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from Cedaras Couch

Rick Riordan : Percy Jackson Reihe - Band 1 bis 6

In einer Laune, sich mal wieder mit der Reihe zu beschäftigen (bisher habe ich nur die erste Verfilmung in Erinnerung), habe ich zum Teil die Audios via Libby ausgeliehen, zum Teil als E-book via Onleihe.

Die Serie ist gut, super für Kids, egal welchen Geschlechtes. Mir fiel auch auf, dass Percy Jackson selbst sagt, er habe ein “ADHD-Gehirn”, was ich gut finde.

Als Erwachsene sehr eine grobe Grundstruktur auffällt, die in allen Büchern vorhanden ist: Percy muss ein Problem lösen / die Welt retten / jemandem helfen (a la den Arbeiten des Herkules, aber in Modern). In jedem Buch lernt Percy etwas aus seinen Abenteuern, auch wenn ihm das nicht immer bewusst ist.

Mit Band 7 werde ich mich demnächst auch beschäftigen – vielleicht kaufe ich mir sogar die englische Originalausgabe.

 
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from Chronik des laufenden Wahnsinns

Warum gleiten die USA in Richtung Autoritarismus ab?

Das Bedürfnis in Europa den aktuellen Wahnsinn, der sich in den USA vollzieht, in etwas Erklärbares zu fassen, ist groß. Immerhin findet die Verschiebung in Richtung Autoritarismus in einer der ältesten Demokratien der Welt statt und dem kulturellen Fixpunkt der westlichen Welt für die vergangenen über 100 Jahre. Die USA sind mit riesigem Abstand die größte Militärmacht der Erde mit einem Militärbudget, das die Budgets der acht nachfolgenden Staaten übersteigt und Donald Trump will es noch einmal verdoppeln – auch wenn das fiskalisch derzeit unrealistisch ist.

Donald Trump kommt aus dem Entertainment und so regiert er auch. Er ist eine Hochleistungs-Bullshit-Maschine, ein offensichtlicher Narzisst und atemloser Hetzer gegen alles, was sich ihm entgegenstellt. Es ist daher leicht sich in der täglichen Ankündigungs-Maschinerie des White House zu verlieren, die großen und kleinen Nebelkerzen, die Geschmacklosigkeiten, die ständige Hetze gegen Medien und Opposition und die vielen kleinen Nachrichten, die den Übergang von einer funktionierenden Demokratie und einem Rechtsstaat in Richtung Autoritarismus markieren.

Bei der Analyse, was sich hier langfristig verschiebt, sind die Stakkato-Aufreger im Twitter-Stil nicht hilfreich. Stattdessen ist es hilfreich aus dem tagesaktuellen Wahnsinn herauszuzoomen. Nüchtern betrachtet gibt es eine klare Hauptursache dafür, warum faschistoide Ideen in einer der ältesten und wohlhabendsten Demokratien der Welt für einen großen Teil der Bevölkerung plötzlich so attraktiv geworden sind: die Abstiegsangst einer Nation inmitten des Übergangs von der unipolaren Ära (US-Dominanz) in Richtung einer asymmetrischen Bipolarität zwischen den USA und China.

All das Geschrei, das um sich schlagen, die verstörende Verhaftung in der angeblich goldenen Vergangenheit der MAGA-Bewegung ist im Grunde das: Angst vor dem Ende einer Ära, in der die USA die einzige noch verbliebene Supermacht der Erde war und damit nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich, kulturell und politisch den Ton angab.

Dass Trumps Umsichschlagen sogar in Richtung historisch verbündeter Staaten in Europa sowie Kanada den Westen und die Nato de facto geteilt hat und diesen Abstieg noch beschleunigt, ist natürlich der dazu passende Treppenwitz der Geschichte.

Die Thukydides-Falle

Die systemische Rivalität zwischen den USA und China ist die zentrale Achse, die wir betrachten müssen, um weitere weltpolitische Entwickling einzuordnen. Laut der Power Transition Theory ist die Phase, in der ein Herausforderer (China) 80 bis 120 Prozent der Kapazität des Hegemons (USA) erreicht, die gefährlichste. In den kommenden zehn Jahren wird China mit strukturellen Problemen (Demografie, Schulden) kämpfen, was ein „Window of Opportunity“ für riskante Außenpolitik (Taiwan) schließen könnte. Das erhöht der Theorie zufolge die Gefahr eines Angriffs Chinas auf Taiwan paradoxerweise noch. Harvard-Politikwissenschaftler Graham T. Allison beschreibt das als Thukydides-Falle.

Die Theorie: Wenn eine aufstrebende Macht droht, eine etablierte Führungsmacht zu verdrängen, führt die resultierende geoplitische Spannung häufig zu einem Krieg. Der Name geht auf den antiken griechischen Historiker Thukydides zurück, der über den Peloponnesischen Krieg (431–404 v. Chr.) schrieb: „Es war der Aufstieg Athens und die damit verbundene Furcht Spartas, die den Krieg unvermeidlich machten.“

Graham Allison und sein Team am Belfer Center haben 16 historische Fälle der letzten 500 Jahre untersucht, in denen ein „Emporkömmling“ eine etablierte Macht herausforderte.

Graham Allison identifizierte insgesamt 16 solcher Konstellationen in den vergangenen 500 Jahren. Davon endeten zwölf in einem Krieg und nur vier friedlich.

Quelle: Belfer Center for Science and International Affairs.

Multi-Alignment-Staaten als Gewinner der bipolaren Welt

Eine zentrale Rolle bei der weiteren gepolitischen Entwicklung werden die Mittelmächte wie Indien, Brasilien, die Türkei, Indonesien und Saudi-Arabien spielen, weil sie vermutlich nicht festen Blöcken beitreten. Sie betreiben „Multi-Alignment“, um von beiden Seiten Konzessionen zu erhalten. Das internationale System wird dadurch volatiler, aber auch weniger starr als im Kalten Krieg.

Besonders Indien hat als aufstrebendes Schwellenland, das keinem der beiden Machtblöcke eindeutig zuzuordnen ist, gute Aussichten. Während China mit massiver Überalterung und damit einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung zu kämpfen hat, verfügt Indien über eine „demografische Dividende“: ein junges Reservoir in der Bevölkerung. Der Aufstieg zur drittgrößten Volkswirtschaft steht bevor und Indien erscheint als ein unverzichtbaren Partner des Westens. Dabei werden die Multi-Alignment-Staaten wie Indien aber höchstwahrscheinlich keine verlässlichen Partner, sondern „Transactionalist Powers“, die opportunistisch agieren.

Europa wiederum kämpft mit Fachkräftemangel, hohe Rentenlasten und dadurch internen Verteilungskämpfen, die den globalen Machtanspruch dämpfen. Zudem wird das starkes Bevölkerungswachstum in Subsarah-Afrika bei geringem Wirtschaftswachstum weiterhin für Migrationsdurck in Richtung Europa sorgen.

Techno-Geopolitik

Ein Schlachtfeld, auf dem die Systemkonkurrenz zwischen China und den USA ausgetragen wird, ist natürlich das Feld er Technologie und künstlichen Intelligenz. Das Internet wird sich weiter in das „Splinternet“ aufteilen. Staaten werden zunehmend auf souveräne IT setzen – eigene Hardware- und Software-Infrastrukturen, um die Abhängigkeit von US- oder chinesischen Ökosystemen zu verringern. Auch hier hat Trump aus Angst vor dem Abstieg die Abnabelung Europas von den US-Systemen angestoßen und damit den Übergang in die asymmetrischen Bipolarität noch einmal beschleunigt.

Bei der Integration von KI in militärische Führungssysteme (Command and Control) besteht das Risiko eines neuen Typs von Sicherheitsdilemma, bei dem Staaten aus Angst vor der Geschwindigkeit feindlicher KI-Entscheidungen ihre eigenen Systeme zunehmend automatisieren – eine Neuauflage der Dynamik der nuklearen Abschreckung.

Der Niedergang der Petrostaaten wie Russland

Die Dekarbonisierung der Wirtschaft wird weitergehen – mit oder ohne die USA. Dafür ist sie ökonomisch einfach zu lohnend. Alte geopolitischen Abhängigkeiten in Richtung Russland und der arabischen Welt werden dadurch langsam gelöst, neue werden aufgebaut.

Die Abhängigkeit von Lithium, Kobalt und Seltenen Erden – derzeit dominiert von China – wird die Öl-Abhängigkeit schrittweise ablösen. Das könnte zu einer Neuauflage des Wettlauf um Afrika und und verstärkten Aktivitäten in Lateinamerika führen.

Staaten wie Russland oder Iran, die stark von fossilen Exporten abhängen, werden dagegen einen weiteren relativen Machtverlust erleben. Dies könnte zu destabilisierenden „Last-Ditch“-Versuchen führen, regionalen Einfluss durch militärische Mittel zu sichern, solange die Ressourcenkassen noch gefüllt sind. Gerade Russland werden nach dem kräftezehrenden Ukraine-Krieg dafür aber vermutlich die Ressourcen fehlen.

Schon zuletzt musste Russland dem Sturz des verbündeten Regimes in Syrien tatenlos zuschauen, der Verbündete Präsident Nicolás Maduro wurde in Venezuela ohne jede Gegenwehr Russlands gestürzt und als regionale Schutzmacht Armeniens versagte Russland vollends. Nach dem ausbleibenden Beistand Russlands im Konflikt um Bergkarabach (2023) fror Armenien seine Mitgliedschaft im Verteidigungsbündnis OVKS ein. Wo Russland als Schutzmacht ausfällt, entsteht ein Machtvakuum, das entweder von regionalen Kräften wie der Türkei in Syrien oder dem Westen gefüllt wird.

Die langjährige Premierministerin von Bangladesch, Sheikh Hasina, die bedeutende Energie- und Infrastrukturprojekte mit Russland vorantrieb, wurde nach Massenprotesten gestürzt. Und in Sri Lanka musste die pro-russisch und pro-chinesisch orientierte Rajapaksa-Familie nach einem wirtschaftlichen Kollaps und Protesten das Land verlassen. Mit dem massiven Protesten im Iran und einem möglicherweise bevorstehenden Eingreifen der USA könnte Russland nächste geopolitische Niederlage bevorstehen.

Fazit

Das hektische und erratische Agieren Donald Trumps und die Zertrümmerung jahrzehntelanger Allianzen werden das Vertrauen in die USA für Jahrzehnte beschädigen – selbst wenn die MAGA-Republikaner ihre Machtbasis wieder verlieren. Einem Land, das einen unberechenbaren Narzissten mit autoritären Tendenzen wie Trump zum Präsidenten wählt, wird es auf Jahrzehnte schwer haben wieder Vertrauen in den gefestigten Demokratien Europas, Kanadas und anderer Staaten wie Japan aufzubauen.

Trump verspricht die Rückkehr zur Unipolarität („MAGA“), beschleunigt aber durch seinen Isolationismus de facto die Bipolarität.

Die kommenden zehn Jahre sind daher vermutlich leider keine Ära der Kooperation zur Lösung globaler Probleme wie der Klimakrise und Pandemien, sondern eine Ära des Risikomanagements. Macht wird zunehmend durch technologische Autarkie und die Resilienz der eigenen Lieferketten definiert, weniger durch internationale Verträge.

 
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from HDValentin

Beim letztjährigen Chaos Communication Congress haben Marc-Uwe Kling und das Känguru eine hervorragende Idee kundgetan: den Digital Independence Day, kurz DID, oder besser den DUT, den Digitalen Unabhängigkeitstag.

Beitrag von Mark-Uwe Kling auf dem 39C3

Lebe den digitalen Unabhängigkeitstag – jeden ersten Sonntag im Monat

Der Wunsch ist dabei, sich regelmäßig am ersten Sonntag im Monat mit einem der Dinge oder einem Dienst zu beschäftigen. Einer Sache anzunehmen, die in den USA oder bei einem der Tech-Milliardäre verankert ist. Ihn zu lösen und auf einen verteilten freien Dienst, umzustellen oder einen, der in Europa beheimatet ist. Optimalerweise quelloffen (Open Source).

Der Umstieg geht (noch) nicht: mach +1

Wenn Du es nicht sofort schaffst, Dich von einem Dienst zu lösen, gibt es eine weitere Möglichkeit: Füge einen freien Dienst hinzu und veröffentliche die Inhalte zusätzlich auch dort (+1). Das heißt, Du bespielst den Milliardärsdienst und den freien mit den gleichen oder ähnlichen Inhalten. Das kostet nicht viel Aufwand, im Alltag.

Und so fällt der Wechsel später einfacher und andere Menschen, die bereits dort sind, können einfach teilhaben. Du profitierst von einer höheren Reichweite, lernst die neue Umgebung kennen und bekommst gutes Karma.

Feiere den Erfolg und gib damit an

Der zweite wichtige Punkt ist, darüber zu sprechen, zu schreiben, zu podcasten, zu bloggen, zu vloggen… Was auch immer. Sage, was Du geschafft hast, wie einfach es war, auf welche Hürden Du gestoßen bist…

Mit der Idee, dass sich die Leute und Medien davon inspirieren lassen und ins Tun kommen. Positive Verstärkung eben.

Stichworte verwenden

Wenn Du etwas publizierst, verwende etwa in den sozialen Netzwerken die Hashtags #DID #DUT #didit und #dutgemacht. Das schafft eine Verbindung der Beiträge untereinander und eine größere Sichtbarkeit des Ganzen.

Klein anfangen – und vor allem: ANFANGEN

In einem ersten Impuls fing mein Kopf an, große Listen zu verfassen und komplexe Anleitungen, was wir alles Tolles tun und umstellen können.

Doch darum geht es nicht! Es gibt tausende Anleitungen und Auflistungen im Internet, und doch passiert in der Gesellschaft recht wenig.

Die Dinge sind zu groß, zu kompliziert, zu mächtig, und der Alltag belegt uns sofort mit (vermeintlich) wichtigeren Dingen.

Hier setzt der #DID oder besser: #DUT an: Jeden ersten Sonntag im Monat eine Sache umstellen und dies öffentlich kundtun.

Je kleiner und unbedeutender wir anfangen, desto mehr Erfolgserlebnisse können wir mit der Aktion haben. Erfolge feiern, mit anderen und weitermachen.

Was ist klein genug

Mit den einfachen Dingen beginnen, die auch Eltern, Nichttechniker und vielleicht sogar Großeltern schaffen können. Etwas, das mal schnell in drei bis fünf Minuten schaffbar ist. Etwa die Startseite im Browser umstellen, eine andere Suchmaschine nutzen, einen anderen Browser oder ein anderes E-Mail-Programm einrichten.

Wenn Du unterfordert bist

Wem dann eines Tages langweilig wird, findet schnell Aufgaben, die mehr Zeit erfordern, mehr Überzeugungsarbeit oder mehr Grips. Ich denke da etwa an Familienchatgruppen, Chatgruppen von Kindergarten/Schule/Feuerwehr/Sportverein, Gruppen von Selbsthilfegruppen, die öffentlich überwacht in den USA über ihren Gesundheitsstaus diskutieren, digitale Zusammenarbeit und Videokonferenzen.

Gemeinsam Dinge erreichen

Bist Du motiviert, dann mach und motiviere andere. Aber überfordere sie nicht. Begeistere mit kleinen, schnellen Lösungen für mehr Privatspare, Datenschutz und digitale Unabhängigkeit von den BigTech und Milliardären.

#did #dut #didit #dutgemacht

 
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from 💭 where are you taking me?

⚡♦️ Fixing module preload paths within a Rails/Vite setup

Hello and happy new year! Today I'm writing about an asset related issue in a Rails application. Enjoy!

Several months ago, I migrated my Rails app from Webpack(er) to Vite, and I’ve been quite happy with the switch. Vite is blazingly fast, well-documented, and works seamlessly once properly configured.

This morning, while resolving CSP violations (all fixed now, by the way 🎉), I encountered the following error in the browser’s developer console:

Failed to load module script: Expected a JavaScript-or-Wasm module script but the server responded with a MIME type of “text/html”. Strict MIME type checking is enforced for module scripts per HTML spec.

(This message comes from Chromium; it may appear slightly differently in other browsers.)

TL;DR

Stick around for the full story:

Nothing on my site appeared broken, but I wanted to resolve the issue anyway so I put on my debugging glasses.

My first findings in order:

  1. The problem doesn’t occur on every page load
  2. In the network tab, I noticed that certain requests were failing (highlighted in red)
  3. The trigger was the import of chart library modules
  4. The response content type of the failing requests was text/html, even though a JS file was requested
  5. The issue occurred only on specific servers (visible as i have a header showing the server name)

Given these observations, it became clear that the issue was tied to my asset host configuration. In short, I have one server that serves assets via a subdomain and also functions as a regular app server.

But why did the site still work despite failing imports?

A bit of research revealed that Vite preloads modules by default (see MDN on modulepreload). In a nutshell, JavaScript modules are preloaded for performance gains (they are not actually used until explicitly imported in your JS).

Since this behavior is controlled via an HTML attribute, I checked my page source and found several modulepreload links. These used relative paths, meaning they pointed to myapp.com/assets/foo.js instead of assets.myapp.com/assets/foo.js. As a result, requests hit the application servers, which responded with HTML instead of the JS file.

So why was Vite generating links with relative paths?

After some digging, I found a related issue. The fix is to set Rails.application.config.action_controller.asset_host (see the Vite Ruby docs).

Once configured, Vite generates absolute paths in the preload tags, resolving the issue.

However, I noticed URLs with double leading slashes (e.g., //assets.myapp.com/...). To fix this, I adjusted the Vite config:

import { defineConfig } from "vite"
import RubyPlugin from "vite-plugin-ruby"

export default defineConfig({
  base: "./",
  // other build configuration omitted
})

TL;DR

Adapt the following two things (first one is mandatory) to fix the issue:

# config/application.rb
# Can be set via environment variable
config.action_controller.asset_host = "https://yourassethost.yourapp.com" 
// vite.config.mts
export default defineConfig({
  base: "./",
  // other build configuration omitted
})

I needed to fix some specs and could deploy to staging for acceptance 😌

I hope this helps you if you run into a similar issue. Enjoy your day, and stay curious!

#rails #vite #viteruby #webdev

 
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from Der Emil

2026-01-06, etwa 21 Uhr

So fühle ich mich, wenn ich mich freimache von dem, was 15 Jahre lang mein Geländer war. So … So sonderbar unzufrieden und beruhigt.

Es ist Zufall, daß ich in einem von drei Ländern lebe, in dem der heutige Tag ein Feiertag ist. Aber im Gegensatz zu früher, da ich noch woanders wohnte, war am heutigen Tag bei mir nichts feierlich. Nichtmal das dritte festliche Abendessen habe ich mir gemacht – aber ich habe daran gedacht, wie das früher für mich, für uns, für die Familie war.

Traditionen enden. Alle. Irgendwann. Des bin ich sicher. Und auch ich kann Traditionen beenden, auslaufen lassen, nicht fortsetzen. Das weiß ich jetzt …

 
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from El blog de Aetherius Eldritch

En la estructura de las creencias originarias de México, la figura del Chaneque (del náhuatl chane, que significa “el que habita” o “dueño de la casa”) no se limita a la categoría de mito infantil, sino que constituye una entidad dentro de la gestión del equilibrio ecológico y espiritual de las culturas del Golfo y el Centro-Sur del país.

Los registros etnohistóricos vinculan a los chaneques con los Tlaloque, ayudantes del dios Tláloc. Según la cosmogonía náhuatl, estas entidades habitan en el Tlalocan, un nivel del inframundo caracterizado por la abundancia y la humedad. Su función principal es la protección de los recursos naturales, especialmente los cuerpos de agua, los animales silvestres y las selvas.

Se distinguen dos tipos de entidades en la tradición oral de regiones como los Tuxtlas en Veracruz:

  • Chaneques Blancos: Asociados a beneficios y protección, generalmente vinculados a lugares con agua limpia y vegetación densa.

  • Chaneques Negros: Entidades de carácter nocturno que residen en cuevas o barrancas, cuya interacción con los humanos se considera de alto riesgo.

Uno de los aspectos más documentados en la antropología y mitos sobre el chaneque es su capacidad para provocar el “espanto” o la pérdida del tonal (la fuerza vital o alma vinculada al día de nacimiento).

El proceso ocurre mediante un susto súbito en el que el chaneque “atrapa” el alma del individuo, provocando síntomas físicos específicos:

  • Decaimiento extremo y fatiga crónica. -Pérdida del apetito.
  • Palidez cutánea.

Para la recuperación del tonal, la medicina tradicional mexicana prescribe ritos de “limpia” y “llamado de sombra”, donde se utilizan elementos como el copal, la albahaca y rezos específicos para negociar la devolución de la energía vital con la entidad.

De acuerdo a las leyendas, los reportes de avistamientos son en las zonas rurales de Veracruz, Tabasco, Oaxaca y coinciden en una descripción morfológica recurrente:

  • Estatura: Aproximadamente de un metro a un metro veinte.

  • Fascies: Rostros que aparentan senectud o, por el contrario, facciones de infante, a menudo con pies invertidos (los talones hacia adelante), una característica mnemotécnica compartida con otras entidades del folclore global como la Curupira en Brasil.

  • Interacción: Su método de interacción habitual es la travesura o el despiste del viajero, alterando su percepción espacial para que se pierda en rutas conocidas.

En la práctica arqueológica y antropológica, se ha observado que las comunidades que habitan zonas de reserva mantienen protocolos de entrada a sus dominios. El uso de ofrendas consistentes en tabaco, aguardiente o alimentos sin sal actúa como un mecanismo de permiso para evitar la represalia de la entidad por la intrusión en espacios considerados sagrados o naturales.

 
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from Cedaras Couch

Martin Walker: Bruno Chef de police

Seit längerer Zeit wollte ich schon in die Bruno Serie einsteigen, bin aber immer von abgekommen. Diesen Jahreswechsel ergab sich das Ausleihen des Hörbuches via Libby und weil es mir so gut gefiel, habe ich mir ein second-hand Exemplar des Buches gekauft.

Dies ist der erste Fall von Benoît Courrèges, genannt Bruno, dem Polizeichef des Dorfes Saint-Denis im Périgord. Der Autor führt gut in die Szenerie ein und gibt dem Lesenden die Zeit, die Charaktere kennenzulernen, bis dann der Mord geschieht.

Es ist ein brutaler Mord an einem alten Mann, was zuerst auf einen faschistischen Hintergrund durch Anhänger des Front National hinzuweisen scheint. Aber der Fall ist komplizierter und zum Teil durch Brunos Recherche werden einige Hintergründe klarer, die auf Ereignisse zur Zeit des Vichy Regimes in Saint-Denis hinweisen.

Mehr dazu zu verraten wäre ein Spoiler – aber mich hat es neugierig gemacht, ein paar Seiten im Netz zum Maquis und der Résistance im Périgord zu suchen.

Die für mich allerdings literarisch geschicktestes Szene ist diese:

” [Isabelle] stellte die Erdbeeren beiseite, rückte näher zu Bruno und schmiegte ihren Rücken an seine Brust. Bruno legte Isabelle seinen Arm um die Taille, worauf sie sich an ihn kuschelte und, als die Sonne schließlich unterging, seine Hand nahm und unter ihre Bluse führte.” (Ende Kapitel 22, S. 370)

Dies hat mich beeindruckt. Ich kann mich nicht erinnern, wo anders eine ähnlich gute Darstellung gefunden zu haben, wie ein weiblicher Charakter einem männlichen Charakter zeigt, dass körperliche Annäherung erwünscht ist. Es ist nicht plump, wortlos, und passt perfekt zur Zeichnung der Personen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich denke ich werde die Serie weiterhin lesen.

 
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from provocatorio

L’esilio di George Clooney Signore e signori, posate i vostri avocado toast e prestate attenzione, perché stiamo assistendo a un dramma storico che fa apparire le Filippiche di Demostene come un battibecco su un gruppo WhatsApp di genitori.

George Clooney ha lasciato gli Stati Uniti.

Cloney in esilio

E no, non è la trama di Ocean’s 14: Fuga dal Fisco. È un vero e proprio esilio politico, una roba che non si vedeva dai tempi in cui i nobili fiorentini venivano cacciati dalla città e passavano il tempo a scrivere sonetti livorosi mangiando pane senza sale. Solo che George, al posto di scrivere l’Inferno, probabilmente sorseggia un Pinot Noir del 2015 in Provenza, guardando l’Atlantico con lo sguardo di chi ha appena visto il sequel non richiesto della democrazia americana.

​L’Ostracismo del Terzo Millennio ​Mentre il mondo si concentra sulle capsule di caffè, la sottotrama è degna di un thriller di spionaggio. Amal, una donna che probabilmente ha già riscritto il codice civile francese nel tempo di un volo transatlantico, è finita nel mirino della Casa Bianca. Per cosa? Per aver osato suggerire che il diritto internazionale si applichi a tutti, Netanyahu incluso.

​In risposta, l’amministrazione ha minacciato sanzioni: un ban che le impedirebbe di entrare negli USA. È il tocco di classe finale: se non puoi sconfiggere un avvocato per i diritti umani in tribunale, revocalegli il visto per il brunch a Manhattan. È la versione geopolitica del “non sei più invitata alla mia festa”.

​Il “Ciao Ciao” su Truth Social ​E come in ogni tragedia greca che si rispetti, non poteva mancare il coro. O meglio, il solista. Il “Re Sole” di Mar-a-Lago non ha perso tempo e ha esultato su Truth Social con la grazia di un lottatore di wrestling che ha appena vinto per abbandono dell’avversario.

​”Buone notizie! George e Amal, due dei peggiori analisti politici di sempre, sono diventati cittadini francesi. La Francia ha un problema orrendo di criminalità e immigrazione… Parigi è la benvenuta a tenerseli!”

​Leggere i post di Trump è come leggere un’epigrafe di Marziale, ma scritta con il caps lock bloccato e un eccesso di diet coke. Definire George un “attore mediocre” è il suo modo di dire “mi manchi, ma non so come scrivertelo senza sembrare un debole”.

​Il Truman Show Provenzale ​George ha risposto col suo solito stile, tra il sornione e il distaccato: “Sono d’accordo col Presidente, dobbiamo rendere l’America di nuovo grande. Cominceremo a novembre”. Una stoccata che brucia più di un caffè bruciato, appunto.

​Analizziamo i fatti con piglio storiografico:

​L’Esilio: George raccoglie le sue Nespresso e si rifugia nel sud della Francia. ​La Motivazione: Ufficialmente “privacy per i figli”. Ufficiosamente, evitare che Amal debba discutere di mandati d’arresto internazionali attraverso un vetro blindato alla frontiera. ​Il Risultato: Gli USA perdono il loro volto più elegante, e la Francia guadagna un cittadino che parla un francese terribile ma porta un’aura di charme che abbasserà l’età media del cinismo europeo. ​George non è fuggito, si è “ritirato strategicamente”. È il nostro moderno Cincinnato, che invece di tornare all’aratro, torna al torchio per l’uva. In fondo, ci insegna la lezione definitiva: se il tuo Paese ti mette all’indice, assicurati che il Paese dove scappi abbia almeno tre stelle Michelin ogni dieci abitanti.

 
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from Michael Gisiger

asdf

Den aufmerksamen Besucherinnen und Besuchern ist es sicherlich schon aufgefallen: Hier tut sich etwas! Tatsächlich bin ich mit einem Teil meiner Beiträge umgezogen. Unter „EpicMind – Weisheiten für das digitale Leben“ blogge ich neu auch weiterhin über Lernen, Produktivität, Selbstmanagement und Technologie. Der neue Blog wurde ebenfalls mit WriteFreely erstellt und ist somit auch im #Fediverse föderiert. Allerdings habe ich nun einen Account bei den Machern von WriteFreely, write.as, erstellt. Neben einigen weiteren Features wie E-Mail-Abo und -Newsletter ermöglicht mir dies, unter einer eigenen Domain zu bloggen. Aktualisiert also eure Lesezeichen!

EpicMind abonnieren

Ihr könnt meinen neuen Blog wie folgt abonnieren:

Ich freue mich, euch auch am neuen Ort wiederzusehen.

Und wie geht es hier weiter?

Ich werde diesen Blog nicht schliessen, sondern ihn zum dritten Mal neu ausrichten. Wahrscheinlich werde ich hier kurze Gedanken, Links u. a. posten, die für #Mastodon zu lang sind. Wir werden sehen. Aber es geht auch hier weiter.

Ich wünsche euch allen ein gutes und erfolgreiches 2026!


Bildquelle Foto von Marija Zaric auf Unsplash.

Topic #Interna

 
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from Nate's Blog

Holos announced they're working on adding custom domain support to their server. It's a really cool development, and I figured I'd share it here real quick.

If you're unfamiliar with Holos, it's an Activity Pub server that aims to be more relay like (somewhere between AT/Nostr and a standard Activity Pub account). The server acts as a relay, keeping a public copy of your posts and profile data online, but it delegates most operations to your client.

When I wrote about it a month ago it sounded like it was a possible consideration, but having it confirmed as something that's actually going to be the case is really cool to see. At the cost of being a bit more technical, the idea of owning your identity on Activity Pub is really cool (you 'own' your own domain, plus are able to migrate even if the server is down since your client can make outgoing connections).

Anyway, figured it was worth a share, I'm looking forward to seeing Holos continue to be developed.

 
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from Der Emil

Sollte viel öfter möglich sein. Und auch viel freier!

Dann würd ich ins Jahr 1989 wechseln wollen. Oder gleich ins Jahr 2033. Dann hätte ich die Jahre 2020, 2021, 2022, 2023 nie mitgemacht. Ich hätte einfach in ein anderes Jahr gewechselt.

Ihr meint, es sein verwirrend, wenn alle plötzlich das Jahr, in dem sie leben, anders bezeichnen? Es wäre doch aber möglich, einen Konsens zu finden, nach dem das allgemein bezeichnet wird: Das aktuelle Jahr. Es kommt ja auch niemand auf die Idee, daß alle Betriebe ihr Geschäftsjahr zur gleichen Zeit beginnen und beenden müssen …

Eine eigne Zeitrechnung, eine, die für mich paßt, finden und leben. Statt Wochen zu sieben Tagen eben Quintolen zu fünf planen. Und statt der zwölf Monate einfach zehn Jahrstel zu je sechs Quintolen – und die nicht darin enthaltenen Tage als Freitage an einem Stück dann nehmen, wenn es paßt?

Aber ach ja, das ist ja alles nicht möglich, da kommt die Menschheit ja komplett durcheinander. Wo kämen wir denn hin, wenn der wichtigste Maßstab allen Handelns das Wohlbefinden aller Menschen sein sollte?

 
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from Jadoo

sha512

خوب گاهی پیش میاد که شما یک فایل رو از جایی دانلود میکنید یا کسی براتون می‌فرسته ولی از کجا بدونیم دقیقا همون فایلی که اراسل شد یا توی سرور بود رو دانلود کردیم؟ اصلا ایا فایل کامل و بدون مشکل دانلود شد؟

راه حل اینه که از فرستنده بخواهیم برامون کد SHA512 یا هر نوع هش دیگه‌ای که می‌تونه رو برامون بفرسته که بتونیم بعدا چک کنیم. حالا این کد چطور ساخته میشه؟

توی کامپیوتر مبدا ویندوز/لینوکس/مک میتونیم از دستورات زیر برای بدست آوردن این کد استفاده کنیم. البته وب‌سایت‌هایی هم هستند که بصورت انلاین براتون ایجاد می‌کنند هرچند اگه فایلتون خیلی بزرگ باشه استفاده از اون‌ها منطقی نیست.

# open terminal and use bellow command

# Windows
certutil -hashfile <fileName> sha512

# Linux

sha512sum <filename>

# MacOS
shasum -a512 <filename>

همه‌ای این دستورات به شما یک کد ثابت می‌دهند که می‌تونید به طرف دیگه که فایل رو دانلود کرده بدهید تا توی کامپیوتر خودش چک کنه. اگه کد‌ها یکسان بودند یعنی فایل دقیقا همون چیزی است که توی کامپیوتر شما بوده در غیر اینصورت یعنی درست دانلود نشده و یا حتی این وسط تغییری روی فایل ایجاد شده.

نکته مهم اینکه کوچکترین تغییری اگه این وسط اتفاق بیافته تفاوت کد خروجی خیلی خیلی زیاد خواهد بود. یک نکته مهم دیگه اینکه اسم فایل یا اینکه در چه مسیری است اصلا تاثیری توی این کد نخواهد داشت. بلکه محتویات اون است که اهمیت داره.

 
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