Jetzt wirds Dreidimensional
from M's logbuch
Die Technik ist nicht brandneu, sie ist inzwischen sogar schon im Bauwesen angekommen: Der 3D-Druck.
Ich habe das Thema bisher immer etwas vor mir hergeschoben, obwohl ich mich eigentlich dafür interessiere. Aber die Anschaffung, die Zeit und Muße, sich in ein doch komplexeres Thema reinzufuchsen, wenn man es etwas ernster betreiben möchte, fehlte immer wieder.
Jetzt hatte ich keine andere Wahl mehr, mich dem Ganzen doch mal anzunehmen. Zum Glück. :)
Ich bekam zu Weihnachten einen 3D-Drucker geschenkt. Nicht irgendein Gerät zum reinschnuppern und ausprobieren, sondern gleich ein kleines Schwergewicht (“Du brauchst schon was Ordentliches”, so die Aussage). Der Creality K1 Max thront nun auf einem kleinen, ausrangierten Wohnzimmertisch in der Ecke. Gestern Abend habe ich mich nach unzähligen Websites und Videos getraut, das Teil mit Filament zu bestücken und mein “Hello World” zu drucken.

Dieses erste Teil war ein Schaber für die Druckplatte. Ich habe zwar auch einen Schaber mit Metallplatte vorne dran, allerdings kann man damit relativ schnell Kratzer verursachen, wenn man nicht aufpasst oder in einem zu steilen Winkel ansetzt. Für den Anfang gehe ich da lieber auf Nummer sicher.
Nach der ersten Startschwierigkeit mit dem Filament, ging es im zweiten Anlauf dann doch erstaunlich gut. Der Drucker kalibrierte sich, machte einen kleinen Testdruck an der Seite und legte dann sofort los. Der K1 Max kann bis zu 600mm/s “drucken”. Wie ich später herausfand, gehört er damit schon zu den schnelleren Druckern. Das Filament, welches ich hierfür nutzte, lag dem Drucker bei: Ein weißes (Hyper-)PLA von Creality, dass für eine solche Geschwindigkeit tauglich ist.
Nach ca. 25 Minuten war mein erster 3D-Druck fertig. Ich ließ die Platte und den Schaber etwas abkühlen und löste ihn dann vorsichtig von der Platte. Sauberes Ergebnis muss ich sagen. Hätte ich jetzt so nicht erwartet. Klar, die Kanten sind etwas scharf, aber die Seiten und die Oberfläche sind eben und ohne stark spürbare Erhebungen. Hat mich gewundert, wenn man bedenkt, wie schnell die Düse über die Platte flitzte.
Für die nächsten Wochen werde ich mich weiter mit dem Drucker beschäftigen. Es macht doch irgendwie Spaß. Bisher habe ich nur fertige Modelle gedruckt. Ich bin gespannt, wie ich eigene Modelle erstellen und letzten Endes dann auch drucken kann. Und da ja in zwei Tagen der 14. Februar ist, habe ich, als Abschluss des Abends und als zweites Druckerzeugnis, gleich ein kleines Geschenk für meine Liebste “in Auftrag” gegeben. 😊

#3DDruck #3DDrucker #Hobby
Hämmerli hebt ab nach dem 2:2 in letzter Sekunde. Interessant sind auch die Reaktionen der Aarauer Zuschauer:innen. (Bild: Gianluca Lombardi.)

