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from رضا حسین‌زاده

بِسْمِ اللَّـهِ الرَّحْمَـٰنِ الرَّحِيم

برداشتی که از صحبت‌های خیلی‌ها میکنم اینطور به نظرم میاید که تصور درستی از اینترنت ندارند؛ اینکه اینترنت چیست. اینترنت را مثل آب لوله‌کشی یا پفک تصور میکنند. مثلا وقتی اینترنت ضعیف است، یعنی سرعت کمی دارد، به نظرشان اینطور است که فشار آب کم است. یا وقتی بستهٔ اینترنت با حجم ثابت میخرند تصورشان این است که این بسته مثل بستهٔ پفک است که میخریم، میخوریم و تمام میشود. این تصورات چه ایرادی دارند؟ من خودم متخصص فناوری اطلاعات و اینترنت نیستم ولی کنجکاوم.

وقتی اینترنت را مثل آب لوله‌کشی تصور کنیم ناخودآگاه این تصور در ما ایجاد میشود که میشود آن را ذخیره کرد. از طرفی وقتی آن را مصرف میکنیم انگار یک جایی یک ذخیره‌ای رو به کاهش میرود. در حالیکه این دو اتفاق تصوری اشتباه هستند. اینکه نمیشود اینترنت را ذخیره کرد شاید بدیهی به نظر بیاید ولی مورد دوم شاید نه.

یا در تصور پفک، وقتی شما پفک میخرید، مقداری پفک از کارخانهٔ پفک‌سازی کم شده تا به دست شما برسد. یعنی پفکی تولید شده و سپس آمده تا به دست شما برسد. این هم درست نیست.

اینترنت مثل خیابان است

اینترنت مثل راه است؛ مثل خیابان است. خیابان چه کاربردی دارد؟ رفت و آمد! خیابان ذخیره نمیشود یا تمام نمیشوند؛ سر جای خودش هست. زمانیکه لازم داریم جایی برویم از آن استفاده میکنیم و زمانیکه نمیخواهیم جایی برویم ازش استفاده نمیکنیم. تفاوت خیابان با اینترنت این است که خیابان برای رفت و آمد خود ما از یک مبدا به یک مقصد است ولی اینترنت مثل خیابانی است که داده‌هایمان از یک مبدا به یک مقصد در آن میروند.

پهنای باند

پهنای باند خیلی عبارت خوبی برای تفصیل این تشبیه من است. پهنای باند یعنی در هر لحظه چه مقدار ترافیک میتواند از شبکه رد شود. دقیقا مثل پهنای باند خیابان یا اتوبان. هر چقدر پهنای باند خیابان بیشتر باشند تعداد بیشتری خودرو میتوانند در آن تردد کنند.

شاید شنیده باشید که پهنای باند فلان خدمت برخط کم شده. این یعنی جاده‌ای که به مقصد آن خدمت میرود توسط دولت محدود شده؛ مثل اینکه در بخشی از آن بشکه بگذارند تا تعداد خودروهای عبوری از آن کم شود.

خرید بسته

اگر با مصرف اینترنت چیزی از جیب کسی کسر نمیشوند چرا بسته میخریم؟

بسته خریدن مثل خریدن اجازهٔ گذر از خیابان است. وقتی شما بستهٔ ۱۰۰ گیگابایتی یک ماهه میخرید از ارائه‌دهندهٔ اینترنت‌تان اجازه میگیرید که به اندازهٔ ۱۰۰ گیگابایت در یک ماه پیش رو در این خیابان رفت و آمد کنید. یک چیزی مثل عوارضی در جاده‌ها. فرض کنید در یک شهر شما برای عبور از خیابان باید به شهرداری پول بدهید. مثلا بستهٔ یک ماههٔ ۱۰۰ کیلومتری میخرید. یعنی برای یک ماه شما اجازه خواهید داشت ۱۰۰ کیلومتر در خیابان‌های شهر تردد کنید.

حکومت نظامی

اگر شباهت اینترنت به خیابان را منطقی و بدیهی بدانیم این نکته به نظر میاید که قطع اینترنت همان حکومت نظامی است. یعنی اگر یک حکومت اینترنت را قطع کند یعنی حکومت نظامی برقرار کرده است. البته اینکه اینترنت قطع شود ولی شبکهٔ داخلی برقرار باشد این هم حکومت نظامی محسوب میشود یا نه جای بحث دارد. ولی علی الحساب به این نکته اشاره کنم که در قانون اساسی ما حکومت نظامی ممنوع است!

زیرساخت اینترنت

توسعه و تقویت زیرساخت اینترنت مثل تقویت زیرساخت حمل و نقل است. وقتی اینترنت DSL در کشوری تبدیل به فیبر نوری میشود مثل این است که خیابان‌ها در آن کشور از خاکی تبدیل به آسفالت میشوند.


شاید برای بسیاری از شما این مطالب بدیهی باشند ولی حس کردم لازم است همچین چیزی بنویسم چون برای خیلی‌ها هم بدیهی نیست!

 
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from Johannes Leutenegger

Hämmerli hebt ab nach dem 2:2 in letzter Sekunde. Interessant sind auch die Reaktionen der Aarauer Zuschauer:innen. Hämmerli hebt ab nach dem 2:2 in letzter Sekunde. Interessant sind auch die Reaktionen der Aarauer Zuschauer:innen. (Bild: Gianluca Lombardi.)

Nach Aarau zu fahren ist seit 10 Jahren zwei Mal im Jahr für Wil-Fans üblich. Praktisch immer war Wil der Aussenseiter und trotzdem lässt sich die Bilanz (abgesehen von der laufenden Saison) mehr als sehen.

Die Wiler starteten sehr stark in die Partie. Druckvoll, aggressiv, vielleicht etwas zu aggressiv an gewissen Stellen. Die Stimmung war im Brügglifeld extrem aufgeheizt. Vaduz hatte gegen Carouge unentschieden gespielt, Aarau konnte auf Platz 1 und damit den direkten Aufstiegsplatz vorziehen. Es ging also um viel.

Die Wiler konnten frisch aufspielen und man glaubte seinen Augen kaum, die Wiler dominierten die erste Halbzeit. Der Ballbesitz war stellenweise über 60% für die Wiler. Tore fielen aber keine.

Nach der Pause fiel dann das 1:0 für die Gastgeber, sehenswerter Volley von Shkelqim Vladi. Das Tor ging nach so vielen Versuchen in Ordnung. Die Antwort der Wiler folgte gut zwei Minuten später. Nach einem Eckball erzielte Selmonaj den Ausgleich, seinen dritter Treffer wettbewerbsübergreifend, nach zwei extrem wichtigen Treffern gegen Kriens und SG im Cup.

Ich möchte hier einmal Gentrit Muslija ein Kränzchen binden. Wenn ich hier Spielernoten vergeben müsste, Muslija bekäme für dieses Spiel eine glatte 6. Einge dieser Paraden waren, ohne Übertreibung, Weltklasse. Das bisher stärkste Spiel von ihm und das trotz zwei Gegentoren.

In der Schlussphase erhielt der starke Jean-Paul N'djoli eine rote Karte, weil er völlig übermotiviert einen Aargauer von den Füssen holte. Es gab nicht viel zu diskutieren, Ball weit weg, hohes Tempo, hoch angesetzt, seitlich angesetzt. Klare rote Karte. Okay, er hätte noch mit beiden Füssen von hinten foulen können, damit es noch eindeutiger wäre, aber es war genug klar.

Darauf fiel gleich das 2:1. Nach so vielen schönen Versuchen, handelte es sich um ein richtiges “Kacktor”, der sonst nicht so agil wirkende David Acquah, zeigte, wie schnell er seinen Körper drehen konnte und der Ball war drin.

Miese Stimmung im Wil-Sektor. Zwar hatten die Aarauer deutlich mehr Torschüsse, aber es fühlte sich doch falsch an, nach so vielen tollen Paraden Ballklärungen auf der Linie hinten zu liegen.

Ich hatte mich persönlich schon mit einer Niederlage abgefunden, als ausgerechnet der Mann, die Legende Simone Rapp sein viertes und erneut wichtiges Goal erzielte. In der letzten Sekunde.

In meine Freude mischte sich – da bin ich ganz ehrlich – auch etwas Schadenfreude, als ich die wütenden Aarau-Ultras sah. Für Wil war der Punkt aber auch wichtig, wir konnten so den Abstand zu Bellinzona aufrecht erhalten.

Kurze Glosse gegen den FC Aarau

Ich habe nichts gegen den FC Aarau, wirklich nicht. Aber sich über die Aargauer etwas lustig zu machen, ist so einfach.

Seit dem Abstieg vor über zehn Jahren kündigen die Vereinsverantwortlichen und die Fans in der Redaktion der Aargauer Zeitung den Aufstieg an. Jedes Mal scheitern sie wieder. Zum Teil scheitern sie so krass, dass man es als Aussenstehender kaum fassen kann. 2019 beispielsweise: Aarau gewinnt das Hinspiel gegen das schwache Xamax in der Barrage mit 4:0, nur um dann mit 0:4 im Rückspiel zu verlieren und dann im Elfmeterschiessen zu unterliegen.

Oder nehmen wir die Stadionfrage: Seit 2002 spricht man in Aarau von einem Ersatz für das altehrwürdige (böse Zungen nennen es “marode”) Brügglifeld. Jedes Mal wenn man in den Bahnhof Aarau fährt, sieht man die Baubrache, wo das Stadion geplant wäre. Und so spielt man im mitterweile 100 Jahre alten Brügglifeld wohl für weitere 100 Jahre. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn die Infrastruktur des Stadions einigermassen im Schuss gehalten wird. Aber sogar bei der Audioanlage wird gespart. Statt in jedem Sektor Lautsprecher zu haben, gibt es diese nur im Sektor der Haupttribüne und die ständigen Werbeansagen während des Spiels werden (leider nicht) über die Köpfe der Gästefans gejagt. Es ist wirklich viel zu laut, immerhin wurden offenbar die Soundeffekte bei Eckbällen eingestellt.

 
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from Cedaras Couch

Rick Riordan: Percy Jackson and the Olympians. Book 7: Wrath of the Triple Goddess.

Diesmal habe ich mir mal das Taschenbuch gekauft, weil ich wissen wollte, ob das englische Original genauso gut lesbar ist wie die deutsche Übersetzung – was der Fall war.

Um drei Empfehlungsschreiben für die New Rome Universität zu erhalten, damit er dort, genau wie seine Freundin Amanda (Tochter der Athene) studieren kann, muss Percy in einer modernen Version der Arbeiten des Herkules, Dinge für griechische Gottheiten erledigen.

Im Buch 6 (The Chalice of the Gods, deutsch : Der Kelch der Götter) erledigte er etwas für Ganymed. Dieses Mal muss er (zusammen mit seinen Freunden Amanda und Grover) die beiden Tiere der Hekate hüten.

Es liest sich gut und ist amüsant und wer die anderen Bücher kennt, wird dieses auch mögen und abends viel zu lange lesen statt zu schlafen. Auch gut für Erwachsene geeignet, die eine leichte Lektüre suchen.

Randnotiz für den Verlag: Nächstes Mal den Text auf dem Cover bitte keine Zeilen mit weißer Schrift auf neonorangem Grund verwenden. Die schwarzen Zeilen sind perfekt zu lesen, trotz des knalligen Umschlages.

 
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from M's logbuch

Vor ein paar Wochen kam folgender Fall auf meinen Tisch:

Im [Fachbereich] werden Fotos von Übungen, Fahrzeugen, usw. zu Dokumentationszwecken vorgehalten. Können Sie uns hierzu bitte eine dauerhafte Speichermöglichkeit einrichten, z.B. eine Cloud-Lösung?

Klare Anforderung. Nicht selbstverständlich, dass die Leute wissen, was sie wollen. Während des anschließenden Gesprächs fielen recht schnell die Begriffe iCloud und Google Photos. iCloud deswegen, weil unsere Diensthandys alles Äpfel sind. Google Photos wäre das Pendant in der Android-Welt. Cloud deshalb, weil die Kollegen auch im Außendienst unterwegs sind. Kommt mir ja auch ganz gelegen, weil es teils immer ein Drama ist, bis die Leute ihre Fotos vom iPhone auf den Rechner bekommen.

Nun ist das mit amerikanischen Diensten, dem Wunsch nach Unabhängigkeit und der Sache mit dem Geld nicht ganz so einfach. Darüber könnte man bestimmt auch mehr als einen Artikel schreiben und versuchen zu erklären, warum und wieso und überhaupt... aber das spare ich mir jetzt; zumal das auch “von oben” so gewünscht und – mehr oder weniger – vorgegeben wird. Und ja, Open Source ist nicht die Allerweltslösung. Ist mir alles bewusst. Ist eine andere Diskussion.

–> Tl;dr: US-Dienste wenn möglich meiden, EU/deutsche oder Open Source Lösungen präferieren. Und das Geld ... nun ja. Ohne Haushalt geht ja theoretisch nichts.

Den nächsten Roman könnte man jetzt über den Einsatz von Open Source und die damit verbundenen Vorteile schreiben. Oder auch über die Gefahr der Ausnutzung von freiwilliger Arbeit an Software, die zwar viel Geld einspart, aber im Gegenzug nichts oder nur selten etwas zurück gibt. Mach ich vielleicht auch mal, aber nicht jetzt. Wichtig ist nur, dass ihr wisst, dass wir das wissen.

Lösung: Immich

Immich

Immich, als Foto- und Videomanagementlösung, kam mir da recht schnell in den Sinn. Als Bildergrab wollte ich nicht den teureren Block Storage hernehmen, sondern eine bereits existierende NAS via SMB anbinden. Nun läuft also ein Ubuntu mit Immich als Docker Container in der DMZ und die Bilder werden auf einem separaten Share auf der NAS gespeichert. Die Anmeldung läuft via OAuth. Schon ein tolles Stück Software.

Angedachter Workflow

Da unsere Leute gerne Bilder horten oder mehrmals in verschiedenen Laufwerken ablegen, war die Überlegung folgende:

  1. Mitarbeiter A macht munter Fotos, die werden automatisch in unsere Immich-Instanz hochgeladen
  2. Mitarbeiter B macht ebenfalls Fotos, die auch synchronisiert werden
  3. Beide schauen sich später am Computer, ganz ohne vorheriges herunterladen oder importieren, die Fotos in der Weboberfläche an, sortieren ggf. aus und laden sich dann nur die Fotos für die weitere Verwendung oder die Ablage herunter, die sie auch wirklich brauchen.
  4. Bei Bedarf können geteilte Alben zwischen Mitarbeiter A und B erstellt werden
  5. Die restlichen Fotos verbleiben auf der NAS bzw. in Immich
  6. Weil alle Fotos an einem zentralen Platz liegen, fällt es vielleicht einfacher, den Überblick zu behalten oder auch mal Fotos zu löschen, wenn sie wirklich nicht mehr gebraucht werden

Klar, da muss jeder mitspielen (wollen) und sich auch einigermaßen dran halten. Das ist die Herausforderung. Mir erleichtert es insofern den Druck, ständig teuren Speicher nachzuschieben oder dauernd nachfragen zu müssen, ob denn die fünf Jahre alten Bilder hier oder das gezippte Bilder-Archiv da immer noch benötigt werden. In der heutigen Zeit scheint Speicherplatz im privaten Umfeld nicht mehr das Problem zu sein. 8 TB HDD oder Cloud machts möglich. Die Bereitschaft, auch mal aufzuräumen und zu löschen, ist da weniger hoch. Warum sollte das also in Firmen oder Behörden anders sein. Die haben doch bestimmt auch ein paar TB Platten rumliegen... oder?

Testphase steht an

Wir probieren das jetzt einfach mal aus und schauen, was da so an Resonanz zurück kommt. Bei Immich steht bspw. auch noch eine Gruppen-Funktion auf der Roadmap, die sich für unseren Anwendungsfall auch ganz gut eigenen würde.

Mich würde es freuen, wenn es zum einen funktioniert und zum anderen auch angenommen wird. Und ein bisschen von dem Geld, das man sich dann dadurch spart, kann ja dann dem ein oder anderen Projekt zugeführt werden...

#OpenSource #Software #Immich

 
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from 52 Alben von Idlehirn

Album 4/52

Eines vorneweg: Ich kenne von Björk wenig bis gar nichts. Für mich war sie bisher vor allem die berühmte, irgendwie weirde Sängerin aus Island. Und weird ist hier tatsächlich das Stichwort. Es beginnt schon beim Cover: Warum ist sie als Geisha inszeniert? Der Opener „Hunter“ ist dann ebenso weird. Irgendwie packend, aber gleichzeitig völlig unzugänglich, zumindest für mich. Björk singt hier kaum im klassischen Sinn, sie rezitiert eher. Die harten Electronica-Beats tragen den Song, während ihre Stimme sich um sie herumwindet. Das fordert Aufmerksamkeit, macht es aber auch anstrengend. Das absolute Highlight ist für mich „Bachelorette“ – der zugänglichste Song des Albums. Hier trägt die Melodie, der Song hat eine klare emotionale Linie.
Nach mehrmaligem Hören hat es dann tatsächlich „Klick“ gemacht. Ich mag dieses Experimentelle, dieses bewusst Sperrige, das Björk hier durchzieht. Ihr nordischer Akzent passt überraschend gut dazu und macht das Album trotzdem rund und eigenständig. Trotzdem fällt es mir schwer, über Homogenic zu schreiben. Beim ersten Hören konnte ich das Album nicht einmal am Stück durchhören . Ich habe drei versuche gebraucht. Das ist definitv kein Album für nebenbei. Genau deshalb weiß ich auch nicht, was ich dem Album geben soll. Homogenic ist kein Album, es ist eher ein Experiment. Was dabei herauskommt muss jeder für sich entscheiden. Deswegen auch die zweigeteilte Bewertung

** Lieblingssongs** – Hunter – Bachelorette – Joga – Alarm Call

Bewertung wenn es Klick macht: 7,51 Bewertung wenn nicht: ??

 
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from 52 Alben von Idlehirn

Bob Marley & The Wailers – Exodus

**Album 3/52 Ich persönlich kann nichts mit Reggae anfangen, aber Jeder kennt Bob Marley, jeder kennt seine großen Hits, also dachte ich, ich höre entspannten Reggae. Weit gefehlt. Das Album ist zweigeteilt. In der ersten Hälfte sind die Texte voll von gesellschaftskritischen, politischen Texten, die von Widerstand handeln und einen Wunsch nach Gerechtigkeit behandeln. Musikalisch ist es eher düsterer Stimmung und verbreitet eine Art Resignation. In der zweiten Hälfte sind die Themen persönlicher und hoffnungsvoller, wobei der Song „Jamming“ als eine Art Scharnier dient. Auch die Musik wird immer “heller” und optimistischer. Und dann kam „Three Little Birds“! So ein simples Lied, aber im Kontext des Albums entfaltet es seine volle Wirkung und verbreitet eine hoffnungsvolle Stimmung. Ich hatte da tatsächlich Pipi in den Augen. Und als Abschluss dann „One Love“ mit der universellen Botschaft von Frieden und Einheit. Ein überragendes Album, welches heute noch sehr aktuelle Texte beinhaltet, musikalisch den Reggae in den Mainstream geholt hat und heute immer noch sehr gut hörbar ist.

Lieblingssongs

  • EXODUS
  • The Heathen
  • Jamming
  • Three Litte Birds
  • One Love

Bewertung: 8,5/10

 
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from 52 Alben von Idlehirn

Album 2/52

Nightfall in Middle-Earth ist ein ambitioniertes Konzeptalbum, das zentrale Geschichten aus Tolkiens Silmarillion auf etwa 60 Minuten verdichtet. Der Einsatz von Schlachtgeräuschen und Zwischenspielen unterstreicht den epischen Anspruch. Viele Songs setzen auf wahnsinnig catchy , teils hymnische Refrains, stellenweise wirkt das Album fast wie eine metallische Symphonie aus Mittelerde. Textlich wie musikalisch ist das Album beeindruckend umgesetzt. Aber für mich entfaltet es seine Wirkung nicht durchgehend, sondern eher in einzelnen Passagen. Hansi Kürschs Stimme ist auch nicht ganz so meins, daher holen mich die Songs nicht so emotional ab, wie erhofft. Insgesamt ein starkes Album, das technisch und textlich Bockstark ist, mich aber nur teilweise abholt. Lieblingssongs: keine

Bewertung 6,5/10

 
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from 52 Alben von Idlehirn

Album 1/52 Rumours ist ein Album bei dem man unbedingt die Enstehungsgeschichte berücksichtigen muss. Das 11. Album von Fleetwood Mac lebt vom starken Kontrast zwischen Inhalt und Sound: Trotz Trennungen und Beziehungskonflikten zwischen den Bandmitgliedern klingt das Album überraschend upbeat. Leichte, fröhliche Melodien sind mit Texten unterlegt, die vor Wut und Enttäuschung nur so strotzen. Text und Melodien treffen auf einen extrem cleanen, perfekt ausbalancierten Sound, bei dem jedes Instrument genau „richtig“ klingt. Die Stimmen von Stevie Nicks, Lindsey Buckingham und Christine McVie harmonieren nahezu perfekt. Jeder Song steht für sich und fügen sich trotzdem zu einem überragenden Album zusammen.

Lieblingssongs: – Dreams – Go Your Own Way – The Chain – You Make Loving Fun – Gold Dust Woman

Bewertung 9/10

 
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from M's logbuch

Beim Stöbern der Write Freely-Instanz habe ich den “Blog le Gurk” und seinen Beitrag Aufgabenverwaltung entdeckt.

Einfache Wochenplanung

Das darin erwähnte Tool WeekToDo Planner ist eine Open Source-Anwendung, die prinzipiell nichts anderes als eine Aufgabenplanung in Kalenderansicht ist. Angezeigt wird allerdings nicht nur der heutige Tag oder der aktuelle Monat, sondern vielmehr die nächsten (bis zu 12) Tage. Daneben gibt es die Möglichkeit, eigene Listen zu pflegen (Einkaufsliste, ...).

WeekToDo Planner

Nix mit Cloud

WeekToDo Planner schreibt sich große “Privacy” auf die Brust und läuft komplett lokal. Es gibt (aktuell) keine Synchronisierung mit anderen Kalendern oder einem Onlinespeicher. Backups sind daher bei regelmäßiger Nutzung empfehlenswert. Die fehlende Synchronisation macht es auch etwas schwierig bis umständlich, die App bzw. den Kalender auf unterschiedlichen Geräten zu nutzen. Vielleicht wird die Möglichkeit in einem Update irgendwann nachgereicht.

Die Aufgabenerstellung ist einfach gehalten und kann auch mit Unteraufgaben umgehen. Das Tool hat Optionen für wiederkehrende Events, Erinnerungen oder auch Farbmarkierungen. Insgesamt ein rundes Paket, wenn man auf der Suche nach einer simplen Aufgabenverwaltung in Form von Kalenderlisten abseits von Outlook oder Thunderbird sucht.

Aktuell nutze ich noch Todoist.com (ohne das AI-Zeug, daher bin ich noch beim alten Preis von 36 €/Jahr) und arbeite dort hauptsächlich in der Kalenderansicht, weshalb mich WeekToDo Planner relativ schnell in seinen Bann zog. Ich versuche mich derzeit noch an einem Nachbau in Obsidian. Aber das ist ein anderes Thema. :)

Weiterentwicklung eingeschlafen

Einziger Wermutstropfen: Die Entwicklung scheint verebbt zu sein. Das letzte Update, Version 2.2.0, wurde am 12. Februar 2024 veröffentlicht.

Während auf Github fleißig Issues erstellt werden, gibt es vom Entwickler, Manuel Ernesto Garcia, keine Reaktion darauf. Er ist zwar mit seinem Github-Account recht aktiv, allerdings in anderen Repos. Das lässt vermuten, dass das Projekt für ihn entweder abgeschlossen, in irgendeiner Form problematisch oder schlicht uninteressant geworden ist. Schade eigentlich, denn WeekToDo Planner hat Potenzial.

Mal schauen, vielleicht tut sich ja noch was. Für mich ist die Wochenplanung in seiner jetzigen Form aktuell leider noch nicht wirklich anwendbar.

#OpenSource #Software

 
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from Papa-Spuren

„Papa? Musst du noch arbeiten?“ Die Frage, die der Große jeden Tag stellt, wenn ich ihn aus dem Kindergarten abhole. Seit einem Monat kann ich sagen: „Nein, ich habe Feierabend!“

Ich habe vor genau 4 Wochen mit meiner Elternzeit gestartet. Teilzeit mit 25 Stunden pro Woche, das heißt, 5 Stunden pro Tag arbeiten. Hört sich super entspannt an und ist es eigentlich auch. Ich habe aber einiges nicht bedacht.

Die Menge an Arbeit, die mir zugewiesen ist, bleibt erst einmal die gleiche. Nur weil ich Teilzeit habe, verringert sich nicht automatisch die Menge an anfallender Arbeit. Die muss nach und nach auf die Kollegen verteilt werden. Jetzt, nach einem Monat, spüre ich zum ersten Mal so etwas wie Entspannung nach der Arbeit, weil ich alles erledigt bekomme, was so anfällt.

Es war generell eine große Umstellung. Ich habe jetzt bald 20 Jahre ausschließlich Vollzeit gearbeitet. Unterbrochen nur von der 7-monatigen Elternzeit für den Großen. Da war ich aber komplett zu Hause. Teilzeit ist ein riesiger Unterschied. Ich hatte anfangs das Gefühl, gar nichts zu arbeiten. Später kommen, früher gehen! Das hat sich komisch angefühlt. Inzwischen habe ich mich gebessert und habe nicht das Gefühl, ständig Arbeitszeitbetrug zu begehen.

Ich gehöre zu den wenigen Vätern, die mehr als zwei Monate Elternzeit nehmen oder genommen haben. Ein noch kleinerer Teil geht in Teilzeit. Ich hatte ja schon [hier] (https://text.tchncs.de/papa-spuren/elternzeit-meine-erfahrung) darüber geschrieben. Die Väter, die Teilzeit arbeiten, machen ca. 9 % aller Teilzeitarbeitenden aus. Das ist erschreckend wenig. Immerhin hat sich der Anteil der Väter, die zumindest planen, Elternzeit Plus zu beantragen, 2024 auf über 20 % erhöht. Trotzdem gehöre ich quasi einer Minderheit an. Das wird auch überall für mich spürbar. Zum Beispiel beim Kinderarzt. Dort wurde mir ein Fragebogen ausgehändigt, auf dem ausschließlich die Mütter angesprochen werden. Väter wurden gar nicht erwähnt. Ein anderes Beispiel: Ich wurde überrascht von den (ausschließlich) anwesenden Müttern angeschaut, als ich mit der Kleinen zur Krabbelgruppe erschien. Irgendwie wurde ich gefühlt nur geduldet. Kein schönes Gefühl. Mütter aus dem Kindergarten vereinbaren Spieletreffen für den Großen ausschließlich mit meiner Frau, obwohl sie diejenige ist, die Vollzeit arbeitet.

Daran sieht man, wie tief es in unserer Gesellschaft verankert ist, dass die Väter arbeiten und die Mütter sich zu Hause um die Kinder kümmern.

Ich will mich nicht beklagen, schließlich bin ich ein (mehr oder weniger) weißer Cis-Mann. Ich weise trotzdem auf die existierenden Strukturen hin, die es Männern schwer machen, Familienmenschen zu sein.

Mehr Zeit mit dem Großen und der Kleinen ist auf jeden Fall vorhanden. Das macht mich einfach nur glücklich. Die beiden einpacken und zusammen Dinge erledigen wie einkaufen oder Pakete wegbringen, die Bibliothek besuchen und neue Bücher zum Leihen aussuchen oder einfach auf dem Spielplatz herumlungern und Sandkuchen backen. Und das alles ohne Zeitdruck. Fantastisch! Währenddessen bringt meine Frau die Brötchen nach Hause! Jackpot!

Das ist natürlich nicht ernst gemeint. Meine Frau und ich mussten uns auch erst eingrooven. Ich habe mich vor lauter schlechtem Gewissen am Anfang zu sehr in die Arbeit verbissen und meine Frau (sie ist die Beste) die ganze Hausarbeit und viel schlimmer auch die Care-Arbeit für die Kleine machen lassen. Ich war ein ziemlicher Arsch! Ein oder zwei Streits später hatten wir uns eingespielt. Eigentlich musste nur ich ruhiger werden und mir bewusst werden, dass die Arbeit auch zu einem späteren Zeitpunkt erledigt werden kann.

Ich freue mich auf die nächsten elf Monate und bin jetzt schon am Überlegen, ob ich überhaupt wieder in Vollzeit arbeiten möchte.

Wie handhabt ihr das bei euch? Wer ist in Teilzeit, wer Vollzeit? Was sind eure Erfahrungen?

 
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from M's logbuch

Das Internet. Unendliche Weiten. – Nein. Wir sind nicht im Vorspann von Star Trek. Du bist hier, warum auch immer, in meiner kleinen Ecke dieser “unendlichen Weiten” des Internets gelandet. Und wieder Nein: Ich werde jetzt nicht philosophisch, zumal mir das auch überhaupt nicht liegt.

Was ist das hier?

Nun, wie bereits oben erwähnt, ist das meine kleine Ecke, in der ich einen Dump meiner aktuellen Gedanken abladen werden. Wie wertvoll das sein wird kann ich nicht sagen. Jeder, der das lesen mag, wird hierüber wohl anders urteilen.

Was ich allerdings sagen kann ist, dass ich nun bereits knapp drei Jahrzehnte in diesem Neuland “Internet”, das niemals erfolgreich werden wird, unterwegs bin. Ich habe Blogs angefangen, dann aus vielen Gründen irgendwann wieder aufgegeben. Viele, mMn gute Texte sind dabei leider verloren gegangen. Um es abzukürzen: Meine Jugend prägte der Computer und die damals wohlklingenden Töne der Interneteinwahl – und damit auch mein späteres Berufsleben.

Ja und was ist DAS hier?

Meine Abladestelle. Eine Abladestelle für Gedanken und Ideen. Oder einfach nur ein Kommentar zu irgendeinem Thema, das ich gefunden habe. Wie oben bereits erwähnt: Ein Dump zum späteren Nachlesen oder erinnern. Den ein oder anderen mag es interessieren.

Ich suchte lange nach einem einfachen System. Wordpress ist zwar mächtig, aber für meine Zwecke zu überladen. Static site-Generatoren sind ganz sexy, allerdings nicht ganz so “mobil” (für das Schreiben unterwegs). Selbst Dokuwiki mit dem blog-Plugin hatte ich in der Vergangenheit sogar schon ausprobiert. War eigentlich gar nicht so schlecht. Vor ein paar Wochen hatte ich schließlich Haven entdeckt. Es bot eigentlich alles, was ich wollte:

  • einfache Weboberfläche
  • Markdown
  • kein Schnickschnak
  • simples Publishing
  • Open Source

Ich hatte zwar schon auf der Projektseite gelesen, dass es ursprünglich für private Zwecke und das Teilen von Inhalten in einem geschlossenen System geschrieben wurde. Aber ich hatte trotzdem irgendwie die Hoffnung, dass sich Posts bspw. über einen Schalter veröffentlich lassen würden. Dem war leider nicht so. Dennoch ein schönes System, das mir gut gefällt.

Nun, nach einem kurzen Abstecher zu Hugo (und der erneuten Erkenntnis, dass das einfach zu “unmobil” ist), habe ich auch eher durch Zufall Wirte Freely entdeckt. Ich probiere das auf meiner Heimatinstanz tchncs.de nun mal aus.

 
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from Der Emil

Tja. Wie komme ich damit zurecht, daß ich nicht mehr jeden Tag einen Blogbeitrag für den „Hauptblog” schreiben muß? Irgendwie vermisse ich die Routine noch immer – das war ja ein Fixpunkt, eine Herausforderung, ein Halt für mich. Ja, es gab auch schon Tage ohne; und doch habe ich mehr Beiträge geschrieben als Tage vergingen. Uff.

Gut, der Druck ist raus (es ist keine Pflicht mehr, und Pflicht war manchmal wirklich sehr anstrengend). Ich merke aber: Ganz zufrieden bin ich noch nicht. Werd ich vielleicht auch nie sein …

 
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from CRANE lab

3 & 4 juillet @ CRANE lab linktr.ee/cranelab « Rencontres Acousmatiques 2026 »

Le système auditif des êtres humains est conçu pour identifier et percevoir en trois dimensions les sons dans l'espace. A contrario d'une écoute stéréophonique où notre cerveau compense l'absence de la troisième dimension (verticalité), ce qui génère une fatigue, les dispositifs de diffusion 3D s'avèrent très proches de notre capacité à écouter naturellement l'espace monde. Re-naturalizing the loudspeaker listening experience The human auditory system is designed to identify and perceive sounds in three dimensions in space. Unlike stereophonic listening, where our brain compensates for the absence of the third dimension (verticality), which causes fatigue, 3D diffusing devices are very close to our natural ability to listen to the « espace monde ».


Bienvenue aux compositeurs, enseignants, ingénieurs du son et à tous ceux⋅celles intéressées par les débats sur ce thème et les diffusions des œuvres des compositeurs participants ! Le CRANE lab prendra en charge l'hébergement et les repas des participants. Nous pouvons aussi vous envoyer une lettre d'invitation officielle pour vous aider à financer vos frais de déplacements.

Welcome to composers, teachers, sound engineers, and anyone interested in discussions on this topic and diffusions of works by participating composers ! The CRANE lab will cover accommodation and meals for participants. We can also send you an official letter of invitation to help you finance your travel expenses.

Inscriptions / Registrations Deadline : March 29, 2026

Le programme des tables rondes et diffusions sera mis en ligne à la mi-mai

The program for the round tables and diffusions will be posted online in mid-May.


#cranelab #acousmatique #MusiqueAcousmatique #volumiphonie #3Daudio #spatialisation #acousmatic #AcousmaticMusic #volumiphony #MultichannelMusic #spatialization #AudioResearch

 
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from رضا حسین‌زاده

بِسْمِ اللهِ الرَّحْمنِ الرَّحِیم

در زمانیکه دارم این نوشته را می‌نگارم، کمی کمتر از دو هفته‌ست که اینترنت بین المللی، بجز گوگل و برای بعضی‌ها دیپ‌سیک و چت‌جی‌پی‌تی، بسته است. دیشب به ذهنم رسید این نوشته را در اعتراض به کمکاری مسئولین به تلاش برای حفظ امنیت کشور بنویسم. پس:

مسئولین محترم جمهوری اسلامی ایران؛

کاغذ و قلم‌ها را هم جمع میکردید!

ممکن بود «تروریست‌های مسلح» با کاغذ و قلم برای هم نامه بدهند و هماهنگ شوند برای عملیات ضدامنیت ملی کشور! حتی ممکن بود با همین کاغذ و قلم‌ها اعلامیهٔ ضدنظام بنویسند. حواستان نیست؟ دفعهٔ بعد کاغذ و قلم‌ها را از سطح کشور جمع کنید! در ضمن دستگاه‌های چاپگر هم فراموش نشوند.

جلوی فروش چاقو را بگیرید!

بخشی از این تروریست‌ها با چاقو جنایت مرتکب شدند. اصلا چه معنی دارد در کشور چاقو فروخته شود؟ کم کم شروع کنید چاقوها را از سطح کشور جمع کنید و فروشش را ممنوع کنید تا یکهو ناغافل دوباره تروریست‌ها سر نرسند و با چاقو آدم نکشند!

آب را قطع کنید!

همانطور که مستحضرید، «تروریست‌های مسلح» برای زنده ماندن آب میخورند. اگر آب را قطع کنید از تشنگی می‌میرند و امنیت کشور حفظ میشود. کاش در این حملات تروریستی آب را قطع میکردید تا جان این تروریست‌ها در بیاید.

نیروگاه‌ها را خاموش کنید!

میدانید که تجهیزاتی که «تروریست‌های مسلح» با استفاده از آنها با همدیگر و با خارج از کشور ارتباط برقرار میکردند با برق کار میکنند. اگر برق وجود نداشته باشد ارتباط آنها قطع میشود و عملیات‌های تروریستی‌شان در نطفه خفه میشود. به همین دلیل پیشنهاد میکنم اگر شرایطی مشابه شرایط چند روز گذشته پیش آمد برق را چند روزی قطع کنید تا شارژ تجهیزات تروریست‌ها تمام شود و غائله بخوابد.

حکومت نظامی برقرار کنید!

اگر یکبار ویدئوهایی که از «تروریست‌های مسلح» ضبط شده را ببینید متوجه میشوید که از راه کوچه‌ها و خیابان‌ها تردد میکنند. راه جلوگیری چیست؟ آفرین؛ حکومت نظامی! البته میدانم از نظر قانون اساسی حکومت نظامی ممنوع است ولی خب.

استعمال هوا را ممنوع کنید!

اگر اشتباه نکنم بدن این لامذهب‌ها بدون هوا نمیتواند کار کند. سریعا دانشمندان را به خط کنید راهی کشف کنند تا ممکن بشود هوا را قدغن کنید. حتما تاثیر به‌سزایی در امنیت کشور خواهد داشت، چون «تروریست‌های مسلح» اصلا زنده نمی‌مانند تا بخواهند امنیت را به خطر بیاندازند.


مسئولین محترم؛ کم‌کاری کردید. باید راه‌هایی که گفتم را در همین حملات تروریستی اخیر استفاده میکردید تا زهر چشمی از دشمن بگیرید و حساب کار دستشان بیاید!

 
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from Chronik des laufenden Wahnsinns

Ein Schallplattenspieler brachte mich auf die Idee, den Heimcomputer wiederzubeleben

Mitfahrgelegenheit, irgendwann zwischen 2012 und 2013, auf einer langen Fahrt von Frankfurt am Main nach Düsseldorf. Ich bin damals um die 30 und arbeite beim Wall Street Journal Deutschland in Frankfurt – die Wochenenden verbringe ich oft in meiner alten Heimatstadt Düsseldorf. 

Im Auto sitzt eine deutlich jüngere Frau, wahrscheinlich Anfang 20, die begeistert davon erzählt, immer noch Audio-CDs zu kaufen. Das Booklet, die Haptik, das Einlegen, das Durchhören eines Albums von vorne bis hinten – so wie es von der Band intendiert ist. 

Ich finde diese nostalgische Sicht auf Musik damals amüsant und antiquiert zugleich – als Technologie-Redakteur sage ich: Dem Streamen gehört die Zukunft. Spotify ist schon damals fest etabliert. Obwohl ich Jahrgang 1982 bin, habe ich mir selbst in meinem Leben so gut wie keine CDs gekauft, sondern als Jugendlicher direkt damit begonnen, illegal MP3-Dateien aus dem Internet zu ziehen. Ich gehöre zur Generation, die Napster noch erlebt hat (und sein Ende). 

Zurück im Jahr 2026: Auf meinem Denon-Verstärker im Wohnzimmer steht ein alter Wega-Schallplattenspieler. Mit großer Freude kaufe ich in einem Schallplattenladen auf der Schönhauser Allee Vinyl für 130 Euro, darunter Pink Floyds legendäres „Dark Side of the Moon“-Album, eine alte DDR-Pressung eines amerikanischen Folkmusik-Festivals von 1966 und das Album „Brothers in Arms“ mit meinen beiden absoluten Lieblingssongs der Dire Straits: „Brothers in Arms“ und „Money for Nothing“. Natürlich streame ich auch heute noch Musik – allerdings mit Qobuz statt Spotify.

Hat mich ein Anfall plötzlicher Nostalgie befallen? Fast unmöglich, denn selbst in meinen frühesten Erinnerungen haben meine Eltern schon CDs gehört und keine Schallplatten. Wir hatten zwar noch einen Schallplattenspieler – aber soweit ich mich erinnern kann, nur eine einzige Schallplatte, nämlich das Musical „Hair“ (auf der Platte stand auf Deutsch HAARE, wenn ich mich richtig erinnere). 

Lange Einleitung für diese Erkenntnis: Ich kann heute die junge Frau aus dem Auto verstehen. Alles immer verfügbar zu haben, überall und gleichzeitig, verändert das Verhältnis zur Musik. Mir bewusst eine Schallplatte auszusuchen, das haptische Gefühl, sie aufzulegen, dann geduldig darauf zu warten, dass die Lieder kommen, die ich schätze, und dabei andere Lieder zu entdecken – das ist eine andere Wertschätzung von Musik. 

Soul Computing: die Rückkehr des Heimcomputers

Und das bringt mich zum Thema, warum eine große Leidenschaft von mir aus Jugendtagen für mich heute den Charme weitgehend verloren hat: Computerspiele und Computer allgemein. Vielleicht kommt das auch nicht mehr zurück – vielleicht muss ich auch akzeptieren, dass eine jugendliche Begeisterung für technischen Fortschritt und die Faszination, in simulierten Welten herumzuspielen, mit dem Alter nachlässt. 

Und doch glaube ich: So wie die Freude an Musik durch die antiquierte Technik der Schallplatte wiederbelebt werden kann, würde das auch für Computer funktionieren. Indem wir Computern ihre Seele wiedergeben. 

Meine Idee: die Rückkehr des Heimcomputers – aber für die heute erwachsene Zielgruppe und als edles Design-Objekt, orientiert beispielsweise am Fractal Design der PC-Tower von North – aber viel kompakter und mit stilvoller Beleuchtung. Ein zeitloses Design-Objekt.

Das zentrale Motto: Putting the fun and soul back into computing. Der Heimcomputer soll wie die historischen Vorbilder leistungsstark genug sein, um aktuelle Spiele auszuführen. Das System ist hochintegriert aufgebaut, ähnlich aktueller Macs von Apple. Keine sichtbaren Kabel: Das Netzteil ist im Gehäuse integriert oder wird über ein einziges, stoffummanteltes USB-C-Kabel zum Monitor (mit Power Delivery) gelöst. Die Erweiterungskarten (Ami-Cards) werden wie Hi-Fi-Module eingeschoben.

Ein Teil des Spirits entsteht durch handverlesene Kuration: ein vorinstalliertes System, schön designt, mit der wichtigsten Produktivitäts-Software basierend auf aktueller Open-Source-Software. 

Kategorie Basis-Software Ami-Name Fokus der Anpassung (Ami-OS Edition)
Web-Browser Firefox Ami-Browse Radikale Reduktion auf den Viewport; nativer Ad-Blocker; Verzicht auf Google-Integration; Firefox-Engine für volle Web-Kompatibilität.
Schreiben Zettlr Ami-Script Ablenkungsfreier Markdown-Editor; edle Typografie; Fokus auf “Flow”; automatisches Speichern und Versionierung (Snapshots).
Büro-Suite OnlyOffice Ami-Text / Ami-Sheet Volle MS-Office-Kompatibilität; radikal vereinfachte Contextual-Toolbars; “Clean Canvas” Design ohne Menü-Wüsten.
E-Mail Geary Ami-Mail Darstellung als Konversationen (Messaging-Stil); tiefe Integration in den Ami-Calendar; schneller Sync; keine Telemetrie.
Grafik & Design Krita Ami-Paint Hommage an Deluxe Paint; optimiertes Interface für Pixel-Art und schnelle Skizzen; Ein-Klick-Export für Social Media.
Video-Schnitt Kdenlive Ami-Motion Drag-and-Drop Workflow; Fokus auf schnelle Schnitte für Content Creator; optimierte Hardware-Beschleunigung für Ami-CPUs.
Audio-Studio MilkyTracker / Ardour Ami-Sound Brücke zwischen Protracker-Workflow und modernem Multi-Track-Recording; High-End DAC-Support.
Dateiverwaltung Pantheon Files Ami-Files Schnelle Spalten-Navigation; integrierte Quick-Look-Vorschau für alle Formate (inkl. Retro-Files wie .adf oder .iff).
System-Zentrale Custom Build Ami-Control Ein einziges Control-Center für alle Hardware-Einstellungen; keine verschachtelten Untermenüs; Fokus auf visuelle Klarheit.

Das System soll theoretisch anpassbar sein, aber mit dem „Don't make me think“-Ansatz schön und praktikabel vorkonfiguriert daherkommen. Basis könnte zum Beispiel die Linux-Distribution Pop!_OS oder CachyOS sein. 

Die Kompatibilität zu bestehenden Windows-Spielen muss nicht perfekt sein – sie wird durch Proton aber weitgehend hergestellt. Ein Fokus soll die Möglichkeit sein, alte Retro-Spiele auf dem System durch Emulation zu spielen und aus dem Netz zu laden. Dem User soll dabei die Einrichtung des passenden Emulators usw. automatisiert abgenommen werden. 

Ideal wäre, das Ganze als eine Neuauflage des Amigas zu vermarkten – mit dem Erwerb aller entsprechenden Markenrechte. Die Rechtesituation ist hier allerdings leider komplex, weshalb man wohl auf Anspielungen ausweichen müsste. 

Ein besonderer Clou: Anstatt Spiele ausschließlich im digitalen Store zu mieten, können auch „Signature Edition Totems“ gekauft werden – kleine Figuren aus hochwertigem Material, die auf den Computer gestellt werden, wodurch das Spiel installiert bzw. gestartet wird. Eine ästhetische Box mit der Figur und einem kleinen, hochwertigen Artbook. Preis: 80 bis 120 Euro. Der Clou: Da die Lizenz an der Figur hängt, bleibt der Wiederverkaufswert stabil. 

Ein Teil des Spirits entsteht durch handverlesene Software: Bewährte Open-Source-Lösungen wie Firefox, OnlyOffice, Krita und Geary werden unter einer einheitlichen ästhetischen UI vorinstalliert. Für jede Office-Aufgabe die passende Software. Zero-Maintenance: Keine Treiber-Updates, keine Registry-Fehler. Das System nutzt Read-only-Snapshots für maximale Stabilität.

Fiktive Werbung für den Amiga Horizon

Hier ist das Konzept in der typisch amerikanischen Motivational-Speech-Rhetorik von Gemini Pro:


# Investment-Konzept: AMIGA NEO & HORIZON

The Renaissance of Personal Computing

1. Die Vision: “Soulful Computing”

In einer Welt, die von austauschbaren grauen Laptops und klinisch-kalten High-Tech-Produkten dominiert wird, fehlt Computern heute eines: Seele.

Der neue Amiga bricht mit dem Dogma der reinen Zweckmäßigkeit. Inspiriert von zeitlosem skandinavischem Design (Echtholz, gebürstetes Metall) und der haptischen Magie der 80er Jahre, bringen wir den Spaß und den Stolz des Besitzens zurück. Wir kombinieren die Offenheit von Linux mit der Eleganz von macOS und der Emotionalität einer Vinyl-Schallplatte.


2. Das Produkt-Portfolio

Wir bedienen zwei Marktsegmente innerhalb der kaufkräftigen Zielgruppe der “Grown-up Gamers”:

A. Amiga Neo (The Design Icon)

  • Positionierung: Ein hochintegriertes Kunstobjekt für das moderne Wohnzimmer oder das minimalistische Büro.
  • Technik: AMD Ryzen APU-Architektur, 32 GB Unified Memory, lautlose Kühlung. Fokus auf 1440p Gaming und flüssige Produktivität.
  • USP: Komplett kabelloses Design (Single-Cable-Connection), Gehäuse aus Walnuss-Lamellen und eloxiertem Aluminium. Keine interne Aufrüstbarkeit – eine “Appliance”, die einfach funktioniert.
  • Target Price: 999 € – 1.199 €

B. Amiga Horizon (The Performance Masterpiece)

  • Positionierung: Die ultimative Workstation für Enthusiasten, die keine Kompromisse bei Ästhetik und Leistung (4K) eingehen.
  • Technik: Dedizierte High-End-Grafik, modularer Aufbau über das proprietäre Ami-Card-System (werkzeugloses Stecken von Erweiterungen).
  • USP: Überlegene Kühlleistung bei absoluter Stille. Ein Statement-Piece im Micro-ATX-Format.
  • Target Price: 2.499 € – 3.999 €

3. Die Innovation: Das “Totem”-System

Der größte Hebel für Kundenbindung und Umsatz ist das physische Ökosystem.

Das Prinzip: Anstatt Software nur digital zu “mieten”, erwerben Nutzer “Totems” – hochwertige, schwere Figuren aus Kunstharz oder Keramik.

  • Haptischer Start: Figur auf die Holzoberfläche stellen –> Das Spiel/Programm installiert sich oder startet sofort.
  • Echtes Eigentum: Die Lizenz ist an den NFC-Chip im Totem gebunden. Totems sind Sammelobjekte mit hohem Wiederverkaufswert und physischer Präsenz auf dem Schreibtisch.
  • Partner: Kooperationen mit Indie-Studios und Retro-Publishern für exklusive “Ami-Signature”-Editionen.

4. Ami-OS: Die kuratierte Freiheit

Basierend auf einem gehärteten Linux-Kern (Pop!_OS-Basis), bietet das Ami-OS eine radikal klare, “elementarische” Designsprache.

  • Ami-Signature-Suite: Wir forken bewährte Open-Source-Lösungen (Firefox, OnlyOffice, Krita, Geary) und führen sie unter einer einheitlichen, hochästhetischen UI zusammen.
  • Zero-Maintenance: Keine Treiber-Updates, keine Registry-Fehler. Das System nutzt Read-only-Snapshots für maximale Stabilität.
  • Retro-Integration: Ein nativer, perfekt konfigurierter Emulator-Hub macht 40 Jahre Gaming-Geschichte per Drag-and-Drop zugänglich.

5. Marktpotenzial & Zielgruppe

Wir fokussieren uns auf die “Generation Amiga” (heute 35–55 Jahre alt):

  • Demografie: Akademiker, Führungskräfte, Kreative. Hohes verfügbares Einkommen.
  • Pain Points: Wenig Zeit für PC-Basteleien, Ästhetik-Abneigung gegen typische “Gaming-PCs”, Nostalgie-Sehnsucht.
  • Marktlücke: Apple ist zu geschlossen und ungeeignet für Gaming; Windows ist zu unruhig und unästhetisch. Der Amiga besetzt die goldene Mitte.

6. Business Model & Revenue Streams

  1. Hardware-Sales: Hohe Margen durch Positionierung im Premium-Segment (Veblen-Effekt).
  2. Totem-Ökosystem: Kontinuierlicher Umsatz durch Verkauf physischer Sammlerobjekte (Spiele/Apps).
  3. Ami-Cards: Proprietäre Hardware-Upgrades für das Modell Horizon.
  4. Ami-Cloud & Concierge: Ein optionales Abonnement für verschlüsselten Backup-Speicher und persönlichen Premium-Support.

7. Investitionsbedarf & Roadmap

Phase Fokus Kapitalbedarf
Phase 1 (12 Monate) Finalisierung Industrial Design, Prototyping, Sicherung der Markenrechte. 1,5 Mio. €
Phase 2 (12 Monate) Software-Entwicklung (Ami-OS), Zertifizierung, Aufbau der Lieferkette. 3,5 Mio. €
Phase 3 (Launch) Marketing-Kampagne (High-End Lifestyle), Erste Produktionscharge (10.000 Einheiten). 10,0 Mio. €

Gesamtvolumen: 15 Mio. € bis zum weltweiten Rollout.


8. Warum jetzt?

Der Retro-Trend ist kein kurzes Phänomen, sondern eine Gegenbewegung zur digitalen Entfremdung. Marken wie Fractal Design zeigen, dass “Wohnzimmer-Tech” boomt. Der Name AMIGA ist eine der stärksten Marken der Computergeschichte und weckt sofort positive Emotionen. Wir haben die Technologie, die Marke und das Design, um das “Apple für Enthusiasten” zu werden.

Alle Bilder des Artikels wurden mit Google Gemini erstellt.

 
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