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from Cedaras Couch

Buchmesse Leipzig 2026

Entweder ist der hiesige Fernseher zu alt, dass es “technische Probleme” mit dem Abspielen des Livestreams aus der Mediathek gibt, oder es liegt an der Zimmerantenne. Jedenfalls konnte ich die Streams von der Messe nur via PC und Tablet sehen, also immerhin.

Diese Autoren und Titel habe ich mir notiert:

Miriam Davoudvandi : Das können wir uns nicht leisten. Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein. (Btb Verlag).

Ein Mensch mit Bürgergeld und Migrationshintergrund erzählt von der Kindheit.

Kristof Magnusson : Die Reise ans Ende der Geschichte. (Klett Cotta Verlag).

Der Autor hat auf der Messe vorgelesen, und das Buch erscheint drolliger, als ich zuerste dachte.

Gianrico Carofiglio : Der Horizont der Nacht. (Folio Verlag).

Ein Krimi, der vielleicht gut sein könnte.

Nicholas Mahler (Hrsg.) : Ach die dumme Literatur. (Suhrkamp Verlag).

Autorenzitate.

Dennis Pfabe : Die Möglichkeit einer Ordnung. (Rowolt Verlag).

Ein Buch, das im Baumarkt spielt. Das könnte auch etwas für meinen Bruder sein.

Lina Muzur : Frauenprobleme. (Hanser Verlag).

Sprachnachrichten, aus denen ein Buch entstanden ist. Könnte etwas Lesbares sein, oder vielleicht auch nicht.

Annemarie Schwarzenbach (et. al.) : Ihrer Zeit voraus. (Buchkassette, Lampe Verlag).

Es gibt noch zwei weitere Buchkassetten des Lampe Verlages, die bestimmt auch gut sind, aber mich interessiert die Sammlung feministischer Autorinnen mehr als die anderen.

Wenn ich alle diese Bücher kaufen wollte, bräuchte ich mindestens 150 Euro. Da das finanziell nicht möglich ist, werde ich einiges via Bibliothek ausleihen. Das dauert dann zwar, da es Wartelisten gibt, ist aber eben so.

 
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from Frieskariat

Eine ungeplante Teambuilding-Maßnahme

Mit dem Beginn vom März standen die ersten zwei Wochen im Predigerseminar in Loccum an. Dort lernte ich zum ersten Mal die anderen VikarInnen kennen. Inhaltlich ging es in der ersten Woche einerseits um Absprachen und Beziehungsaufbau mit unseren MentorInnen und um Seelsorge. Wir zeichneten “Gemeindebilder”. Das waren grafische Darstellungen der lokalen Ortsgemeinden mit ihren inneren und äußeren Beziehungen. Darin suchten wir Anknüpfungspunkte von Kirche im Sozialraum.

Unser “Sozialraum Vikariatskurs” wurde dabei in der ersten Woche direkt auf die Probe gestellt. Ein kleiner fieser Virus machte sich breit und sorgte dafür, dass einige zumindest für einen Tag dem Kurs fernbleiben mussten. Aber diese “Prüfung” meisterte unser Kurs hervorragend. Die Gesunden organisierten Frühstückslieferungen und gingen zu Supermarkt und Apotheke, um Dinge für die Erkrankten zu besorgen. Das Ganze war also eine Art unfreiwillige Teambuilding-Maßnahme.

Aus der Hüfte reden

In der zweiten Woche ging es um Liturgie, Singen und das Auftreten im Gottesdienst. Ich war in dieser Woche sehr dankbar für mein angefangenes Musikstudium, in dem ich bereits Stimmbildungsunterricht hatte. Aber einiges war auch neu. Wusstest du, dass man “aus der Hüfte” reden kann?

Probier es mal aus. Sprich einen Satz erst normal. Und dann sprich erneut, aber bewege zu den Worten oder Silben die Hüfte nach links und rechts. Hörst du den Unterschied?

Am Ende der Woche feierten wir einen Gottesdienst. Was sich erst ein bisschen wie “Vorsingen im Musikunterricht” angefühlt hat, war am Ende ein wirklich schöner Gottesdienst. Alles (bis zur Deko) lag dabei in unserer Hand. Und obwohl wir aus Interesse auch viele traditionelle Elemente ausprobierten, wirkte der Gottesdienst sehr echt und authentisch.

Ankommen

In Ostfriesland wohne ich (wir) für den Übergang zunächst in einer Ferienwohnung. Da ist “richtiges Ankommen” natürlich schwierig.

Als erste Handlung, um in der Region etwas sozial Fuß zu fassen, habe ich den lokalen Boßelverein angeschrieben. Leider ist aktuell wohl so eine Art “Boßelpause”. Aber im Juni geht es weiter. Ich bin mal gespannt, wie ich mich beim Boßeln so schlage.

Beruflich laufe ich zunächst viel bei meiner Mentorin mit. Allmählich soll ich dann selbstständiger werden. Im April stehen auch schon ein paar Geburtstagsbesuche an.

An Ostern ist meine offizielle Begrüßung in der Gemeinde. Ich darf im Ostergottesdienst predigen. Bisher hatte ich vor solchen Festtagspredigten immer Respekt, weil ich sie für auserzählt hielt. Für meine Predigt habe ich aber schon eine Gute Idee. Soll ich wohl meine Prefigten auch in diesem Blog stellen? Was meinst du?

Ich bin gespannt auf die nächsten Wochen in Ostfriesland.

 
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from Chronik des laufenden Wahnsinns

Pigasus das Schwein und die Chicago Seven

Stehen sieben Linksaktivsten vor Gericht. Einer wird kokainsüchtig, einer Börsenmakler, einer wird Abgeordneter, einer Anhänger eines Gurus, einer christlicher Pazifist und zwei werden Professoren.

Was klingt wie ein Witz ist ganz kurz zusammengerafft die Geschichte der Chicago Seven, die sich 1969 bis 1970 vor einem US-Gericht verantworten mussten. Fünf der Angeklagten wurden 1970 zunächst wegen Anstiftung zum Aufruhr zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. 1972 hob ein Bundesberufungsgericht alle Verurteilungen auf.

Ihr Vebrechen? Während des Parteitags der Demokraten (Democratic National Convention) 1968 in Chicago hatten ein Schwein für die US-Präsidentschaftwnominiert.

Sie alle waren Yippies, Mitglieder der Youth International Party (YIP), einer radikalen, antiautoritären und stark medienorientierten Protestgruppe, die in den späten 1960er Jahren in den USA entstand. Sie stellten eine politisierte Abspaltung der Hippie-Bewegung dar und verbanden deren alternative Lebensweise mit dem politischen Aktivismus der „Neuen Linken“ (New Left).

Die Aktion endete in massiven Polizeieinsätzen, Unruhen und dem berühmten Prozess gegen die Chicago Seven.

Das Schicksal das Schweins ist unbekannt. Die offizielle Version: Die Polizei übergab das Schwein an die Anti-Cruelty Society – den örtlichen Tierschutzverein. Von dort soll es auf eine Farm in Illinois gebracht worden sein. Die Yippies dagegen behaupteten später genüsslich, aber ohne Beweise, dass die Chicagoer Polizisten den Präsidentschaftskandidaten kurzerhand geschlachtet und aufgegessen hätten.

Das Schicksal der Chicago Seven wiederum spiegeln perfekt die Zerrissenheit und die unterschiedlichen Abzweigungen der 68er-Generation wider.

Abbie Hoffman blieb ein radikaler Aktivist. In den 1970er Jahren wurde er wegen Kokainhandels angeklagt, tauchte unter und lebte jahrelang unter falschem Namen (als Umweltaktivist „Barry Freed“). Er stellte sich 1980 und verbüßte eine kurze Strafe. Hoffman litt stark unter einer bipolaren Störung und nahm sich 1989 im Alter von 52 Jahren das Leben.

Jerry Rubin wandelte sich in den 1980er Jahren vom Yippie zum Yuppie. Er schnitt sich die Haare ab, arbeitete als Börsenmakler an der Wall Street und organisierte Networking-Partys für Geschäftsleute. Durch ein frühzeitiges Investment in Apple-Aktien wurde er zum Multimillionär. Er starb 1994, als er in Los Angeles beim Überqueren einer Straße von einem Auto angefahren wurde.

Jerry Rubin vor seiner Verwandlung in einen Yuppie 1970

Tom Hayden, der Intellektuelle der Gruppe, ging in die etablierte Politik. Er saß fast zwei Jahrzehnte lang als Demokrat im Parlament von Kalifornien und prägte dort zahlreiche Gesetze. Bekannt wurde er auch durch seine 17-jährige Ehe mit der Schauspielerin Jane Fonda. Hayden starb 2016 im Alter von 76 Jahren.

Rennie Davis wandte sich der Spiritualität zu und wurde in den 1970er Jahren ein prominenter Anhänger des jungen indischen Gurus Maharaj Ji. Später arbeitete er als Unternehmensberater und Risikokapitalgeber. Er starb 2021.

David Dellinger, der Älteste der Gruppe, war ein zeitlebens überzeugter christlicher Pazifist. Er blieb seinen Prinzipien treu, protestierte bis ins hohe Alter (unter anderem gegen Freihandelsabkommen) und starb 2004 im Alter von 88 Jahren.

John Froines & Lee Weiner, die im Prozess von vornherein freigesprochen wurden, gingen in die Wissenschaft. Froines wurde ein hochangesehener Professor für Chemie und Toxikologie an der UCLA (gestorben 2022). Weiner arbeitete an Universitäten, für Non-Profit-Organisationen und veröffentlichte 2020 seine Memoiren.

Ursprünglich waren die Chicago Seven acht.

Bobby Seale, 1968

Die Nummer acht: Bobby Seale, der Mitbegründer der Black Panther Party. Er kannte die anderen Angeklagten kaum und war 1968 nur für knapp zwei Tage in Chicago gewesen, um spontan als Ersatzredner bei einem Protest aufzutreten. Trotzdem warf man ihn mit den anderen in einen Topf und klagte ihn wegen „Verschwörung“ an.

Zu Beginn des Prozesses 1969 lag Seales Anwalt nach einer Operation im Krankenhaus. Der extrem konservative Richter Julius Hoffman weigerte sich strikt, den Prozess zu verschieben. Er verbot Seale auch, sich selbst zu verteidigen.

Seale ließ sich das nicht gefallen. Er bestand lautstark auf seinen verfassungsmäßigen Rechten. Immer wieder stand er auf, unterbrach das Verfahren und nannte den Richter unter anderem einen Rassisten und Faschisten.

Der Richter ließ Seale von Justizbeamten im Gerichtssaal an einen Stuhl fesseln und ihm den Mund zukleben. Mehrere Tage lang saß Seale buchstäblich geknebelt im Saal – ein Bild, das weltweit für Entsetzen sorgte und für viele die rassistische Realität der US-Justiz der damaligen Zeit entlarvte.

Da das Verfahren mit einem gefesselten Angeklagten völlig aus dem Ruder lief und zu einem PR-Desaster für die Justiz wurde, trennte Richter Hoffman Seales Fall schließlich ab. So wurden aus den acht die Chicago Seven.

Seale wurde allein wegen Missachtung des Gerichts zu vier Jahren Haft verurteilt, was jedoch später – wie die Urteile der anderen – aufgehoben wurde. Später wandte er von der radikalen Politik ab, arbeitete in der Jugendförderung und veröffentlichte sogar ein Barbecue-Kochbuch.

Bobby Seale lebt bis heute. Er arbeitet als Dozent, Moderator und Fernsehkoch.

 
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from Cedaras Couch

Nnedi Okorafor: The Daughter who remains

The book is the third of the “She who knows” series and continues where the second left off.

As I don’t want to spoil the plot much, I’ll only refer to the end: Did Najeeba succeed to kill the Cleanser and did she die in the aftermath? Personally, I’m not sure of either. It seems like it, and yet, I’m not completely sure.

It’s an easy read, even for a reader like me who is non-native to English. I recommend the series to anyone who is interested in trying out an African-American author.

 
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from wiulinus log

gestern ein openwrt upgrade von 25.12.0 auf 25.12.1 gemacht. ab heute morgen keine internetverbindung. wobei keine internetverbindung im grunde auch falsch ist. nur die clients konnten nicht mehr ins netz. also kleine debugging-session am morgen. ergebnis: der cron.d war kaputt bzw mit dem upgrade gab es neue setting und dann haben die cronjobs nicht mehr funktioniert. so zumindest mein erstes fazit. meine cronjobs: https-proxy und adblock im openwrt-forum hab ich dann rausgefunden dass der cron-log-level von debug auf normal zu stellen ist und alles sollte wieder funktionieren. nachdem die cronjobs bei mir wöchentlich laufen, bin ich gespannt wie es nächste woche aussieht.

#openwrt #wiulinuslog #httpsproxy

 
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from 52 Alben von Idlehirn

Album 10/52

Ich dachte immer Country sei sowas wie Schlager nur mit einem amerikanischen Twist: Bier, Trucks, Heartbreak. Solche Themen eben. Bei Sturgill Simpson habe ich ähnliches erwartet. Aber ich lag weit daneben. Simpson nimmt den klassischen Country-Sound mit warmer Gitarre und typischen Country-Melodien und vermischt das alles mit Texten, die man eher aus dem Stoner- oder Psychodelic-Rock kennt: Drogenerfahrung Existenzialismus, Sinnsuche, Kontrollverlust. Das funktioniert erstaunlich gut. Jeder Song steht für sich, jeder Song fügt sich gut in das Konzept des Albums ein. Das literarische Ich bei Sturgill probiert alles aus: Drogen, Heimat, Religion, sucht verzweifelt nach Bedeutung ( So zumindest meine Interpretation ). Ein sehr tolles, reflektiertes Album, das man auch als Nicht-Country-Kenner hören kann.

Lieblingssongs: – Turtles all The Way Down – Living the Dream – Lomg White Line – It aint all Flowers

Bewertung: 8/10

 
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from El blog de Aetherius Eldritch

“La magia es la ciencia y el arte de causar cambios en la conciencia de acuerdo con la voluntad.”

Dion Fortune, Ocultista y Psicóloga, autora de 'The Sea Priestess'

La relación entre los ciclos lunares y la biología humana tiene una base documentada en la cronobiología y el estudio de los ritmos circalunares. Investigaciones publicadas en revistas como Science Advances han demostrado que el ciclo de sueño humano oscila durante el mes lunar, independientemente de la exposición a la luz artificial en entornos urbanos. Los datos indican que en los días previos a la luna llena, los individuos presentan una latencia de sueño más larga y una duración total del sueño más corta, lo que sugiere una sensibilidad biológica ancestral a la luminancia nocturna que persiste en el genoma humano. Este fenómeno está vinculado a la modulación de la melatonina, cuya secreción se ve alterada por la presencia de luz ambiental residual, impactando directamente en la arquitectura del sueño y la recuperación neurológica. Históricamente, la alineación de las actividades humanas con las fases de la luna permitió a las sociedades agrícolas y recolectoras optimizar el gasto energético y la seguridad durante las noches de mayor visibilidad. Desde una perspectiva psiquiátrica y sociológica, la observación de estos ciclos no solo cumple una función ritual, sino que actúa como un regulador externo que ayuda a sincronizar el reloj maestro del hipotálamo con el entorno físico. La práctica de ajustar el descanso y la actividad según el calendario lunar es una forma de higiene del sueño que reconoce la interdependencia entre los fotorreceptores retinianos y los ciclos naturales de luz y oscuridad del planeta.

 
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from wiulinus log

nachdem wochenendausflug hatte ich keinen zugriff mehr auf die lokale opencloud. fehler 500. also erstmal die logs angesehen. viele warnungen und fehler. sah auf den ersten blick nicht gut aus. also erstmal ausgeloggt, eine nacht darüber geschlafen und nochmal einen blick drauf geworfen.

LDAP identifier backend logon connect error: LDAP Result Code 200 “Network Error”: tls: failed to verify certificate: x509: certificate has expired or is not yet valid

das war dann das problem. wer mag ihn nicht, den cert-foo :)

{“level”:“error”,“service”:“idp”,“error”:“ldap identifier backend logon connect error: LDAP Result Code 200 “Network Error”: tls: failed to verify certificate: x509: certificate has expired or is not yet valid: current time 2025-07-07T20:09:00+08:00 is after 2025-07-06T14:39:36Z”,“time”:“2025-07-07T20:09:00+08:00”,“message”:“identifier failed to logon with backend”}

and you are not able to logon. if you installation is behing proxy, usually you will also get error:

Unexpected HTTP response: 500. Please check your connection and try again.

This normally cause by expired certificate which resides under ocis/idm folder. There you can find two certs which is ldap.key or ldap.cert. this files has expired. If your installation is using built in IDM / LDAP, you can just delete this files and when you restart the service it will regenerate back these two files.

beide dateien gelöscht und mit podman container neugestartet und schon war der login wieder möglich.

#opencloud #wiulinuslog

 
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from 52 Alben von Idlehirn

Album 9/52 Ich mag Synthwave. Ich mag die Stimmung, die das Genre verbreitet. Daher macht das Cover von Syndicate auf jeden Fall Lust und Hoffnung auf mehr. Nach einem relativ vielversprechenden Intro mit Drum-Machine und Synthies geht das eigentliche Album dann los. Leider ist die Dauer von knapp eineinhalb Stunden mindestens eine Dreiviertelstunde zu lang. Es wirkt alles austauschbar, das Album plätschert so vor sich hin. Dabei sind die Songs textlich durchaus sozialkritisch und selbstreflexiv, behandeln Identität und Entfremdung. Leider wird dieser Ansatz durch die Musik unterlaufen. Wie schon oben geschrieben, plätschert alles irgendwie vor sich hin: Das Saxophon-Solo kommt exakt an der Stelle, an der man es erwartet. Die Melodien sind flach, nichts fällt aus dem Rahmen oder überrascht. Kein einziger Song sticht musikalisch oder melodisch heraus. Es klingt einfach wie Fahrstuhlmusik. Da! Ich hab’s gesagt! Das ist aufwändig produzierte Fahrstuhlmusik, nicht mehr, nicht weniger. Oder ich verstehe einfach die Band und das Album nicht.

Lieblingssongs:

Kein einziger Song ist irgendwie in Erinnerung geblieben.

Bewertung: 3/10

 
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from Emily Harrer

Ich komme klar. Ich komme alleine klar. Das weiß ich. Und doch: Ich will nicht alleine sein, will manchmal schon für mich sein, aber nie allein; Nicht verlassen sein.

Es gibt Menschen, die sind mir nah, wollen mir nah sein, mögen und schätzen mich. Ich sie auch. Und doch: Ich fühle mich allein, mich manchmal verlassen, denn niemand kennt mich vollends, ist immer für mich da und mir so nah, dass wir uns nie alleine fühlen.

Schlimmer noch: Die Menschen, die mir wirklich nahe sind, mit denen ich viel teile, Gefühle, Gedanken und Zeit; Wenn sie einmal nicht da sind, mit andern Zeit verbringen ohne mich, mir nah sein wollen, doch nicht ganz so nah, wie ich ihnen gerne wär, dann fühl ich mich allein; Noch mehr allein, als sonst; Noch mehr verlassen, als allein.

Ich weiß ich komme klar; Auch allein und verlassen komme ich klar. Und doch: Da ist dieser Schmerz, diese Angst, dieses Stechen in der Brust, diese Unruhe, dieses Suchen nach einem Ankerpunkt. Ich komme klar, doch ich treibe umher. Alles fremd, alles schwer. Ich komme nicht zur ruh' ohne einen Hafen. Ohne meinen Heimatmenschen bin ich verlassen und allein.

 
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from Emily Harrer

Der Regenwurm, er windet in die Erde sich hinein, bis er zuletzt verschwindet, unter Holz und Laub und Stein.

Im Tunnel dann, zu Hause, richtet er sich ein; Der Dreck wird ihm zur Speise, hier kann er gedeih'n.

Die Pflanzen oben drüber, sie heißen ihn willkommen; Ist doch der feinste Dünger ihm aus dem Arsch gekommen.

 
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from wiulinus log

openwrt_2510

das upgrade lief ohne größere probleme durch, wie immer über das attended sysupgrade. genau das wurde mittlerweile in die images integriert und ist somit bestandteil von openwrt. und die größte erwartete neuerung: das paketmanagment wurde verändert. opkg (deprecated) fliegt raus und ab jetzt gibt es apk (alpine package manager). nicht nicht android oder arch ;)

#wiulinuslog #openwrt #sysupgrade

 
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from Div-e Gorbeh

Non à la guerre et à la dictature !

Traduction d'un texte de Mohamad H., enseignant et porte-parole de la coordination des syndicats des enseignant·e·s en Iran. Ecrit le 8 mars 2026.

Internet est coupé, et nous vivons parmi les bombes et les explosions. Au milieu de ce chaos morbide, la plus belle chose que nous pouvons faire, c'est prendre soin les un·e·s des autres. Nous devenons chacun·e la voix de l'autre. Dans nos quartiers, nous organisons des réseaux de solidarité, nous prenons soin de nos aîné·e·s, nous partageons entre nous de l'eau et de la nourriture. Notre survie repose sur la solidarité.

Non à la guerre et à la dictature !

Texte original en PersanTexte en Anglais

 
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from Div-e Gorbeh

Essayez de rester en vie

Traduction d'un texte de Laleh R., citoyenne iranienne.

Essayez de rester en vie, mes cher·e·s ami·e·s.

Car sinon, ils commenceront par nier le fait que vous soyez mort·e. Ensuite, ils diront que vous faisiez partie du gouvernement. Après, ils diront que vous deviez être à proximité d'un site militaire. Puis ils diront que vous viviez dans un quartier de cadres du régime, et que vous deviez donc être l'un·e d'entre eux... Enfin, ils diront que c'est en fait le gouvernement iranien qui vous a ciblé·e.

Et si rien de tout cela ne fonctionne, ils diront que les frappes “chirurgicales” font parfois des dommages collatéraux. Et puis ils écriront que 39 999 c'est moins que 40 000.

Texte en Anglais et en Persan

 
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from Div-e Gorbeh

Un enfant sous les bombes

Traduction d'un témoignage de Nazanin M., qui vit avec sa soeur, son beau-frère et leur fils de 4 ans. Écrit le 1er Mars 2026.

Le fils de ma sœur m'appelle. Il me dit, affolé, qu'il y a un missile au dessus de ma tête. Depuis la nuit dernière, il n'arrête pas de s'agiter. On essaye de le réchauffer, on lui passe de la musique. Dans deux ou trois semaines, il aura cinq ans. On fait tout notre possible pour lui. On a pas le choix. Il faut tenir bon.

Dans la matinée, après le petit déjeuner, tout l'immeuble s'est mis à trembler. Nous nous sommes réfugié·e·s dans le couloir. Mon neveu se cache les yeux avec les mains. Il essaye de ne pas pleurer.

Je dis à ma sœur que j'ai peur. Le petit me dit “Moi aussi, et j'ai envie de pleurer”. Nous lui disons que dans ce genre de moments, ça fait du bien de pleurer. L'immeuble tremble de plus belle, le petit se bouche les oreilles, et moi j'espère seulement que si quelque chose devait arriver, je serais en mesure de le protéger. Vous savez, dans cette situation, tout ce qui nous reste, c'est notre vie à offrir au milieu du chaos, à laisser à nos proches. Nos vies ne tiennent qu'à un fil et je prie pour qu'aucun de ces fils ne lâchent.

Mes pensées vagabondent. Je pense à toute la ville, à tous les enfants qui la peuplent, à toutes les personnes isolées, les personnes sans abris, à ce petit garçon qui plonge sans cesse dans les poubelles de la ville pour trouver de quoi manger, au vieil homme d'à côté qui fait des allers-retours dans la rue en fauteuil roulant tous les après-midi, je pense aux autres villes et à toutes ces autres personnes partout dans le pays... et j'ai l'impression que mon cerveau va exploser. Je ne cesse de lui ordonner d'attendre, de tenir bon. J'aimerais le réduire en miettes et l'abandonner quelque part au loin, jusqu'à ce tout soit fini et que ma tête se calme. J'ai oublié tout ce que j'ai pu lire dans ma vie sur la maîtrise de soi en temps de crise.

Texte original en PersanTexte en Anglais

 
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