from Div-e Gorbeh
Div-e Gorbeh
Le div-e gorbeh est un démon aux allures de gros chat. C'est un projet d'écriture, de traduction, de partage, d'un·e fanco-iranien·ne sur son pays d'origine.
This is the local timeline where you can see the latest articles from this instance. You can control the visibility of each of your blogs. New blogs are currently set to unlisted by default. You can change this in each blogs settings.
from Div-e Gorbeh
Le div-e gorbeh est un démon aux allures de gros chat. C'est un projet d'écriture, de traduction, de partage, d'un·e fanco-iranien·ne sur son pays d'origine.
from M's logbuch
Die Technik ist nicht brandneu, sie ist inzwischen sogar schon im Bauwesen angekommen: Der 3D-Druck.
Ich habe das Thema bisher immer etwas vor mir hergeschoben, obwohl ich mich eigentlich dafür interessiere. Aber die Anschaffung, die Zeit und Muße, sich in ein doch komplexeres Thema reinzufuchsen, wenn man es etwas ernster betreiben möchte, fehlte immer wieder.
Jetzt hatte ich keine andere Wahl mehr, mich dem Ganzen doch mal anzunehmen. Zum Glück. :)
Ich bekam zu Weihnachten einen 3D-Drucker geschenkt. Nicht irgendein Gerät zum reinschnuppern und ausprobieren, sondern gleich ein kleines Schwergewicht (“Du brauchst schon was Ordentliches”, so die Aussage). Der Creality K1 Max thront nun auf einem kleinen, ausrangierten Wohnzimmertisch in der Ecke. Gestern Abend habe ich mich nach unzähligen Websites und Videos getraut, das Teil mit Filament zu bestücken und mein “Hello World” zu drucken.

Dieses erste Teil war ein Schaber für die Druckplatte. Ich habe zwar auch einen Schaber mit Metallplatte vorne dran, allerdings kann man damit relativ schnell Kratzer verursachen, wenn man nicht aufpasst oder in einem zu steilen Winkel ansetzt. Für den Anfang gehe ich da lieber auf Nummer sicher.
Nach der ersten Startschwierigkeit mit dem Filament, ging es im zweiten Anlauf dann doch erstaunlich gut. Der Drucker kalibrierte sich, machte einen kleinen Testdruck an der Seite und legte dann sofort los. Der K1 Max kann bis zu 600mm/s “drucken”. Wie ich später herausfand, gehört er damit schon zu den schnelleren Druckern. Das Filament, welches ich hierfür nutzte, lag dem Drucker bei: Ein weißes (Hyper-)PLA von Creality, dass für eine solche Geschwindigkeit tauglich ist.
Nach ca. 25 Minuten war mein erster 3D-Druck fertig. Ich ließ die Platte und den Schaber etwas abkühlen und löste ihn dann vorsichtig von der Platte. Sauberes Ergebnis muss ich sagen. Hätte ich jetzt so nicht erwartet. Klar, die Kanten sind etwas scharf, aber die Seiten und die Oberfläche sind eben und ohne stark spürbare Erhebungen. Hat mich gewundert, wenn man bedenkt, wie schnell die Düse über die Platte flitzte.
Für die nächsten Wochen werde ich mich weiter mit dem Drucker beschäftigen. Es macht doch irgendwie Spaß. Bisher habe ich nur fertige Modelle gedruckt. Ich bin gespannt, wie ich eigene Modelle erstellen und letzten Endes dann auch drucken kann. Und da ja in zwei Tagen der 14. Februar ist, habe ich, als Abschluss des Abends und als zweites Druckerzeugnis, gleich ein kleines Geschenk für meine Liebste “in Auftrag” gegeben. 😊

#3DDruck #3DDrucker #Hobby
Album 5/52
Ich will mit diesem Projekt aus meiner Komfortzone raus und mehr Musik entdecken. Damals, als junger Mensch, habe ich den 8 Mile-Soundtrack gehört, aber noch nie ein weiteres Album von Eminem. Ich habe tatsächlich zufällig aus einer Liste gewählt, welches Album es wird. Und ich hätte es schlechter treffen können.
Eminem zeigt auf The Marshall Mathers LP 2, warum er zu den besten Rappern aller Zeiten gehört (laut einem Freund, der Hip-Hop-Fan ist).
Seine Texte sind scharf, ironisch, wütend, einfühlsam und manchmal alles gleichzeitig. Wortspiele, Reime, Punchlines – alles sitzt perfekt. Dazu kommt seine unverwechselbare Stimme, mit der er stimmlich alles ausdrücken kann: mal aggressiv, mal verletzlich, mal ironisch-sarkastisch.
Besonders beeindruckend ist, wie er Geschichten erzählt.
Tracks wie Bad Guy oder Rap God ziehen einen regelrecht in die Handlung hinein, und das über erstaunlich lange Songs, ohne dass es langweilig wird.
Musikalisch ist das Album vielseitig:
Rap God zeigt Eminems Rap-Meisterklasse.
So Far… überrascht mit einem Country-Riff und seinem selbstironischen Humor.
Berzerk ist mir als Metal-Head am sympathischsten. Es hat etwas von Punk, aber halt gerappt.
Manche Tracks hören sich für mich als Metal-Head trotzdem ein wenig austauschbar an. Sie packen mich nicht wirklich. Das kann aber an meiner Metalhead-Ignoranz liegen.
Das Ergebnis ist ein Album, das komplex, witzig, emotional und energiegeladen zugleich ist. Es zeigt Eminem in allen Facetten: als Texter, Geschichtenerzähler, Entertainer, Provokateur. Als totaler Laie erkenne ich seine Klasse auf jeden Fall. Ist er Mainstream, wenn ein Ü40-Mann das Album gut findet? Auf jeden Fall, aber es ist einfach gut.
** Lieblingssongs** – Bad Guy (Fortsetzung von “Stan”) – Rap God – So much better – Bezerk – Stronger than i was – So Far... – Headlights
Bewertung: 7,5/10
from irgendlink
Ich bin drin. Wie so eins Boris Becker. Das tchncs.auth Login hat sich also doch gelohnt. Dies ist mein erster Beitrag auf Wirte.Freely (oder zumindest der erste seit langer Zeit). Ich bin Blogger. Ich reise. Ich schreibe darüber. Einst hatte ich ein Write Freely-Blog bei fimidi.com. Das ist lange her. Ich bin somit #neuhier Auf den weißen Flächen von Write Freely gedenke ich, Texte zu veröffentlichen, die nicht ins Künstler-Reiseblog passen. Anleitungen zum Entrinnen aus den Konzernklauen. Momentan arbeite ich daran, meine Mailkonten verschlüsselungsfähig zu machen. Ach was, sie SIND verschlüsselungsfähig. Das Problem ist eher, dass ich daran arbeiten muss, dass meine Menschen, mit denen ich kommuniziere, das auch verstehen. Ich habe schon erste Nachfragen erhalten, was der komische Anhang an einer Mail soll, mein öffentlicher PGP Schlüssel. Ich sehe das derzeitige Konzernabhängigkeits-Problem darin, dass wir gemeinsam in eine Sache reingerutscht sind, die uns in Knechtschaft weniger großer Konzerne führt. Aus purer Bequemlichkeit und weil alle es machen. Alle sind in diesem Portal/Dienst/sonstigen Technikding, da muss ich auch dabei sein, damit ich “mitspielen” darf. Ein echtes Dilemma. Ich frage mich, wie es klappen könnte, dass nicht nur ich, der Isolation und Stille gewohnt ist, es schafft, den Konzernen und “Sozialen Medien von der Stange” zu entrinnen, sondern andere, weniger “rebellische” Menschen auch. Erstens müssen sie das Bedürfnis haben, es zu wollen, also neben einer nebulösen Ahnung, dass es gut wäre, nicht bei den Großen mitzumischen. Und statt dessen zum Beispiel Alternativen aus dem Fediversum umsteigen. Zweitens, und das ist das Komplizierte, brauchen die Menschen auch einen einfach zu begehenden Weg. Man kann nicht, nur weil man sich tagelang durch technisches Zeug gewurschtelt hat und damit seinen eigenen Weg gebaut hat, von anderen erwarten, dass sie ebenso den schwer erarbeiteten Holperpfad beschreiten. Insofern: Ich muss wohl trampeln, Spuren vergrößern, Dinge und Vorankommensweisen erklären. Es ist mühsam. Im Winter, in dem es doch tatsächlich ein bisschen Schnee gab, hatte ich versucht eine Rodelbahn zu bauen. Ganz alleine ebnete ich den Weg durch den Neuschnee. Und dabei erinnerte ich mich, wie einfach es war, damals als Kind mit vielen anderen gemeinsam, eine Neuschneeschussbahn zu bauen, nur indem wir ein paar mal plaudernd und kichernd auf und ab rodelten und trampelten.
from رضا حسینزاده
برداشتی که از صحبتهای خیلیها میکنم اینطور به نظرم میاید که تصور درستی از اینترنت ندارند؛ اینکه اینترنت چیست. اینترنت را مثل آب لولهکشی یا پفک تصور میکنند. مثلا وقتی اینترنت ضعیف است، یعنی سرعت کمی دارد، به نظرشان اینطور است که فشار آب کم است. یا وقتی بستهٔ اینترنت با حجم ثابت میخرند تصورشان این است که این بسته مثل بستهٔ پفک است که میخریم، میخوریم و تمام میشود. این تصورات چه ایرادی دارند؟ من خودم متخصص فناوری اطلاعات و اینترنت نیستم ولی کنجکاوم.
وقتی اینترنت را مثل آب لولهکشی تصور کنیم ناخودآگاه این تصور در ما ایجاد میشود که میشود آن را ذخیره کرد. از طرفی وقتی آن را مصرف میکنیم انگار یک جایی یک ذخیرهای رو به کاهش میرود. در حالیکه این دو اتفاق تصوری اشتباه هستند. اینکه نمیشود اینترنت را ذخیره کرد شاید بدیهی به نظر بیاید ولی مورد دوم شاید نه.
یا در تصور پفک، وقتی شما پفک میخرید، مقداری پفک از کارخانهٔ پفکسازی کم شده تا به دست شما برسد. یعنی پفکی تولید شده و سپس آمده تا به دست شما برسد. این هم درست نیست.
اینترنت مثل راه است؛ مثل خیابان است. خیابان چه کاربردی دارد؟ رفت و آمد! خیابان ذخیره نمیشود یا تمام نمیشوند؛ سر جای خودش هست. زمانیکه لازم داریم جایی برویم از آن استفاده میکنیم و زمانیکه نمیخواهیم جایی برویم ازش استفاده نمیکنیم. تفاوت خیابان با اینترنت این است که خیابان برای رفت و آمد خود ما از یک مبدا به یک مقصد است ولی اینترنت مثل خیابانی است که دادههایمان از یک مبدا به یک مقصد در آن میروند.
پهنای باند خیلی عبارت خوبی برای تفصیل این تشبیه من است. پهنای باند یعنی در هر لحظه چه مقدار ترافیک میتواند از شبکه رد شود. دقیقا مثل پهنای باند خیابان یا اتوبان. هر چقدر پهنای باند خیابان بیشتر باشند تعداد بیشتری خودرو میتوانند در آن تردد کنند.
شاید شنیده باشید که پهنای باند فلان خدمت برخط کم شده. این یعنی جادهای که به مقصد آن خدمت میرود توسط دولت محدود شده؛ مثل اینکه در بخشی از آن بشکه بگذارند تا تعداد خودروهای عبوری از آن کم شود.
اگر با مصرف اینترنت چیزی از جیب کسی کسر نمیشوند چرا بسته میخریم؟
بسته خریدن مثل خریدن اجازهٔ گذر از خیابان است. وقتی شما بستهٔ ۱۰۰ گیگابایتی یک ماهه میخرید از ارائهدهندهٔ اینترنتتان اجازه میگیرید که به اندازهٔ ۱۰۰ گیگابایت در یک ماه پیش رو در این خیابان رفت و آمد کنید. یک چیزی مثل عوارضی در جادهها. فرض کنید در یک شهر شما برای عبور از خیابان باید به شهرداری پول بدهید. مثلا بستهٔ یک ماههٔ ۱۰۰ کیلومتری میخرید. یعنی برای یک ماه شما اجازه خواهید داشت ۱۰۰ کیلومتر در خیابانهای شهر تردد کنید.
اگر شباهت اینترنت به خیابان را منطقی و بدیهی بدانیم این نکته به نظر میاید که قطع اینترنت همان حکومت نظامی است. یعنی اگر یک حکومت اینترنت را قطع کند یعنی حکومت نظامی برقرار کرده است. البته اینکه اینترنت قطع شود ولی شبکهٔ داخلی برقرار باشد این هم حکومت نظامی محسوب میشود یا نه جای بحث دارد. ولی علی الحساب به این نکته اشاره کنم که در قانون اساسی ما حکومت نظامی ممنوع است!
توسعه و تقویت زیرساخت اینترنت مثل تقویت زیرساخت حمل و نقل است. وقتی اینترنت DSL در کشوری تبدیل به فیبر نوری میشود مثل این است که خیابانها در آن کشور از خاکی تبدیل به آسفالت میشوند.
شاید برای بسیاری از شما این مطالب بدیهی باشند ولی حس کردم لازم است همچین چیزی بنویسم چون برای خیلیها هم بدیهی نیست!
from Johannes Leutenegger
Hämmerli hebt ab nach dem 2:2 in letzter Sekunde. Interessant sind auch die Reaktionen der Aarauer Zuschauer:innen. (Bild: Gianluca Lombardi.)
Nach Aarau zu fahren ist seit 10 Jahren zwei Mal im Jahr für Wil-Fans üblich. Praktisch immer war Wil der Aussenseiter und trotzdem lässt sich die Bilanz (abgesehen von der laufenden Saison) mehr als sehen.
Die Wiler starteten sehr stark in die Partie. Druckvoll, aggressiv, vielleicht etwas zu aggressiv an gewissen Stellen. Die Stimmung war im Brügglifeld extrem aufgeheizt. Vaduz hatte gegen Carouge unentschieden gespielt, Aarau konnte auf Platz 1 und damit den direkten Aufstiegsplatz vorziehen. Es ging also um viel.
Die Wiler konnten frisch aufspielen und man glaubte seinen Augen kaum, die Wiler dominierten die erste Halbzeit. Der Ballbesitz war stellenweise über 60% für die Wiler. Tore fielen aber keine.
Nach der Pause fiel dann das 1:0 für die Gastgeber, sehenswerter Volley von Shkelqim Vladi. Das Tor ging nach so vielen Versuchen in Ordnung. Die Antwort der Wiler folgte gut zwei Minuten später. Nach einem Eckball erzielte Selmonaj den Ausgleich, seinen dritter Treffer wettbewerbsübergreifend, nach zwei extrem wichtigen Treffern gegen Kriens und SG im Cup.
Ich möchte hier einmal Gentrit Muslija ein Kränzchen binden. Wenn ich hier Spielernoten vergeben müsste, Muslija bekäme für dieses Spiel eine glatte 6. Einge dieser Paraden waren, ohne Übertreibung, Weltklasse. Das bisher stärkste Spiel von ihm und das trotz zwei Gegentoren.
In der Schlussphase erhielt der starke Jean-Paul N'djoli eine rote Karte, weil er völlig übermotiviert einen Aargauer von den Füssen holte. Es gab nicht viel zu diskutieren, Ball weit weg, hohes Tempo, hoch angesetzt, seitlich angesetzt. Klare rote Karte. Okay, er hätte noch mit beiden Füssen von hinten foulen können, damit es noch eindeutiger wäre, aber es war genug klar.
Darauf fiel gleich das 2:1. Nach so vielen schönen Versuchen, handelte es sich um ein richtiges “Kacktor”, der sonst nicht so agil wirkende David Acquah, zeigte, wie schnell er seinen Körper drehen konnte und der Ball war drin.
Miese Stimmung im Wil-Sektor. Zwar hatten die Aarauer deutlich mehr Torschüsse, aber es fühlte sich doch falsch an, nach so vielen tollen Paraden Ballklärungen auf der Linie hinten zu liegen.
Ich hatte mich persönlich schon mit einer Niederlage abgefunden, als ausgerechnet der Mann, die Legende Simone Rapp sein viertes und erneut wichtiges Goal erzielte. In der letzten Sekunde.
In meine Freude mischte sich – da bin ich ganz ehrlich – auch etwas Schadenfreude, als ich die wütenden Aarau-Ultras sah. Für Wil war der Punkt aber auch wichtig, wir konnten so den Abstand zu Bellinzona aufrecht erhalten.
Ich habe nichts gegen den FC Aarau, wirklich nicht. Aber sich über die Aargauer etwas lustig zu machen, ist so einfach.
Seit dem Abstieg vor über zehn Jahren kündigen die Vereinsverantwortlichen und die Fans in der Redaktion der Aargauer Zeitung den Aufstieg an. Jedes Mal scheitern sie wieder. Zum Teil scheitern sie so krass, dass man es als Aussenstehender kaum fassen kann. 2019 beispielsweise: Aarau gewinnt das Hinspiel gegen das schwache Xamax in der Barrage mit 4:0, nur um dann mit 0:4 im Rückspiel zu verlieren und dann im Elfmeterschiessen zu unterliegen.
Oder nehmen wir die Stadionfrage: Seit 2002 spricht man in Aarau von einem Ersatz für das altehrwürdige (böse Zungen nennen es “marode”) Brügglifeld. Jedes Mal wenn man in den Bahnhof Aarau fährt, sieht man die Baubrache, wo das Stadion geplant wäre. Und so spielt man im mitterweile 100 Jahre alten Brügglifeld wohl für weitere 100 Jahre. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn die Infrastruktur des Stadions einigermassen im Schuss gehalten wird. Aber sogar bei der Audioanlage wird gespart. Statt in jedem Sektor Lautsprecher zu haben, gibt es diese nur im Sektor der Haupttribüne und die ständigen Werbeansagen während des Spiels werden (leider nicht) über die Köpfe der Gästefans gejagt. Es ist wirklich viel zu laut, immerhin wurden offenbar die Soundeffekte bei Eckbällen eingestellt.
from Cedaras Couch
Diesmal habe ich mir mal das Taschenbuch gekauft, weil ich wissen wollte, ob das englische Original genauso gut lesbar ist wie die deutsche Übersetzung – was der Fall war.
Um drei Empfehlungsschreiben für die New Rome Universität zu erhalten, damit er dort, genau wie seine Freundin Amanda (Tochter der Athene) studieren kann, muss Percy in einer modernen Version der Arbeiten des Herkules, Dinge für griechische Gottheiten erledigen.
Im Buch 6 (The Chalice of the Gods, deutsch : Der Kelch der Götter) erledigte er etwas für Ganymed. Dieses Mal muss er (zusammen mit seinen Freunden Amanda und Grover) die beiden Tiere der Hekate hüten.
Es liest sich gut und ist amüsant und wer die anderen Bücher kennt, wird dieses auch mögen und abends viel zu lange lesen statt zu schlafen. Auch gut für Erwachsene geeignet, die eine leichte Lektüre suchen.
Randnotiz für den Verlag: Nächstes Mal den Text auf dem Cover bitte keine Zeilen mit weißer Schrift auf neonorangem Grund verwenden. Die schwarzen Zeilen sind perfekt zu lesen, trotz des knalligen Umschlages.
from Meine Reise ins Fediverse
Vor gar nicht allzu langer Zeit las ich einen Artikel im kuketz-Blog über “Email Aliasse” und deren Nutzen.
Ich hatte zwar schon früher von “Catch All” Adressen gehört, aber da ich nur wenige Alias Adressen bei meinem Email Provider habe, habe ich mir meist mit neuen Email Adressen bei den einschlägigen Email Anbietern beholfen.
Ermutigt durch den Artikel habe ich mir als erstes einen adminforge Account angelegt und diesen mit 2FA (OTP) abgesichert, auch etwas was ich beim Lesen der Artikel im #Kuketz Blog gelernt hatte.
Im nächsten Schritt habe ich mich für den adminforge-Service unbox.at registriert und die ersten Email Alias Namen konfiguriert.
from M's logbuch
Vor ein paar Wochen kam folgender Fall auf meinen Tisch:
Im [Fachbereich] werden Fotos von Übungen, Fahrzeugen, usw. zu Dokumentationszwecken vorgehalten. Können Sie uns hierzu bitte eine dauerhafte Speichermöglichkeit einrichten, z.B. eine Cloud-Lösung?
Klare Anforderung. Nicht selbstverständlich, dass die Leute wissen, was sie wollen. Während des anschließenden Gesprächs fielen recht schnell die Begriffe iCloud und Google Photos. iCloud deswegen, weil unsere Diensthandys alles Äpfel sind. Google Photos wäre das Pendant in der Android-Welt. Cloud deshalb, weil die Kollegen auch im Außendienst unterwegs sind. Kommt mir ja auch ganz gelegen, weil es teils immer ein Drama ist, bis die Leute ihre Fotos vom iPhone auf den Rechner bekommen.
Nun ist das mit amerikanischen Diensten, dem Wunsch nach Unabhängigkeit und der Sache mit dem Geld nicht ganz so einfach. Darüber könnte man bestimmt auch mehr als einen Artikel schreiben und versuchen zu erklären, warum und wieso und überhaupt... aber das spare ich mir jetzt; zumal das auch “von oben” so gewünscht und – mehr oder weniger – vorgegeben wird. Und ja, Open Source ist nicht die Allerweltslösung. Ist mir alles bewusst. Ist eine andere Diskussion.
–> Tl;dr: US-Dienste wenn möglich meiden, EU/deutsche oder Open Source Lösungen präferieren. Und das Geld ... nun ja. Ohne Haushalt geht ja theoretisch nichts.
Den nächsten Roman könnte man jetzt über den Einsatz von Open Source und die damit verbundenen Vorteile schreiben. Oder auch über die Gefahr der Ausnutzung von freiwilliger Arbeit an Software, die zwar viel Geld einspart, aber im Gegenzug nichts oder nur selten etwas zurück gibt. Mach ich vielleicht auch mal, aber nicht jetzt. Wichtig ist nur, dass ihr wisst, dass wir das wissen.

Immich, als Foto- und Videomanagementlösung, kam mir da recht schnell in den Sinn. Als Bildergrab wollte ich nicht den teureren Block Storage hernehmen, sondern eine bereits existierende NAS via SMB anbinden. Nun läuft also ein Ubuntu mit Immich als Docker Container in der DMZ und die Bilder werden auf einem separaten Share auf der NAS gespeichert. Die Anmeldung läuft via OAuth. Schon ein tolles Stück Software.
Da unsere Leute gerne Bilder horten oder mehrmals in verschiedenen Laufwerken ablegen, war die Überlegung folgende:
Klar, da muss jeder mitspielen (wollen) und sich auch einigermaßen dran halten. Das ist die Herausforderung. Mir erleichtert es insofern den Druck, ständig teuren Speicher nachzuschieben oder dauernd nachfragen zu müssen, ob denn die fünf Jahre alten Bilder hier oder das gezippte Bilder-Archiv da immer noch benötigt werden. In der heutigen Zeit scheint Speicherplatz im privaten Umfeld nicht mehr das Problem zu sein. 8 TB HDD oder Cloud machts möglich. Die Bereitschaft, auch mal aufzuräumen und zu löschen, ist da weniger hoch. Warum sollte das also in Firmen oder Behörden anders sein. Die haben doch bestimmt auch ein paar TB Platten rumliegen... oder?
Wir probieren das jetzt einfach mal aus und schauen, was da so an Resonanz zurück kommt. Bei Immich steht bspw. auch noch eine Gruppen-Funktion auf der Roadmap, die sich für unseren Anwendungsfall auch ganz gut eigenen würde.
Mich würde es freuen, wenn es zum einen funktioniert und zum anderen auch angenommen wird. Und ein bisschen von dem Geld, das man sich dann dadurch spart, kann ja dann dem ein oder anderen Projekt zugeführt werden...
#OpenSource #Software #Immich
Album 4/52
Eines vorneweg: Ich kenne von Björk wenig bis gar nichts. Für mich war sie bisher vor allem die berühmte, irgendwie weirde Sängerin aus Island. Und weird ist hier tatsächlich das Stichwort. Es beginnt schon beim Cover: Warum ist sie als Geisha inszeniert?
Der Opener „Hunter“ ist dann ebenso weird. Irgendwie packend, aber gleichzeitig völlig unzugänglich, zumindest für mich. Björk singt hier kaum im klassischen Sinn, sie rezitiert eher. Die harten Electronica-Beats tragen den Song, während ihre Stimme sich um sie herumwindet. Das fordert Aufmerksamkeit, macht es aber auch anstrengend.
Das absolute Highlight ist für mich „Bachelorette“ – der zugänglichste Song des Albums. Hier trägt die Melodie, der Song hat eine klare emotionale Linie.
Nach mehrmaligem Hören hat es dann tatsächlich „Klick“ gemacht. Ich mag dieses Experimentelle, dieses bewusst Sperrige, das Björk hier durchzieht. Ihr nordischer Akzent passt überraschend gut dazu und macht das Album trotzdem rund und eigenständig.
Trotzdem fällt es mir schwer, über Homogenic zu schreiben. Beim ersten Hören konnte ich das Album nicht einmal am Stück durchhören . Ich habe drei versuche gebraucht. Das ist definitv kein Album für nebenbei.
Genau deshalb weiß ich auch nicht, was ich dem Album geben soll. Homogenic ist kein Album, es ist eher ein Experiment. Was dabei herauskommt muss jeder für sich entscheiden. Deswegen auch die zweigeteilte Bewertung
** Lieblingssongs** – Hunter – Bachelorette – Joga – Alarm Call
Bewertung wenn es Klick macht: 7,51 Bewertung wenn nicht: ??
**Album 3/52 Ich persönlich kann nichts mit Reggae anfangen, aber Jeder kennt Bob Marley, jeder kennt seine großen Hits, also dachte ich, ich höre entspannten Reggae. Weit gefehlt. Das Album ist zweigeteilt. In der ersten Hälfte sind die Texte voll von gesellschaftskritischen, politischen Texten, die von Widerstand handeln und einen Wunsch nach Gerechtigkeit behandeln. Musikalisch ist es eher düsterer Stimmung und verbreitet eine Art Resignation. In der zweiten Hälfte sind die Themen persönlicher und hoffnungsvoller, wobei der Song „Jamming“ als eine Art Scharnier dient. Auch die Musik wird immer “heller” und optimistischer. Und dann kam „Three Little Birds“! So ein simples Lied, aber im Kontext des Albums entfaltet es seine volle Wirkung und verbreitet eine hoffnungsvolle Stimmung. Ich hatte da tatsächlich Pipi in den Augen. Und als Abschluss dann „One Love“ mit der universellen Botschaft von Frieden und Einheit. Ein überragendes Album, welches heute noch sehr aktuelle Texte beinhaltet, musikalisch den Reggae in den Mainstream geholt hat und heute immer noch sehr gut hörbar ist.
Lieblingssongs
Bewertung: 8,5/10
Album 2/52
Nightfall in Middle-Earth ist ein ambitioniertes Konzeptalbum, das zentrale Geschichten aus Tolkiens Silmarillion auf etwa 60 Minuten verdichtet. Der Einsatz von Schlachtgeräuschen und Zwischenspielen unterstreicht den epischen Anspruch. Viele Songs setzen auf wahnsinnig catchy , teils hymnische Refrains, stellenweise wirkt das Album fast wie eine metallische Symphonie aus Mittelerde. Textlich wie musikalisch ist das Album beeindruckend umgesetzt. Aber für mich entfaltet es seine Wirkung nicht durchgehend, sondern eher in einzelnen Passagen. Hansi Kürschs Stimme ist auch nicht ganz so meins, daher holen mich die Songs nicht so emotional ab, wie erhofft. Insgesamt ein starkes Album, das technisch und textlich Bockstark ist, mich aber nur teilweise abholt. Lieblingssongs: keine
Bewertung 6,5/10
Album 1/52 Rumours ist ein Album bei dem man unbedingt die Enstehungsgeschichte berücksichtigen muss. Das 11. Album von Fleetwood Mac lebt vom starken Kontrast zwischen Inhalt und Sound: Trotz Trennungen und Beziehungskonflikten zwischen den Bandmitgliedern klingt das Album überraschend upbeat. Leichte, fröhliche Melodien sind mit Texten unterlegt, die vor Wut und Enttäuschung nur so strotzen. Text und Melodien treffen auf einen extrem cleanen, perfekt ausbalancierten Sound, bei dem jedes Instrument genau „richtig“ klingt. Die Stimmen von Stevie Nicks, Lindsey Buckingham und Christine McVie harmonieren nahezu perfekt. Jeder Song steht für sich und fügen sich trotzdem zu einem überragenden Album zusammen.
Lieblingssongs: – Dreams – Go Your Own Way – The Chain – You Make Loving Fun – Gold Dust Woman
Bewertung 9/10
from M's logbuch
Beim Stöbern der Write Freely-Instanz habe ich den “Blog le Gurk” und seinen Beitrag Aufgabenverwaltung entdeckt.
Das darin erwähnte Tool WeekToDo Planner ist eine Open Source-Anwendung, die prinzipiell nichts anderes als eine Aufgabenplanung in Kalenderansicht ist. Angezeigt wird allerdings nicht nur der heutige Tag oder der aktuelle Monat, sondern vielmehr die nächsten (bis zu 12) Tage. Daneben gibt es die Möglichkeit, eigene Listen zu pflegen (Einkaufsliste, ...).

WeekToDo Planner schreibt sich große “Privacy” auf die Brust und läuft komplett lokal. Es gibt (aktuell) keine Synchronisierung mit anderen Kalendern oder einem Onlinespeicher. Backups sind daher bei regelmäßiger Nutzung empfehlenswert. Die fehlende Synchronisation macht es auch etwas schwierig bis umständlich, die App bzw. den Kalender auf unterschiedlichen Geräten zu nutzen. Vielleicht wird die Möglichkeit in einem Update irgendwann nachgereicht.
Die Aufgabenerstellung ist einfach gehalten und kann auch mit Unteraufgaben umgehen. Das Tool hat Optionen für wiederkehrende Events, Erinnerungen oder auch Farbmarkierungen. Insgesamt ein rundes Paket, wenn man auf der Suche nach einer simplen Aufgabenverwaltung in Form von Kalenderlisten abseits von Outlook oder Thunderbird sucht.
Aktuell nutze ich noch Todoist.com (ohne das AI-Zeug, daher bin ich noch beim alten Preis von 36 €/Jahr) und arbeite dort hauptsächlich in der Kalenderansicht, weshalb mich WeekToDo Planner relativ schnell in seinen Bann zog. Ich versuche mich derzeit noch an einem Nachbau in Obsidian. Aber das ist ein anderes Thema. :)
Einziger Wermutstropfen: Die Entwicklung scheint verebbt zu sein. Das letzte Update, Version 2.2.0, wurde am 12. Februar 2024 veröffentlicht.
Während auf Github fleißig Issues erstellt werden, gibt es vom Entwickler, Manuel Ernesto Garcia, keine Reaktion darauf. Er ist zwar mit seinem Github-Account recht aktiv, allerdings in anderen Repos. Das lässt vermuten, dass das Projekt für ihn entweder abgeschlossen, in irgendeiner Form problematisch oder schlicht uninteressant geworden ist. Schade eigentlich, denn WeekToDo Planner hat Potenzial.
Mal schauen, vielleicht tut sich ja noch was. Für mich ist die Wochenplanung in seiner jetzigen Form aktuell leider noch nicht wirklich anwendbar.
#OpenSource #Software
from Papa-Spuren
„Papa? Musst du noch arbeiten?“ Die Frage, die der Große jeden Tag stellt, wenn ich ihn aus dem Kindergarten abhole. Seit einem Monat kann ich sagen: „Nein, ich habe Feierabend!“
Ich habe vor genau 4 Wochen mit meiner Elternzeit gestartet. Teilzeit mit 25 Stunden pro Woche, das heißt, 5 Stunden pro Tag arbeiten. Hört sich super entspannt an und ist es eigentlich auch. Ich habe aber einiges nicht bedacht.
Die Menge an Arbeit, die mir zugewiesen ist, bleibt erst einmal die gleiche. Nur weil ich Teilzeit habe, verringert sich nicht automatisch die Menge an anfallender Arbeit. Die muss nach und nach auf die Kollegen verteilt werden. Jetzt, nach einem Monat, spüre ich zum ersten Mal so etwas wie Entspannung nach der Arbeit, weil ich alles erledigt bekomme, was so anfällt.
Es war generell eine große Umstellung. Ich habe jetzt bald 20 Jahre ausschließlich Vollzeit gearbeitet. Unterbrochen nur von der 7-monatigen Elternzeit für den Großen. Da war ich aber komplett zu Hause. Teilzeit ist ein riesiger Unterschied. Ich hatte anfangs das Gefühl, gar nichts zu arbeiten. Später kommen, früher gehen! Das hat sich komisch angefühlt. Inzwischen habe ich mich gebessert und habe nicht das Gefühl, ständig Arbeitszeitbetrug zu begehen.
Ich gehöre zu den wenigen Vätern, die mehr als zwei Monate Elternzeit nehmen oder genommen haben. Ein noch kleinerer Teil geht in Teilzeit. Ich hatte ja schon [hier] (https://text.tchncs.de/papa-spuren/elternzeit-meine-erfahrung) darüber geschrieben. Die Väter, die Teilzeit arbeiten, machen ca. 9 % aller Teilzeitarbeitenden aus. Das ist erschreckend wenig. Immerhin hat sich der Anteil der Väter, die zumindest planen, Elternzeit Plus zu beantragen, 2024 auf über 20 % erhöht. Trotzdem gehöre ich quasi einer Minderheit an. Das wird auch überall für mich spürbar. Zum Beispiel beim Kinderarzt. Dort wurde mir ein Fragebogen ausgehändigt, auf dem ausschließlich die Mütter angesprochen werden. Väter wurden gar nicht erwähnt. Ein anderes Beispiel: Ich wurde überrascht von den (ausschließlich) anwesenden Müttern angeschaut, als ich mit der Kleinen zur Krabbelgruppe erschien. Irgendwie wurde ich gefühlt nur geduldet. Kein schönes Gefühl. Mütter aus dem Kindergarten vereinbaren Spieletreffen für den Großen ausschließlich mit meiner Frau, obwohl sie diejenige ist, die Vollzeit arbeitet.
Daran sieht man, wie tief es in unserer Gesellschaft verankert ist, dass die Väter arbeiten und die Mütter sich zu Hause um die Kinder kümmern.
Ich will mich nicht beklagen, schließlich bin ich ein (mehr oder weniger) weißer Cis-Mann. Ich weise trotzdem auf die existierenden Strukturen hin, die es Männern schwer machen, Familienmenschen zu sein.
Mehr Zeit mit dem Großen und der Kleinen ist auf jeden Fall vorhanden. Das macht mich einfach nur glücklich. Die beiden einpacken und zusammen Dinge erledigen wie einkaufen oder Pakete wegbringen, die Bibliothek besuchen und neue Bücher zum Leihen aussuchen oder einfach auf dem Spielplatz herumlungern und Sandkuchen backen. Und das alles ohne Zeitdruck. Fantastisch! Währenddessen bringt meine Frau die Brötchen nach Hause! Jackpot!
Das ist natürlich nicht ernst gemeint. Meine Frau und ich mussten uns auch erst eingrooven. Ich habe mich vor lauter schlechtem Gewissen am Anfang zu sehr in die Arbeit verbissen und meine Frau (sie ist die Beste) die ganze Hausarbeit und viel schlimmer auch die Care-Arbeit für die Kleine machen lassen. Ich war ein ziemlicher Arsch! Ein oder zwei Streits später hatten wir uns eingespielt. Eigentlich musste nur ich ruhiger werden und mir bewusst werden, dass die Arbeit auch zu einem späteren Zeitpunkt erledigt werden kann.
Ich freue mich auf die nächsten elf Monate und bin jetzt schon am Überlegen, ob ich überhaupt wieder in Vollzeit arbeiten möchte.
Wie handhabt ihr das bei euch? Wer ist in Teilzeit, wer Vollzeit? Was sind eure Erfahrungen?
from M's logbuch
Das Internet. Unendliche Weiten. – Nein. Wir sind nicht im Vorspann von Star Trek. Du bist hier, warum auch immer, in meiner kleinen Ecke dieser “unendlichen Weiten” des Internets gelandet. Und wieder Nein: Ich werde jetzt nicht philosophisch, zumal mir das auch überhaupt nicht liegt.
Nun, wie bereits oben erwähnt, ist das meine kleine Ecke, in der ich einen Dump meiner aktuellen Gedanken abladen werden. Wie wertvoll das sein wird kann ich nicht sagen. Jeder, der das lesen mag, wird hierüber wohl anders urteilen.
Was ich allerdings sagen kann ist, dass ich nun bereits knapp drei Jahrzehnte in diesem Neuland “Internet”, das niemals erfolgreich werden wird, unterwegs bin. Ich habe Blogs angefangen, dann aus vielen Gründen irgendwann wieder aufgegeben. Viele, mMn gute Texte sind dabei leider verloren gegangen. Um es abzukürzen: Meine Jugend prägte der Computer und die damals wohlklingenden Töne der Interneteinwahl – und damit auch mein späteres Berufsleben.
Meine Abladestelle. Eine Abladestelle für Gedanken und Ideen. Oder einfach nur ein Kommentar zu irgendeinem Thema, das ich gefunden habe. Wie oben bereits erwähnt: Ein Dump zum späteren Nachlesen oder erinnern. Den ein oder anderen mag es interessieren.
Ich suchte lange nach einem einfachen System. Wordpress ist zwar mächtig, aber für meine Zwecke zu überladen. Static site-Generatoren sind ganz sexy, allerdings nicht ganz so “mobil” (für das Schreiben unterwegs). Selbst Dokuwiki mit dem blog-Plugin hatte ich in der Vergangenheit sogar schon ausprobiert. War eigentlich gar nicht so schlecht. Vor ein paar Wochen hatte ich schließlich Haven entdeckt. Es bot eigentlich alles, was ich wollte:
Ich hatte zwar schon auf der Projektseite gelesen, dass es ursprünglich für private Zwecke und das Teilen von Inhalten in einem geschlossenen System geschrieben wurde. Aber ich hatte trotzdem irgendwie die Hoffnung, dass sich Posts bspw. über einen Schalter veröffentlich lassen würden. Dem war leider nicht so. Dennoch ein schönes System, das mir gut gefällt.
Nun, nach einem kurzen Abstecher zu Hugo (und der erneuten Erkenntnis, dass das einfach zu “unmobil” ist), habe ich auch eher durch Zufall Wirte Freely entdeckt. Ich probiere das auf meiner Heimatinstanz tchncs.de nun mal aus.