tchncs

Latest articles

This is the local timeline where you can see the latest articles from this instance. You can control the visibility of each of your blogs. New blogs are currently set to unlisted by default. You can change this in each blogs settings.

from Cedaras Couch

William Goldman : The Princess Bride

Having seen the movie as a kid, I had some vague ideas how the book could be. Turns out I was wrong.

It’s not a simple story as I remembered in the movie. The book has extras, parts what were cut out were summarised and described. However it’s interesting to see where the movie came from. I didn’t know that the original was some satirical story and Mr. Goldman cut it down to the good parts of the story.

Now I would like to rewatch the movie.

 
Weiterlesen...

from 52 Alben von Idlehirn

Album 7/52

Die 25 min kurze EP „Vincents Tale“ ist ein kleines Meisterwerk. Erzählerisch sehr dicht, knüpft sie an Rens frühere Werke wie „The Tale of Jenny & Screech“ in der Person des Polizisten Richard an.

Generell muss man sagen, dass es bei Ren nie vorrangig um Musik geht, sie dient eher als Hintergrund und Stimmungsbarometer für die Geschichten. Dabei ist die EP musikalisch ziemlich weit gestreut: Von Singer-Songwriter-Ästhetik über Hip-Hop-Elemente bis hin zu Punk und epischen Chören ist alles dabei. Dabei vermischt und vermengt er immer wieder die Genres. Musikalisch auf jeden Fall sehr interessant.

Was aber ziemlich in die Magengrube geht, sind die Texte. Schonungslos legt Ren gesellschaftliche Missstände offen, während er gleichzeitig tief in die Gefühlswelten seiner Protagonisten eintaucht. Die Figuren wirken menschlich, sind keine Archetypen oder Karikaturen. Die Art, wie er seine Texte vorträgt, erinnert ein wenig an Poetry-Slams oder Lyriklesungen. Nicht umsonst nennt er seine Musik „BardCore“.

Alles in allem bin ich ziemlich begeistert, auch wenn es meine Musikrichtung kaum bis wenig anspricht. Wer des Englischen mächtig ist und eine toll erzählte, düstere Geschichte hören will, ist hier genau richtig.

Lieblingssongs

The Bedroom

Starry Night Act 1 – Act 4

Bewertung: 9/10

 
Weiterlesen...

from HDValentin

Matrix ist ein Messenger. Du kannst mit anderen schreiben, Dateien austauschen und es gibt die Möglichkeit von Videochats.

Das geht persönlich mit einer anderen Person und mit mehreren in Chaträumen. Es gibt nicht nur einen Server, sondern viele, die zusammenarbeiten.

Wer es kann, kann den eigenen Server betreiben. Benutzer:innen können den Server wählen, dem sie vertrauen.

Hier eine Anleitung für den Einstieg mit Matrix. Die Abläufe sind nicht unbedingt intuitiv:

Benutzerkonto anlegen

Du kannst einen Server für Dein Benutzerkonto wählen oder einfach diesen benutzen: https://chat.tchncs.de/.

Hier findest Du eine Liste an öffentlichen Matrix-Servern. Falls Dir der Server tchncs.de nicht zusagt, wähle einen anderen – egal welchen.

Du befindest Dich nun im Programm Element Web.

  • Klicke auf „Konto erstellen“.

  • Wähle Deinen Benutzernamen und ein sicheres Passwort.

  • Optional ist die Angabe einer E-Mail-Adresse.
    Gibst Du sie an, kannst Du im Notfall Dein Passwort darüber zurücksetzen.

  • Prüfung, dass Du ein Mensch bist bestehen.

  • Hast Du eine E-Mail-Adresse angegeben, ist ein Code zu bestätigen. Dieser wird an Deine E-Mail-Adresse geschickt. Das kann etwa zehn Minuten dauern. Solltest Du die E-Mail nicht finden, schaue auch im Spam-Ordner nach.

Ersteinstellungen

Wiederherstellung Einrichten

  • Klicke auf das Benutzerbild im oberen Bereich und gehe zu „Alle Einstellungen“ → „Verschlüsselung“. 

  • Im Bereich „Wiederherstellung“ bekommst Du Deinen Wiederherstellungsschlüssel. Den benötigst Du, wenn Du den Chat auf einem anderen Gerät einrichten und nutzen möchtest. Also gut aufheben!

Optional

  • In den „Einstellungen“ unter „Sicherheit“ → „Privatsphäre“ kannst Du einstellen, dass Du über Deine E-Mail-Adresse von anderen Benutzern gefunden werden kannst.

Einem öffentlichen Chatraum beitreten

Gib in das Suchfeld von Element den Namen des Chatraums ein. Diese haben die Form #raumname:server.domain.

Beispiele:

  • #osm_rheinneckar:matrix.org OpenStreetMap-Rhein-Neckar
  • #uugrn:uugrn.org Unix Usergroup Rhein-Neckar
  • #dasnetzundich:matrix.org Raum von dasnetzundich.de
  • #freifunk:matrix.org Freifunk Space mit vielen Räumen

Wird der Raum gefunden, wähle ihn aus und klicke auf „An Chat teilnehmen“ oder „…beitreten“.

„Hallo“ sagen nicht vergessen. :–)

Ein weiteres Gerät benutzen

Im Browser

Du kannst Element auf dem anderen Gerät einfach weiter im Browser nutzen: https://chat.tchncs.de/.

Melde Dich mit den gleichen Zugangsdaten (Benutzername, Passwort und Wiederherstellungsschlüssel) wie auf dem ersten Gerät an.

Als eigenes Programm oder App

Wenn Dir die Funktionen im Browser nicht ausreichen, kannst Du auch Element als App auf das Smartphone oder als Programm für den Computer herunterladen und Dich mit Deinen Benutzerdaten anmelden.

Du findest Element X für Dein Gerät unter https://element.io/download. Andere Programme werden hier vorgestellt: https://matrix.org/ecosystem/clients/.

Was ist das mit dem Verifizieren?

Nachdem Du ein weiteres Gerät hinzugefügt hast, fordert Dich Dein erstgenutztes Programm dazu auf, eine Verifizierung durchzuführen. Machst Du das nicht, kann Dich das Programm mit Hinweisen nerven.

Öffne zum Verifizieren das Programm auf beiden Geräten und bestätige, dass Du ein neues Gerät hinzugefügt hast. Anschließend ist noch zu bestätigen, dass auf beiden Geräten die gleichen Symbole angezeigt werden.

Diese Bestätigung stellt sicher, dass beide Geräte in Deinem Zugriff sind und nicht jemand Drittes ein Gerät mit Deinem Konto angemeldet hat.

Weitere Informationen

Wenn Du mehr über Matrix erfahren und lernen möchtest, findest Du umfangreiche Informationen und Anleitungen im Internet: https://www.qwant.com/?q=anleitung+matrix+chat

#matrix #chat #einstieg #did #dut #messenger #anleitung #tutorial

 
Weiterlesen...

from Der Emil

Es fehlt mir doch ein wenig die Routine, die mir die tägliche Bloggerei brachte.

Ich denke darüber nach, ein Format zu finden, in welchem ich für jede Woche in einem einzigen Beitrag unter den Namen der Wochentage nach und nach den Beitrag vervollständigen kann; außerdem sollen potentielle Leser auch über diese Aktualisierungen informiert werden. Na klar, das könnte sehr tagebuchig werden; aber für das, was ich schreibe, bin ich selbst verantwortlich.

Und dann wäre ja noch die Frage, ob ich neue Teile oben oder unten anfüge …

 
Read more...

from HDValentin

Wer sich in #Heidelberg mit dem #Fahrrad bewegt und ein wenig aufmerksam ist, kann schnell bemerken, wo es klemmt. Und es gibt auch gute Stellen, an denen das Radwegenetz vorbildlich und durchgängig ausgebaut ist.

Das Marketing der #Stadtverwaltung ist hierbei gut. Ich wünsche mir, dass sie sich mehr um Problemfälle kümmert. Es gibt einige üble Stellen, die insbesondere für radfahrende Kinder, Jugendliche und Menschen mit körperlichen Einschränkungen gefährlich sind.

Ich meine damit Stellen, die bei Unachtsamkeit, schlechter Sicht und Nässe schnell gefährlich werden können, etwa

  • große und tiefe Schlaglöcher,
  • Kanten und gefährliche Übergänge an Bordsteinen,
  • verkehrstechnisch unübersichtliche Stellen,
  • unklare Verkehrsführung,
  • Radwege, die einfach enden und
  • Wege, die wirken, als hätten Kraftfahrzeuge die Priorität in der Planung.

Heute greife ich einen Bereich in #Kirchheim-West / #Pfaffengrund heraus, an dem es einige unschöne Übergänge für Verkehrsteilnehmer:innen mit dem Fahrrad gibt und wo es bereits zu Unfällen mit Personenschaden kam: den Diebsweg und die Pleikartsförsterstraße, zwischen Baumschulenweg und Im Hüttenbühl.

Die Verkehrssituation Kirchheim/Pfaffengrund hat einen hohen Optimierungsbedarf. Hier sind viele Menschen mit dem Fahrrad unterwegs. Es sind Schulwege, Wege zum Sportzentrum und in andere Stadtteile. Ich beziehe mich auf die wesentlichen Probleme in beide Fahrtrichtungen.

Kartenausschnitt des betroffenen Bereichs Bild: Openstreetmap.org unter Open Database-Lizenz

Vom Pfaffengrund kommend

Hier gibt es am Diebsweg einen Rad- und Fußweg, der in beide Richtungen benutzt wird.

Radweg Diebsweg

Kreuzung Baumschulenweg ­­– Diebsweg

Von Kirchheim kommende Fahrzeuge, die nach links in Richtung Pfaffengrund abbiegen, achten auf Fahrräder aus Richtung Pfaffengrund. Der Radverkehr aus Richtung Kirchheim wird häufig übersehen, was zu brenzligen Situationen führt.

Baumschulenweg-Diebsweg

Kreuzung Oftersheimer Weg – Diebsweg

Eine Erneuerung der Fahrbahnmarkierung des Radwegs wäre hilfreich.

Oftersheimer Weg–Diebsweg Oftersheimer Weg Fahrbahnmarkierung

Kreuzung Speyerer Straße – Diebsweg/Pleikartsförster Straße

Vom ehemaligen Flugfeld kommend endet der Radweg an der Kreuzung und Ampelübergang an der Speyerer Straße. Nach dem Ampelübergang fehlt eine Markierung auf der Straße, die den Radfahrern hilft, sich zu orientieren. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Rechts über die Ampel, rechts den Radweg in Richtung Kirchheim-West nutzen.

  • Rechts über die zweite Ampel, dann links auf die Pleikartsförster Straße. Häufig wird hier aus Sicherheitsgründen der Fußweg gewählt.

  • Links an der Ampel direkt auf die Fahrbahn und geradeaus auf die Pleikartsförster Straße.

Der Übergang vom Fußweg auf die Pleikartsförster Straße (K9706) fühlt sich an beiden möglichen Stellen unsicher und unschön an. Eine klare Verkehrsführung und Markierung würden helfen.

Ampel Speyerer Straße Ampel Speyerer Straße Links auf die Straße oder rechts herum? zweite Ampel Speyerer Straße Rechts auf den Radweg oder links? Auf die Pleikartsförster Straße oder auf dem Fußweg?

Pleikartsförster Straße von der Ampel bis zum Kreisel

Die Straße ist stark befahren und die Fahrt auf der Straße ist ist durch mehrere Überholvorgänge von Kraftfahrzeugen und Lastkraftwagen geprägt. Für eine Verkehrsführung der Radfahrer:innen auf der Straße, fehlt eine Fahrbahnmarkierung und eine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Fußweg sicherer als die Straße Ortseingang Ein- / Ausfahrt an der Tankstelle Ein- / Ausfahrt an der Tankstelle Kreisel Kreisel

Pleikartsförster Straße ab dem Kreisel

Auf Höhe der Bushaltestelle beginnt eine Fahrbahnmarkierung für den Radverkehr. Die Geschwindigkeit ist auf 30 km/h begrenzt. Eng wird es durch Überholvorgänge des Busses an der Haltestelle trotzdem.

Haltestellensituation Haltestellensituation

Der markierte Bereich endet nach der Kreuzung Schlosskirschenweg/Breslauer Straße abrupt und endet in parkenden Autos.

Kreuzung und Ende des Radwegs Ende des Radwegs

Radfahrerinnen müssen in die Mitte des Fahrbahnbereichs ausweichen und sind einem erhöhten Gefahrenpotenzial durch den entgegenkommenden Verkehr und die von links aus der Breslauer Straße kommenden Fahrzeuge ausgesetzt.

hier wird es eng hier wird es eng

Zwischen Im Hüttenbühl und Albert-Fritz-Straße ist die Situation ähnlich. Auch hier schränken parkende Fahrzeuge die Fahrbahnbreite ein.

Pleikartsförster Straße, Ecke Im Hüttenbühl auch hier wird es eng auch hier wird es eng

Von Kirchheim kommend

Albert-Fritz-Straße – Pleikartsförster Straße

Der Radweg beginnt nach der Einmündung. Er wird ab der Bushaltestelle, neben dem Fußweg geführt. Die Gesamtsituation ist unübersichtlich, wenn Fahrzeuge aus der Albert-Fritz-Straße abbiegen und an der Haltestelle Passanten aus- und einsteigen. Es fehlt eine Fahrbahnmarkierung über die Albert-Fritz-Straße.

Albert-Fritz-Straße Albert-Fritz-Straße Haltestelle

Stettiner Straße – Pleikartsförster Straße

Die Überquerung an der Breslauer Straße ist gut markiert. So würde ich mir das an der Einfahrt Stettiner Straße, zum Verkehrsübungsplatz ebenso wünschen.

Stettiner Straße

Pleikartsförster Straße – Kreisel

Kurz nach der Feuerwehr und am ADAC-Gebäude, endet an der Bushaltestelle vor dem Kreisel der Radweg. Der Radweg geht in die Fahrbahn über. Es gibt kein Radweg-Ende-Schild und es fehlt eine weitere Verkehrsführung. Die Situation an dieser Stelle ist unübersichtlich. Es gibt auch Radfahrer, die hier aus Sicherheitsgründen auf dem Fußweg weiterfahren.

Radweg endet Radweg endet Kreisel Kreisel

Pleikartsförster Straße – nach dem Kreisel

Auf dem Fußweg

Der Großteil der Radfahrer:innen nutzt nach dem Kreisel die Auffahrt auf den Fußweg. Hier gibt es einen ebenerdigen Bereich, der sicher befahrbar ist.

Davor ist ein Bereich, der einen Versatz von mindestens zwei Zentimeter gegenüber dem Fußweg aufweist. Hier kam es bei schlechter Sicht und Nässe mehrfach zu schweren Stürzen.

Gefährlicher Übergang Flacher Übergang

Der linke, abgesetzte Fahrbahnbereich und die Absenkung der Bordsteinkante vermitteln den Eindruck, es sei ein Radweg. Die Mobilitätszentrale der Stadtverwaltung Heidelberg ist überzeugt, dass dies ausschließlich ein Fußweg sei. Radfahrer sollen auf der Fahrbahn fahren. Quelle: anliegen.heidelberg.de

Wie ein Radweg

Auf der Fahrbahn

Nach dem Kreisel ist die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben und ab dem Ortsschild ist 100 km/h erlaubt. Die Ampelsituation und -schaltung an der Speyerer Straße führen dazu, dass Kfz hier stark beschleunigen.

Aufgrund des hohen Verkehrs, der fehlenden Fahrbahnmarkierung und der gefahrenen Geschwindigkeiten gibt es hier ein hohes Gefahrenpotenzial für Radfahrer:innen.

aus Autofahrersicht Höhe Kreisel aus Autofahrersicht Höhe Ortsausgangsschild aus Autofahrersicht Höhe Ampel

Kreuzung Pleikartsförster Straße – Speyerer Straße

Unmittelbar vor der Ampel kreuzt der parallel zur Speyerer Straße verlaufende Radweg die Pleikartsförster Straße. Hier wäre eine Straßenmarkierung für den Radweg sehr hilfreich.

aus Autofahrersicht aus nördlicher Richtung

Weiterhin ist hier nicht klar, wie die Radfahrer günstigstenfalls die Speyerer Straße überqueren sollen, um dann auf den Radweg auf dem Diebsweg zu gelangen. Hier wäre eine sinnvolle Markierung und Verkehrsführung hilfreich.

Ampelsituation Wie kommen die Radfahrer sicher auf den Radweg

Vom Radweg Speyerer Straße von der Bahnstadt kommend

Es fehlt eine klare Verkehrsführung und Markierung für Menschen, die auf dem Radweg weiter entlang der Speyerer Straße fahren und sicher die Pleikartsförsterstraße überqueren möchten.

Für die, die in Richtung Kirchheim weiterfahren, fehlt ein klares Konzept:

Wo geht es lang Weiterfahrt auf der linken Seite Wie geht es hier weiter?

Wünsche

Ich habe mich in diesem Beitrag mit den wesentlichen Problemstellen in diesem Straßenabschnitt auseinandergesetzt und wünsche mir, dass Verantwortliche daraus ein tragfähiges Konzept erarbeiten und die Sicherheit für Menschen entscheidend verbessern.

Denn es muss nicht erst jemand ernsthaft zu Schaden kommen, bis in Heidelberg verantwortliche Stellen aktiv werden. Ich erinnere an den Vorfall in der Theaterstraße. Es ist Ihre Pflicht, für die Sicherheit zu sorgen, insbesondere auf Schulwegen.

Der Kostenfaktor kann hier kein Argument sein. Für den motorisierten Fahrzeugverkehr wird jährlich ein Vielfaches ausgegeben (Großstädte investieren nur wenig in Sicherheit). Das Sparen darf nicht auf Kosten schwächerer Verkehrsteilnehmer:innen geschehen.

Verantwortlich könnten sich die folgenden Gremien fühlen:

  • Amt für Mobilität
  • Bezirksbeirat
  • Bürgermeister
  • Kinderbeauftragte
  • Verkehrsverbände
  • Stadtteilverein
  • Gemeinderat
  • Medien
 
Weiterlesen...

from Papa-Spuren

Ich bin wütend! Mich macht es wütend, überhaupt darüber schreiben zu müssen! Es geht um Dinge, die einfach ins Netz gerotzt werden, ohne darüber nachzudenken.
Normalerweise schreibe ich über das Papa-Sein, Alltag, kleine Dinge, die nur mich betreffen. Aber dieses Thema kam bei mir gerade im privaten Umfeld auf und ich muss meine Wut irgendwo hin loswerden. Mir geht es vor allem um die unzähligen Kinderfotos, die einfach so, mir nichts, dir nichts über WhatsApp und Social Media veröffentlicht werden.

Ich mache mir Gedanken darum, wie viel ich hier als Blog-Format veröffentliche, damit ich meine Kinder so weit wie möglich aus dem Internet halten kann. Gerade habe ich einen Text NICHT veröffentlicht, weil dieser Text sehr persönlich und wichtig geworden ist, weil es um die Gefühle meiner Kinder ging. Und dann sehe ich auf Social Media unzählige Bilder von Kindern, die nicht einmal unkenntlich gemacht wurden. Ich sehe Eltern, die auf die Persönlichkeitsrechte ihrer Kinder scheißen. Das macht mich sehr wütend.

Es ist diese Mischung aus Ohnmacht und Ärger. Sind die Menschen wirklich so uninformiert? Ist es ihnen einfach egal, was mit ihren Daten, denen ihrer Kinder und den Daten anderer passiert? Nehmen wir als Beispiel WhatsApp. Vor kurzem wurde bekannt, dass Forscher 3,5 Milliarden Profile aus dem globalen WhatsApp-Verzeichnis holen konnten. Und das mit einfachsten Mitteln (1). Was dabei alles über die User herausgefunden wurde, will ich gar nicht wissen. Aber es wird fleißig über die Status-Funktion Bilder und Videos von Kindern geteilt. Die zeigen die Kinder beim Essen, Spielen, Lesen, Singen oder noch viel, viel schlimmer beim Baden. Bei Insta und Facebook dasselbe Bild.

Ich bin immer wieder fassungslos ob dieser Unverantwortlichkeit. Es gibt überall im Netz Leitfäden zu Bildern mit Kindern. Hier, ich poste euch den neuesten von SaveTheChildren (2).
Das Internet vergisst nie. Und das Schlimme ist: Es scheint auch niemanden zu kümmern.

Kindergärten posten fröhlich auf Instagram, Eltern schicken “lustige” Fotos ihrer Kinder in die Elterngruppe.
Dabei ist rechtlich festgelegt, dass jede Person ein Recht am eigenen Bild hat. Auf das Alter kommt es hier nicht an. Aber das scheinen die wenigsten zu wissen. Und wenn, verstehen sie es nicht.

Ich weiß, ich bin nicht perfekt. Ich habe auch meine Spuren im Netz hinterlassen. Von den frühen 2000ern bis vor 5 Jahren, als der Große geboren wurde. Damals habe ich mich bewusst mit Datenschutz beschäftigt und mir ist einiges klar geworden. Ich habe mich von Facebook und Insta bewusst verabschiedet, um meine Daten zu schützen. Die wissen sowieso schon viel zu viel von mir, da muss es nicht noch mehr werden.

In den schon benannten frühen 2000ern, also der Frühzeit des Internets, wussten sowohl Nutzende als auch Unternehmen nicht, wie das Netz funktioniert oder funktionieren wird. Dieses “Gleichgewicht” hat sich massiv zu Gunsten der Unternehmen verschoben. Leider ist die übliche Reaktion, wenn man das anspricht: “Die wissen ja sowieso schon alles.” ALTER, fallen mir gleich meine restlichen Haare aus, so viel Puls krieg ich bei dieser Aussage.
Niemand scheint nicht nur im Geringsten über die Konsequenzen nachzudenken. Es geht nicht um die Eltern. Es geht verdammt nochmal um die Kinder, die noch nicht verstehen, was ihnen da angetan wird. Ich bin nicht für ein Social-Media-Verbot für Kinder. Ich bin für einen Internet-Führerschein für Eltern.
Aber da das Internet für unsere Politiker wohl noch Neuland ist, wird sich leider nicht so schnell etwas am Status Quo ändern.

Als Vater und als interessierter Mensch bin ich da ein bisschen am Verzweifeln. Aber vielleicht erreicht dieser doch etwas emotionale Post jemanden und dann hat sich die Wut gelohnt.

(1) https://www.heise.de/news/3-5-Milliarden-Konten-Komplettes-Whatsapp-Verzeichnis-abgerufen-und-ausgewertet-11082660.html

(2) https://www.savethechildren.de/fileadmin/userupload/Bilder/Informieren/Themen/Kinderschutz/LeitfadenKinderfotos/SCDELeitfadenKinderfotosund-videos_DE.pdf

Disclaimer: Jetzt muss ich sagen, dass ich trotzdem noch YouTube und ein Telefon mit dem Apfel drauf nutze. Darauf ist zwar alles, was mit Fotos in Cloud zu laden zu tun hat, abgeschaltet, aber ich nutze böse Big-Tech.

 
Weiterlesen...

from 52 Alben von Idlehirn

Album 6/52

Ich kann beim Hören dieses Soundtracks einfach nicht neutral bleiben! Oblivion war mein Lieblingsspiel, und Jeremy Soules Musik bringt Cyrodil sofort zurück. Schon beim ersten Ton von Reign of the Septims im Hauptmenü fühle ich mich wieder wie damals, bereit eine Welt zu erkunden. Damals als ich noch Zeit hatte, hunderte Stunden in ein Spiel zu versenken. Der Moment in dem man die Katakomben unter der Kaiserstadt zum ersten mal verlässt, begeitet von dem Stück Harvest Dawn lässt mich diesen Moment wieder erleben. während Wings of Kynareth eine Ruhe ausstrahlt, die fast meditativ wirkt. Auriels Ascension hingegen hebt alles auf eine epische, heroische Ebene, die mir immer wieder Gänsehaut bereitet.

Die Musik ist o atmosphärisch, dass man Cyrodil quasi vor Augen hat. Jedes Stück bringt kleine Erinnerungen und Schnipsel zurück , wie oben schon beschrieben. Dabei ist es weniger die musikalische Brillianz von Jeremy Soule, sondern der Fakt, dass er die Spielwelt von Oblivion verstanden hat und meiner MEinung nach für jede Situation die man potentiell erleben kann, ein passendes Stück bereithält.

Wer Oblivion gespielt hat, versteht sofort was ich meine. Der Soundtrack zu Skyrim mag epischer sein, aber Oblivion wird immer diese Erinnerungen hervorrufen und mich in nostalgische Stimmung versetzen. Es geht soweit, dass ich mir das Spiel wieder installiert habe, nur um die Nostalgie wieder live zu erleben.

Daher kann ich hier nicht neutral bleiben wenn es um eine Bewertung geht. Bitte seht es mir nach

Lieblingssongs * Reign of the Septims * Jarvest Dawn * Wings of Kynareth * Auriels Ascension

Nostalgie-Bewertung 10/10 (halbwegs) neutrale Bewertung 8/10

 
Weiterlesen...

from Div-e Gorbeh

Div-e Gorbeh

Le div-e gorbeh est un démon aux allures de gros chat. C'est un projet d'écriture, de traduction, de partage, d'un·e fanco-iranien·ne sur son pays d'origine.

 
Lire la suite...

from M's logbuch

Die Technik ist nicht brandneu, sie ist inzwischen sogar schon im Bauwesen angekommen: Der 3D-Druck.

Ich habe das Thema bisher immer etwas vor mir hergeschoben, obwohl ich mich eigentlich dafür interessiere. Aber die Anschaffung, die Zeit und Muße, sich in ein doch komplexeres Thema reinzufuchsen, wenn man es etwas ernster betreiben möchte, fehlte immer wieder.

Jetzt hatte ich keine andere Wahl mehr, mich dem Ganzen doch mal anzunehmen. Zum Glück. :)

Ich bekam zu Weihnachten einen 3D-Drucker geschenkt. Nicht irgendein Gerät zum reinschnuppern und ausprobieren, sondern gleich ein kleines Schwergewicht (“Du brauchst schon was Ordentliches”, so die Aussage). Der Creality K1 Max thront nun auf einem kleinen, ausrangierten Wohnzimmertisch in der Ecke. Gestern Abend habe ich mich nach unzähligen Websites und Videos getraut, das Teil mit Filament zu bestücken und mein “Hello World” zu drucken.

Hello World: ein Schaber aus Plastik

Dieses erste Teil war ein Schaber für die Druckplatte. Ich habe zwar auch einen Schaber mit Metallplatte vorne dran, allerdings kann man damit relativ schnell Kratzer verursachen, wenn man nicht aufpasst oder in einem zu steilen Winkel ansetzt. Für den Anfang gehe ich da lieber auf Nummer sicher.

Nach der ersten Startschwierigkeit mit dem Filament, ging es im zweiten Anlauf dann doch erstaunlich gut. Der Drucker kalibrierte sich, machte einen kleinen Testdruck an der Seite und legte dann sofort los. Der K1 Max kann bis zu 600mm/s “drucken”. Wie ich später herausfand, gehört er damit schon zu den schnelleren Druckern. Das Filament, welches ich hierfür nutzte, lag dem Drucker bei: Ein weißes (Hyper-)PLA von Creality, dass für eine solche Geschwindigkeit tauglich ist.

Nach ca. 25 Minuten war mein erster 3D-Druck fertig. Ich ließ die Platte und den Schaber etwas abkühlen und löste ihn dann vorsichtig von der Platte. Sauberes Ergebnis muss ich sagen. Hätte ich jetzt so nicht erwartet. Klar, die Kanten sind etwas scharf, aber die Seiten und die Oberfläche sind eben und ohne stark spürbare Erhebungen. Hat mich gewundert, wenn man bedenkt, wie schnell die Düse über die Platte flitzte.

Für die nächsten Wochen werde ich mich weiter mit dem Drucker beschäftigen. Es macht doch irgendwie Spaß. Bisher habe ich nur fertige Modelle gedruckt. Ich bin gespannt, wie ich eigene Modelle erstellen und letzten Endes dann auch drucken kann. Und da ja in zwei Tagen der 14. Februar ist, habe ich, als Abschluss des Abends und als zweites Druckerzeugnis, gleich ein kleines Geschenk für meine Liebste “in Auftrag” gegeben. 😊

Passend zu Valentinstag

#3DDruck #3DDrucker #Hobby

 
Weiterlesen...

from 52 Alben von Idlehirn

Album 5/52

Ich will mit diesem Projekt aus meiner Komfortzone raus und mehr Musik entdecken. Damals, als junger Mensch, habe ich den 8 Mile-Soundtrack gehört, aber noch nie ein weiteres Album von Eminem. Ich habe tatsächlich zufällig aus einer Liste gewählt, welches Album es wird. Und ich hätte es schlechter treffen können.

Eminem zeigt auf The Marshall Mathers LP 2, warum er zu den besten Rappern aller Zeiten gehört (laut einem Freund, der Hip-Hop-Fan ist).
Seine Texte sind scharf, ironisch, wütend, einfühlsam und manchmal alles gleichzeitig. Wortspiele, Reime, Punchlines – alles sitzt perfekt. Dazu kommt seine unverwechselbare Stimme, mit der er stimmlich alles ausdrücken kann: mal aggressiv, mal verletzlich, mal ironisch-sarkastisch.

Besonders beeindruckend ist, wie er Geschichten erzählt.
Tracks wie Bad Guy oder Rap God ziehen einen regelrecht in die Handlung hinein, und das über erstaunlich lange Songs, ohne dass es langweilig wird.

Musikalisch ist das Album vielseitig:

  • Rap God zeigt Eminems Rap-Meisterklasse.

  • So Far… überrascht mit einem Country-Riff und seinem selbstironischen Humor.

  • Berzerk ist mir als Metal-Head am sympathischsten. Es hat etwas von Punk, aber halt gerappt.

Manche Tracks hören sich für mich als Metal-Head trotzdem ein wenig austauschbar an. Sie packen mich nicht wirklich. Das kann aber an meiner Metalhead-Ignoranz liegen.

Das Ergebnis ist ein Album, das komplex, witzig, emotional und energiegeladen zugleich ist. Es zeigt Eminem in allen Facetten: als Texter, Geschichtenerzähler, Entertainer, Provokateur. Als totaler Laie erkenne ich seine Klasse auf jeden Fall. Ist er Mainstream, wenn ein Ü40-Mann das Album gut findet? Auf jeden Fall, aber es ist einfach gut.

** Lieblingssongs** – Bad Guy (Fortsetzung von “Stan”) – Rap God – So much better – Bezerk – Stronger than i was – So Far... – Headlights

Bewertung: 7,5/10

 
Weiterlesen...

from irgendlink

Ich bin drin. Wie so eins Boris Becker. Das tchncs.auth Login hat sich also doch gelohnt. Dies ist mein erster Beitrag auf Wirte.Freely (oder zumindest der erste seit langer Zeit). Ich bin Blogger. Ich reise. Ich schreibe darüber. Einst hatte ich ein Write Freely-Blog bei fimidi.com. Das ist lange her. Ich bin somit #neuhier Auf den weißen Flächen von Write Freely gedenke ich, Texte zu veröffentlichen, die nicht ins Künstler-Reiseblog passen. Anleitungen zum Entrinnen aus den Konzernklauen. Momentan arbeite ich daran, meine Mailkonten verschlüsselungsfähig zu machen. Ach was, sie SIND verschlüsselungsfähig. Das Problem ist eher, dass ich daran arbeiten muss, dass meine Menschen, mit denen ich kommuniziere, das auch verstehen. Ich habe schon erste Nachfragen erhalten, was der komische Anhang an einer Mail soll, mein öffentlicher PGP Schlüssel. Ich sehe das derzeitige Konzernabhängigkeits-Problem darin, dass wir gemeinsam in eine Sache reingerutscht sind, die uns in Knechtschaft weniger großer Konzerne führt. Aus purer Bequemlichkeit und weil alle es machen. Alle sind in diesem Portal/Dienst/sonstigen Technikding, da muss ich auch dabei sein, damit ich “mitspielen” darf. Ein echtes Dilemma. Ich frage mich, wie es klappen könnte, dass nicht nur ich, der Isolation und Stille gewohnt ist, es schafft, den Konzernen und “Sozialen Medien von der Stange” zu entrinnen, sondern andere, weniger “rebellische” Menschen auch. Erstens müssen sie das Bedürfnis haben, es zu wollen, also neben einer nebulösen Ahnung, dass es gut wäre, nicht bei den Großen mitzumischen. Und statt dessen zum Beispiel Alternativen aus dem Fediversum umsteigen. Zweitens, und das ist das Komplizierte, brauchen die Menschen auch einen einfach zu begehenden Weg. Man kann nicht, nur weil man sich tagelang durch technisches Zeug gewurschtelt hat und damit seinen eigenen Weg gebaut hat, von anderen erwarten, dass sie ebenso den schwer erarbeiteten Holperpfad beschreiten. Insofern: Ich muss wohl trampeln, Spuren vergrößern, Dinge und Vorankommensweisen erklären. Es ist mühsam. Im Winter, in dem es doch tatsächlich ein bisschen Schnee gab, hatte ich versucht eine Rodelbahn zu bauen. Ganz alleine ebnete ich den Weg durch den Neuschnee. Und dabei erinnerte ich mich, wie einfach es war, damals als Kind mit vielen anderen gemeinsam, eine Neuschneeschussbahn zu bauen, nur indem wir ein paar mal plaudernd und kichernd auf und ab rodelten und trampelten.

 
Weiterlesen...

from رضا حسین‌زاده

بِسْمِ اللَّـهِ الرَّحْمَـٰنِ الرَّحِيم

برداشتی که از صحبت‌های خیلی‌ها میکنم اینطور به نظرم میاید که تصور درستی از اینترنت ندارند؛ اینکه اینترنت چیست. اینترنت را مثل آب لوله‌کشی یا پفک تصور میکنند. مثلا وقتی اینترنت ضعیف است، یعنی سرعت کمی دارد، به نظرشان اینطور است که فشار آب کم است. یا وقتی بستهٔ اینترنت با حجم ثابت میخرند تصورشان این است که این بسته مثل بستهٔ پفک است که میخریم، میخوریم و تمام میشود. این تصورات چه ایرادی دارند؟ من خودم متخصص فناوری اطلاعات و اینترنت نیستم ولی کنجکاوم.

وقتی اینترنت را مثل آب لوله‌کشی تصور کنیم ناخودآگاه این تصور در ما ایجاد میشود که میشود آن را ذخیره کرد. از طرفی وقتی آن را مصرف میکنیم انگار یک جایی یک ذخیره‌ای رو به کاهش میرود. در حالیکه این دو اتفاق تصوری اشتباه هستند. اینکه نمیشود اینترنت را ذخیره کرد شاید بدیهی به نظر بیاید ولی مورد دوم شاید نه.

یا در تصور پفک، وقتی شما پفک میخرید، مقداری پفک از کارخانهٔ پفک‌سازی کم شده تا به دست شما برسد. یعنی پفکی تولید شده و سپس آمده تا به دست شما برسد. این هم درست نیست.

اینترنت مثل خیابان است

اینترنت مثل راه است؛ مثل خیابان است. خیابان چه کاربردی دارد؟ رفت و آمد! خیابان ذخیره نمیشود یا تمام نمیشوند؛ سر جای خودش هست. زمانیکه لازم داریم جایی برویم از آن استفاده میکنیم و زمانیکه نمیخواهیم جایی برویم ازش استفاده نمیکنیم. تفاوت خیابان با اینترنت این است که خیابان برای رفت و آمد خود ما از یک مبدا به یک مقصد است ولی اینترنت مثل خیابانی است که داده‌هایمان از یک مبدا به یک مقصد در آن میروند.

پهنای باند

پهنای باند خیلی عبارت خوبی برای تفصیل این تشبیه من است. پهنای باند یعنی در هر لحظه چه مقدار ترافیک میتواند از شبکه رد شود. دقیقا مثل پهنای باند خیابان یا اتوبان. هر چقدر پهنای باند خیابان بیشتر باشند تعداد بیشتری خودرو میتوانند در آن تردد کنند.

شاید شنیده باشید که پهنای باند فلان خدمت برخط کم شده. این یعنی جاده‌ای که به مقصد آن خدمت میرود توسط دولت محدود شده؛ مثل اینکه در بخشی از آن بشکه بگذارند تا تعداد خودروهای عبوری از آن کم شود.

خرید بسته

اگر با مصرف اینترنت چیزی از جیب کسی کسر نمیشوند چرا بسته میخریم؟

بسته خریدن مثل خریدن اجازهٔ گذر از خیابان است. وقتی شما بستهٔ ۱۰۰ گیگابایتی یک ماهه میخرید از ارائه‌دهندهٔ اینترنت‌تان اجازه میگیرید که به اندازهٔ ۱۰۰ گیگابایت در یک ماه پیش رو در این خیابان رفت و آمد کنید. یک چیزی مثل عوارضی در جاده‌ها. فرض کنید در یک شهر شما برای عبور از خیابان باید به شهرداری پول بدهید. مثلا بستهٔ یک ماههٔ ۱۰۰ کیلومتری میخرید. یعنی برای یک ماه شما اجازه خواهید داشت ۱۰۰ کیلومتر در خیابان‌های شهر تردد کنید.

حکومت نظامی

اگر شباهت اینترنت به خیابان را منطقی و بدیهی بدانیم این نکته به نظر میاید که قطع اینترنت همان حکومت نظامی است. یعنی اگر یک حکومت اینترنت را قطع کند یعنی حکومت نظامی برقرار کرده است. البته اینکه اینترنت قطع شود ولی شبکهٔ داخلی برقرار باشد این هم حکومت نظامی محسوب میشود یا نه جای بحث دارد. ولی علی الحساب به این نکته اشاره کنم که در قانون اساسی ما حکومت نظامی ممنوع است!

زیرساخت اینترنت

توسعه و تقویت زیرساخت اینترنت مثل تقویت زیرساخت حمل و نقل است. وقتی اینترنت DSL در کشوری تبدیل به فیبر نوری میشود مثل این است که خیابان‌ها در آن کشور از خاکی تبدیل به آسفالت میشوند.


بروزرسانی ۲۶ بهمن ۱۴۰۴:

اینترنت نیم‌بها

حتما در VODها یا وبگاه‌های بارگیری بازی و فیلم دیده‌اید که نوشته‌شده «مصرف اینترنت در این وبگاه نیم‌بها حساب میشود». این نشانهٔ خوبی برای این است که اینترنت مثل پفک نیست. اینترنت نیم‌بها مثل این است که شهرداری به شما بگوید شما اگر به فلان مقصد بروی هر دو کیلومتری که میروی را یک کیلومتر حساب میکنم.


شاید برای بسیاری از شما این مطالب بدیهی باشند ولی حس کردم لازم است همچین چیزی بنویسم چون برای خیلی‌ها هم بدیهی نیست!

 
بیشتر بخوانید...

from Johannes Leutenegger

Hämmerli hebt ab nach dem 2:2 in letzter Sekunde. Interessant sind auch die Reaktionen der Aarauer Zuschauer:innen. Hämmerli hebt ab nach dem 2:2 in letzter Sekunde. Interessant sind auch die Reaktionen der Aarauer Zuschauer:innen. (Bild: Gianluca Lombardi.)

Nach Aarau zu fahren ist seit 10 Jahren zwei Mal im Jahr für Wil-Fans üblich. Praktisch immer war Wil der Aussenseiter und trotzdem lässt sich die Bilanz (abgesehen von der laufenden Saison) mehr als sehen.

Die Wiler starteten sehr stark in die Partie. Druckvoll, aggressiv, vielleicht etwas zu aggressiv an gewissen Stellen. Die Stimmung war im Brügglifeld extrem aufgeheizt. Vaduz hatte gegen Carouge unentschieden gespielt, Aarau konnte auf Platz 1 und damit den direkten Aufstiegsplatz vorziehen. Es ging also um viel.

Die Wiler konnten frisch aufspielen und man glaubte seinen Augen kaum, die Wiler dominierten die erste Halbzeit. Der Ballbesitz war stellenweise über 60% für die Wiler. Tore fielen aber keine.

Nach der Pause fiel dann das 1:0 für die Gastgeber, sehenswerter Volley von Shkelqim Vladi. Das Tor ging nach so vielen Versuchen in Ordnung. Die Antwort der Wiler folgte gut zwei Minuten später. Nach einem Eckball erzielte Selmonaj den Ausgleich, seinen dritter Treffer wettbewerbsübergreifend, nach zwei extrem wichtigen Treffern gegen Kriens und SG im Cup.

Ich möchte hier einmal Gentrit Muslija ein Kränzchen binden. Wenn ich hier Spielernoten vergeben müsste, Muslija bekäme für dieses Spiel eine glatte 6. Einge dieser Paraden waren, ohne Übertreibung, Weltklasse. Das bisher stärkste Spiel von ihm und das trotz zwei Gegentoren.

In der Schlussphase erhielt der starke Jean-Paul N'djoli eine rote Karte, weil er völlig übermotiviert einen Aargauer von den Füssen holte. Es gab nicht viel zu diskutieren, Ball weit weg, hohes Tempo, hoch angesetzt, seitlich angesetzt. Klare rote Karte. Okay, er hätte noch mit beiden Füssen von hinten foulen können, damit es noch eindeutiger wäre, aber es war genug klar.

Darauf fiel gleich das 2:1. Nach so vielen schönen Versuchen, handelte es sich um ein richtiges “Kacktor”, der sonst nicht so agil wirkende David Acquah, zeigte, wie schnell er seinen Körper drehen konnte und der Ball war drin.

Miese Stimmung im Wil-Sektor. Zwar hatten die Aarauer deutlich mehr Torschüsse, aber es fühlte sich doch falsch an, nach so vielen tollen Paraden Ballklärungen auf der Linie hinten zu liegen.

Ich hatte mich persönlich schon mit einer Niederlage abgefunden, als ausgerechnet der Mann, die Legende Simone Rapp sein viertes und erneut wichtiges Goal erzielte. In der letzten Sekunde.

In meine Freude mischte sich – da bin ich ganz ehrlich – auch etwas Schadenfreude, als ich die wütenden Aarau-Ultras sah. Für Wil war der Punkt aber auch wichtig, wir konnten so den Abstand zu Bellinzona aufrecht erhalten.

Kurze Glosse gegen den FC Aarau

Ich habe nichts gegen den FC Aarau, wirklich nicht. Aber sich über die Aargauer etwas lustig zu machen, ist so einfach.

Seit dem Abstieg vor über zehn Jahren kündigen die Vereinsverantwortlichen und die Fans in der Redaktion der Aargauer Zeitung den Aufstieg an. Jedes Mal scheitern sie wieder. Zum Teil scheitern sie so krass, dass man es als Aussenstehender kaum fassen kann. 2019 beispielsweise: Aarau gewinnt das Hinspiel gegen das schwache Xamax in der Barrage mit 4:0, nur um dann mit 0:4 im Rückspiel zu verlieren und dann im Elfmeterschiessen zu unterliegen.

Oder nehmen wir die Stadionfrage: Seit 2002 spricht man in Aarau von einem Ersatz für das altehrwürdige (böse Zungen nennen es “marode”) Brügglifeld. Jedes Mal wenn man in den Bahnhof Aarau fährt, sieht man die Baubrache, wo das Stadion geplant wäre. Und so spielt man im mitterweile 100 Jahre alten Brügglifeld wohl für weitere 100 Jahre. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn die Infrastruktur des Stadions einigermassen im Schuss gehalten wird. Aber sogar bei der Audioanlage wird gespart. Statt in jedem Sektor Lautsprecher zu haben, gibt es diese nur im Sektor der Haupttribüne und die ständigen Werbeansagen während des Spiels werden (leider nicht) über die Köpfe der Gästefans gejagt. Es ist wirklich viel zu laut, immerhin wurden offenbar die Soundeffekte bei Eckbällen eingestellt.

 
Read more...

from Cedaras Couch

Rick Riordan: Percy Jackson and the Olympians. Book 7: Wrath of the Triple Goddess.

Diesmal habe ich mir mal das Taschenbuch gekauft, weil ich wissen wollte, ob das englische Original genauso gut lesbar ist wie die deutsche Übersetzung – was der Fall war.

Um drei Empfehlungsschreiben für die New Rome Universität zu erhalten, damit er dort, genau wie seine Freundin Amanda (Tochter der Athene) studieren kann, muss Percy in einer modernen Version der Arbeiten des Herkules, Dinge für griechische Gottheiten erledigen.

Im Buch 6 (The Chalice of the Gods, deutsch : Der Kelch der Götter) erledigte er etwas für Ganymed. Dieses Mal muss er (zusammen mit seinen Freunden Amanda und Grover) die beiden Tiere der Hekate hüten.

Es liest sich gut und ist amüsant und wer die anderen Bücher kennt, wird dieses auch mögen und abends viel zu lange lesen statt zu schlafen. Auch gut für Erwachsene geeignet, die eine leichte Lektüre suchen.

Randnotiz für den Verlag: Nächstes Mal den Text auf dem Cover bitte keine Zeilen mit weißer Schrift auf neonorangem Grund verwenden. Die schwarzen Zeilen sind perfekt zu lesen, trotz des knalligen Umschlages.

 
Weiterlesen...

from Meine Reise ins Fediverse

Vor gar nicht allzu langer Zeit las ich einen Artikel im kuketz-Blog über “Email Aliasse” und deren Nutzen.

Ich hatte zwar schon früher von “Catch All” Adressen gehört, aber da ich nur wenige Alias Adressen bei meinem Email Provider habe, habe ich mir meist mit neuen Email Adressen bei den einschlägigen Email Anbietern beholfen.

Ermutigt durch den Artikel habe ich mir als erstes einen adminforge Account angelegt und diesen mit 2FA (OTP) abgesichert, auch etwas was ich beim Lesen der Artikel im #Kuketz Blog gelernt hatte.

Im nächsten Schritt habe ich mich für den adminforge-Service unbox.at registriert und die ersten Email Alias Namen konfiguriert.

 
Weiterlesen...

from M's logbuch

Vor ein paar Wochen kam folgender Fall auf meinen Tisch:

Im [Fachbereich] werden Fotos von Übungen, Fahrzeugen, usw. zu Dokumentationszwecken vorgehalten. Können Sie uns hierzu bitte eine dauerhafte Speichermöglichkeit einrichten, z.B. eine Cloud-Lösung?

Klare Anforderung. Nicht selbstverständlich, dass die Leute wissen, was sie wollen. Während des anschließenden Gesprächs fielen recht schnell die Begriffe iCloud und Google Photos. iCloud deswegen, weil unsere Diensthandys alles Äpfel sind. Google Photos wäre das Pendant in der Android-Welt. Cloud deshalb, weil die Kollegen auch im Außendienst unterwegs sind. Kommt mir ja auch ganz gelegen, weil es teils immer ein Drama ist, bis die Leute ihre Fotos vom iPhone auf den Rechner bekommen.

Nun ist das mit amerikanischen Diensten, dem Wunsch nach Unabhängigkeit und der Sache mit dem Geld nicht ganz so einfach. Darüber könnte man bestimmt auch mehr als einen Artikel schreiben und versuchen zu erklären, warum und wieso und überhaupt... aber das spare ich mir jetzt; zumal das auch “von oben” so gewünscht und – mehr oder weniger – vorgegeben wird. Und ja, Open Source ist nicht die Allerweltslösung. Ist mir alles bewusst. Ist eine andere Diskussion.

–> Tl;dr: US-Dienste wenn möglich meiden, EU/deutsche oder Open Source Lösungen präferieren. Und das Geld ... nun ja. Ohne Haushalt geht ja theoretisch nichts.

Den nächsten Roman könnte man jetzt über den Einsatz von Open Source und die damit verbundenen Vorteile schreiben. Oder auch über die Gefahr der Ausnutzung von freiwilliger Arbeit an Software, die zwar viel Geld einspart, aber im Gegenzug nichts oder nur selten etwas zurück gibt. Mach ich vielleicht auch mal, aber nicht jetzt. Wichtig ist nur, dass ihr wisst, dass wir das wissen.

Lösung: Immich

Immich

Immich, als Foto- und Videomanagementlösung, kam mir da recht schnell in den Sinn. Als Bildergrab wollte ich nicht den teureren Block Storage hernehmen, sondern eine bereits existierende NAS via SMB anbinden. Nun läuft also ein Ubuntu mit Immich als Docker Container in der DMZ und die Bilder werden auf einem separaten Share auf der NAS gespeichert. Die Anmeldung läuft via OAuth. Schon ein tolles Stück Software.

Angedachter Workflow

Da unsere Leute gerne Bilder horten oder mehrmals in verschiedenen Laufwerken ablegen, war die Überlegung folgende:

  1. Mitarbeiter A macht munter Fotos, die werden automatisch in unsere Immich-Instanz hochgeladen
  2. Mitarbeiter B macht ebenfalls Fotos, die auch synchronisiert werden
  3. Beide schauen sich später am Computer, ganz ohne vorheriges herunterladen oder importieren, die Fotos in der Weboberfläche an, sortieren ggf. aus und laden sich dann nur die Fotos für die weitere Verwendung oder die Ablage herunter, die sie auch wirklich brauchen.
  4. Bei Bedarf können geteilte Alben zwischen Mitarbeiter A und B erstellt werden
  5. Die restlichen Fotos verbleiben auf der NAS bzw. in Immich
  6. Weil alle Fotos an einem zentralen Platz liegen, fällt es vielleicht einfacher, den Überblick zu behalten oder auch mal Fotos zu löschen, wenn sie wirklich nicht mehr gebraucht werden

Klar, da muss jeder mitspielen (wollen) und sich auch einigermaßen dran halten. Das ist die Herausforderung. Mir erleichtert es insofern den Druck, ständig teuren Speicher nachzuschieben oder dauernd nachfragen zu müssen, ob denn die fünf Jahre alten Bilder hier oder das gezippte Bilder-Archiv da immer noch benötigt werden. In der heutigen Zeit scheint Speicherplatz im privaten Umfeld nicht mehr das Problem zu sein. 8 TB HDD oder Cloud machts möglich. Die Bereitschaft, auch mal aufzuräumen und zu löschen, ist da weniger hoch. Warum sollte das also in Firmen oder Behörden anders sein. Die haben doch bestimmt auch ein paar TB Platten rumliegen... oder?

Testphase steht an

Wir probieren das jetzt einfach mal aus und schauen, was da so an Resonanz zurück kommt. Bei Immich steht bspw. auch noch eine Gruppen-Funktion auf der Roadmap, die sich für unseren Anwendungsfall auch ganz gut eigenen würde.

Mich würde es freuen, wenn es zum einen funktioniert und zum anderen auch angenommen wird. Und ein bisschen von dem Geld, das man sich dann dadurch spart, kann ja dann dem ein oder anderen Projekt zugeführt werden...

#OpenSource #Software #Immich

 
Weiterlesen...