Seit geraumer Zeit gehören Habits, also das Herausbilden kleiner und grosser Gewohnheiten, zum Standardrepertoire des Selbstmanagements – oder wie ich es gerne auch nenne: #ProductivityPorn. Eine Reihe populärwissenschaftlicher Bücher hat das Konzept der Habits populär gemacht. Nicht ganz zu Unrecht, viele der propagierten Ideen funktionieren. Auch ich habe Anfang dieses Jahres wieder mit einer Reihe solcher Habits begonnen und so z. B. bereits mehr als 30 Bücher gelesen, indem ich es mir zur Gewohnheit gemacht habe, jeden Tag mindestens 30 Minuten zu lesen. Die beliebten Ratgeber stellen aber häufig eine vereinfachte Sicht auf #Habits dar und behaupten, dass alle stabilen Verhaltensweisen gewohnheitsmässig seien und die Bildung neuer Gewohnheiten automatisch zu positiven, langfristigen Veränderungen führe. Diese Sichtweise wird jedoch der Komplexität von Gewohnheiten nicht gerecht, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Effectuation, eine Methode entwickelt von Saras Sarasvathy, hilft Unternehmern, in einer Welt voller Unsicherheiten zu navigieren. Sie fokussiert auf die Nutzung der eigenen Fähigkeiten, Kenntnisse und persönliche Netzwerke anstelle von unsicheren Prognosen und Marktanalysen. Dieser Ansatz bietet auch wertvolle Techniken für das persönliche Selbst-Coaching.
Dieser Beitrag zielt darauf ab, zu zeigen, wie #Effectuation im Selbst-Coaching angewendet werden kann. Er bietet konkrete Strategien für Individuen, die vor beruflichen oder persönlichen Veränderungen stehen und sich fragen, wie sie ihre vorhandenen Ressourcen optimal nutzen können. Ich zeige auf, wie die Prinzipien der Effectuation helfen können, nicht nur klare, sondern auch flexible und realisierbare Ziele im Rahmen des Selbstmanagements zu setzen.
In der heutigen Welt, die von Effizienz und Produktivität geprägt ist, werden unvollendete Aufgaben oft als Makel auf der To-do-Liste wahrgenommen. Doch was ist, wenn gerade diese unvollendeten Aufgaben eine verborgene Kraft enthalten, die unsere Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten erheblich steigern kann? Der vorliegende Beitrag widmet sich der Betrachtung des sogenannten Zeigarnik-Effekts, einer psychologischen Beobachtung, welche aufzeigt, dass unvollendete Aufgaben besser in unserem Gedächtnis verankert bleiben als abgeschlossene. Durch ein Verständnis für die Funktionsweise dieses Effekts können wir lernen, ihn zu unserem Vorteil zu nutzen und möglicherweise unsere Arbeitsweise zu verbessern.
In einer Welt, die zunehmend von Hektik und Druck geprägt ist, hat das Konzept des #Stress eine zentrale Bedeutung erlangt. Heute leiden viele gar unter einem sogenannten Technostress. Doch was viele nicht wissen: Die verbreitete Verwendung des Begriffs „Stress“ basiert auf einem Missverständnis. Hans Selye, der als „Vater der Stressforschung“ gilt, hätte ursprünglich den Begriff „Strain“ bevorzugt. Dieser Beitrag behandelt die Geschichte und die tiefere Bedeutung von Selyes Forschung. Es wird erläutert, warum der Ausdruck „Strain“ passender gewesen wäre und welche Implikationen dies für unser Verständnis von Stress und dessen Bewältigung hat.