-Titel verwendet hat: “Ich mache nur noch das Nötigste.” Beim Lesen des Satzes gehen meine Gedanken spazieren.
Sie begleitet mich seit mehr als 40 Jahren. Täglich nehme ich sie mindestens zwei mal zur Hand. Gekauft habe ich sie damals in der DDR im Delikat: 150 g chinesischen Tees für sieben Mark. Meine Teedose.
Die Weihnachtsbäume stehen seit Wochen. Auf den Marktplätzen ist schon kurz nach Totensonntag “stille Nacht” mit viel Lärm und “ein Kind geboren”. Wann ist denn nun Weihnachten?
Für 47% der evangelischen Gemeindeglieder ist die Bibel ein Buch wie jedes andere. So entnehme ich es den Zahlen der sechsten Kirchenmitgliedschaftsstudie. Und doch sind Weihnachten, Ostern, Pfingsten und viele andere natürlich biblische Feste.
“Leben einzeln und frei / wie ein Baum und dabei / brüderlich wie ein Wald – / diese Sehnsucht ist alt.”, so hat einer meiner Lieblings-Liedermacher gedichtet: Hannes Wader. Für mich gehört das zu den Grundfragen im #Leben.
“Wenn wir für die Verstorbenen beten, dann wird es ihnen in ihrem vergangenen Leben auf dieser Erde zugute kommen.“* Mit diesem Satz habe ich bislang am besten verstanden, was Ewigkeit bedeutet.
Über der Saale in der Nähe von Camburg in Thüringen steht im Wald eine Ruine. Es sind die Reste eines Klosters, gebaut vor über 1000 Jahren.
Beim Bügeln oder Essen Kochen. Beim Baden neben der Wanne. In der Pause beim Seminar. Während der Bewegungseinheit in der Gruppenarbeit. Ich habe sie oft dabei: Meine Bluetooth-Box.
Als Vater habe ich meine Kinder durch alle Altersstufen erlebt. Immer ging es zu schnell vorbei... Auf Arbeit erlebe ich sie seit Jahren immer im gleichen Alter: im interessantesten.
Für mich ist es fast jede Woche ein besonderer Tag und ein Geschenk. Der Sonntag.