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from Papa-Spuren

Die Zeit, in der Familien zusammenfinden und ins Fresskoma fallen. Die Zeit, in der zu viel Spielzeug geschenkt wird und die Kinder einfach überfordert sind.

Ich mache Pause bis ins neue Jahr und genieße die Zeit. Der nächste Blogeintrag folgt im neuen Jahr.

Ich wünsche euch und euren Familien eine entspannte Weihnacht. Auf dass eure Nerven stählern bleiben und die Kinder nicht zu aufgedreht sind.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr (brecht euch dabei aber bitte nichts)

 
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from Papa-Spuren

Die Zeit, in der Familien zusammenfinden und ins Fresskoma fallen. Die Zeit, in der zu viel Spielzeug geschenkt wird und die Kinder einfach überfordert sind.

Ich mache Pause bis ins neue Jahr und genieße die Zeit. Der nächste Blogeintrag folgt im neuen Jahr.

Ich wünsche euch und euren Familien eine entspannte Weihnacht. Auf dass eure Nerven stählern bleiben und die Kinder nicht zu aufgedreht sind.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr (brecht euch dabei aber bitte nichts)

 
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from Advent-Gedanken

Was war das Besondere im Advent dieses Jahr für mich? Ein paar von den Dingen:

  • Das Weihnachtsgeheimnis von Jostein Gaarder: Jeden Morgen das Hörspiel hören.
  • Vier Tage bei der Tochter und den Enkeln, der tägliche Spaziergang, die Aufführungen der Kinder, Arbeit “remote”.
  • Der Mitmach-Gottesdienst am Dritten Advent und die vielen tollen Reaktionen der Teilnehmenden.
  • So manches Seelsorge-Gespräch, so manche Supervision.
  • Mit dem Männer-Kreis abends im Wald.
  • Die Gedichte von Daniela Danz bei Feinschwarz.
  • Dieser Blog hier.

Und bei dir so?

#Advent

 
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from #AdventOfMicrofiction 2025

⫸ Kepler-442b

Der Staubsturm kam zu früh. Funken tanzten über den Salzplatten, der Rover kippte. Ich zerrte Yara am Arm – sie klammerte sich noch immer an ihre Probenbox, als wäre die Mission wichtiger als ihr Leben. Vor uns: ein Korridor aus schwarzem Gestein, so dicht, dass die Strahlung draussen blieb.

„Rein“, befahl ich. Die KI schickte ihre Drohne voraus. Licht glitt über Zeichen, in den Stein geschnitten. Die Übersetzung flackerte auf:

Fürchte weder Macht noch Ende. Lust ist Ruhe, nicht Überfluss. Wer Angst sät, will bezahlt werden.

Die KI übersetzte weiter: Ratschläge zu Freundschaft, zu natürlichen Bedürfnissen. Yara liess die Box fallen. „Als hätten sie auf uns gewartet.“

Sie mass die Temperatur. „Der Stein hält die Kälte ab. Wenn wir die Anzugheizung drosseln …“ Wir sassen schweigend und teilten meine Thermoschicht. Der Sturm tobte drei Stunden.

Als der Himmel aufriss, lag der Rover auf der Seite. Die Inschrift hinter uns glänzte im Sonnenlicht.

Illustration einer farbenreichen Feuerwerksexplosion auf dunklem Hintergrund. In der Mitte leuchtet ein gelber, unregelmässig geformter Stern, von dem kurze Strahlen ausgehen. Darum sind zahlreiche tropfenförmige Lichtpunkte in Rot, Weiss, Gelb und Blaugrün gleichmässig im Kreis verteilt, wodurch eine lebhafte, vielteilige Explosion entsteht.

 
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from Advent-Gedanken

Auch jetzt, im Winter, finde ich es reizvoll, in die Natur zu gehen, und sei es nur in Gedanken:

Gehe auf eine Wiese; da siehest du mancherley Kraut und Blumen, du siehest bittere, du siehest herbe, süße, saure, weiße, gelbe, rote, blaue, grüne und mancherley. Spricht auch ein Kraut, Blume, Baum zum andern: du bist sauer und dunkel, ich mag nicht neben dir stehen? Wachsen sie nicht alle aus der Erde? Stehen sie nicht nebeneinander? Mißgönnet auch eins dem andern seine schöne Gestalt? Haben sie nicht alle Eine Mutter, daraus sie wachsen?

Also auch alle Seelen aus Einer. Alle Menschen aus Einem. Warum rühmen wir uns Kinder Gottes, so wir doch unverständiger sind als die Blumen und das Kraut auf dem Felde? Ists nicht auch also mit uns, daß Gott seine Weisheit in uns offenbaret? Wir sollten uns vielmehr darüber erfreuen und uns herzlich lieben, daß Gott seine Weisheit in uns so vielfältig offenbaret.

Jakob Böhme

 
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from Cedaras Couch

The Story of Art without Men by Katy Hessel

For one, don’t try to read this book in bed – it’s too heavy on your arms. ; )

It’s 485 pages plus pages for all the footnotes, a list of all the illustrations, glossary, an index for artists mentioned and a bibliography.

It would be hard to write a summary of the book as it’s starting with 1500s to 2000s, so it’s an overview of female artists the author found and shows pictures of some of their works. She mentions some familiar names as well, like Sofonisba Anguissola or Angelica Kauffman. She doesn’t go into a lot of details of their lives, but you get a general idea who they had been and in what circumstances they’d lived.

This counting-off of the artists' names might be a bit tiring or boring to some, but let me assure you that the book is a good starting point to learn about female artists and use all the pages at the end for further research on them.

Recommended to anyone who wants to read up on the subject.

 
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from #AdventOfMicrofiction 2025

⫸ Loslassen

Das Virus hatte ihre Zellreparatur geknackt. Die Ärzte gaben ihr Tage. CEO Aria Kesh lag in der Biokammer, umgeben von blinkenden Vitalmonitoren. Hinter der Panzerglasscheibe wartete der Vorstand.

Sie winkte den Medtechniker heran, liess Nährlösung und Flüssigkeit abstellen. Klarheit vor Zeit.

Auf dem Holoschirm pulsierte das Backup-Protokoll. Ihr Bewusstsein war komprimiert und Upload-bereit. Unsterblichkeit im Netz. Ihre Hand zitterte. Dann wischte sie es weg.

„Der Upload ist zertifiziert“, sagte der Finanzchef. „Sie müssen nicht sterben.“

„Ich muss“, sagte sie. Die Worte kosteten Kraft. „Auch im Netz endet nichts, wenn man nicht loslässt.“

Die Werte auf den Monitoren sanken. Sie deutete zu ihrer Stellvertreterin: „Okafor, geh zur aufgehenden Sonne. Nicht in die Sim.“

Okafor erstarrte, begriff erst, als die Linie flach wurde.

Draussen brach Morgenrot durch den Smog. Im Netz blieb Slot Zero unbesetzt.

Illustration einer vielschichtigen Feuerwerksexplosion auf dunklem Hintergrund. Im Zentrum liegt ein roter, sternförmiger Kern, umgeben von einer lockeren Gruppe kleiner, tropfenförmiger Lichtpunkte in Weiss, Gelb, Grün und Blau. Darum schliesst sich ein äusserer Ring aus langen, schmalen roten Lichtbahnen an, die gleichmässig radial nach aussen gerichtet sind und die Explosion klar umrahmen.

 
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from Advent-Gedanken

Sie gehört zu den Errungenschaften jüdischer Kultur, die alle für ganz seblstverständlich nehmen: die Sieben-Tage-Woche. In der Torah festgeschrieben und fast auf der ganzen Erde übernommen. Der Rhythmus von 6 Tagen Arbeit und einem Tag Ruhe ist zumindest bei uns quasi in DNA übergegangen. Ich liebe ihn – vor allem den Sonntag, der der Woche die Erlaubnis gibt, von der Effizienz abzuweichen.

Viele Menschen haben den Samstag als zweiten Ruhetag, zmindest für die Ruhe von der Erwerbsarbeit. Zu tun gibt es immer genug. Bleibt der Sonntag als Geschenk an uns, das wir nur annehmen müssen.

 
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from #AdventOfMicrofiction 2025

⫸ Die längste Nacht

Die Dunkelheit frass das Neon, bis der erste Sonnenstrahl alle traf. Am Morgen flackerte auf allen Displays: DAY-01, Mitrar-Protokoll aktiviert.

Meine Rangmarke wurde grau. Die Waffenschnittstelle blieb tot.

Ich sah die Gouverneurin in der Garküche. Weisser Overall, keine Abzeichen. Sie kniete auf einer billigen Matte, reichte Schalen an Alte, Bedürftige, Leute ohne Score. Ihre Wachen hatten frei. Türen standen offen, Wärme, die sonst unter Strafe stand. Niemand durfte Befehle schicken, nicht einmal ein hartes Wort als Befehlscode.

Dann flackerte ein Interface neben mir. Jemand versuchte, die Sperre zu brechen. Ein unterdrückter Befehl zuckte durch die Luft, starb im Nichts. Die Gouverneurin hob den Kopf. Ihre Augen waren ruhig.

An der Wand leuchtete ein uralter Tag, halb gelöscht: „Mitrar sieht alle gleich.“ Ein alter Mann flüsterte: „Früher nannten sie es Brüder.“

Als die Sonne sank, flackerten die ersten Rangmarken zurück.

Illustration eines mehrstufigen Feuerwerkseffekts auf dunklem Hintergrund. Unten breiten sich lange, rote, bogenförmig nach unten fallende Lichtbahnen zu einer halbkugelförmigen Fontäne aus. Im oberen Zentrum darüber explodiert ein kleiner, dichter Kranz aus unterschiedlich farbigen Lichtpunkten, darunter gelb, grün, blau und weiss, die einen kontrastierenden Sekundäreffekt bilden.

 
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from Advent-Gedanken

In meiner Timeline erscheint täglich ein Bild von der Sonne. Es ist ein Bild vom Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt.

Astronomische Aufnahme von der Sonne

Mich beindruckt nicht nur die Aktivität dieses Himmelskörpers. Mir wird auch immer wieder bewusst, was die Sonne für uns bedeutet. Und wie wichtig es ist, dass die Erde genau den richtiger Abstand hat, um Leben zu ermöglichen. Wenn irgendwas anders wäre im System, gäbe es uns nicht.

Und das sollte Zufall sein?

 
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from #AdventOfMicrofiction 2025

⫸ Aussenwelt

Der Lehrer reiste mit drei Begleitern über die Aussenrouten. Am Basaltmassiv trafen sie auf eine Siedlerin.

Sie kniete vor drei Metallstäben und weinte. Ihre Hände gruben sich in den Staub.

Der Lehrer trat näher und wartete.

Sie wischte sich übers Gesicht. „Mein Schwiegervater“, flüsterte sie. „Dann mein Mann. Vor einem Zyklus mein Sohn.“ Sie strich über den ersten Stab. „Klingenwölfe. Alle drei.“

Der Lehrer wies zur Orbitalstadt, deren Lichter am Tag glänzten. „Dort oben gibt es keinen Klingenwolf.“

Sie stand auf und hob den Kopf. Ihre Tränen wichen einem festen Blick: „Hier stirbt man schnell. Dort nur langsam – von innen nach aussen. Und sie lassen dir nicht einmal einen Stab im Staub.“

Der Wind zerrte an ihrem Mantel.

Der Lehrer wandte sich zu seinen Schülern: „Merkt euch das. Der Klingenwolf tötet aus Hunger. Die Regierung aus Prinzip.“

Illustration eines komplexen Feuerwerkseffekts auf dunklem Hintergrund. Im oberen Bereich fächern sich rote, bogenförmig nach unten fallende Lichtbahnen zu einer halbkugelförmigen Fontäne auf. Darunter hängen zwei feine Linien mit kleinen Fallschirmen, an deren Enden sich je eine leuchtend rote, schlangenartig gewundene Funkenlinie entfaltet.

 
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from Advent-Gedanken

Dass ich mich inzwischen von den Netzwerken verabschiedet habe, die von amerikanischen Milliardären für ihre Zwecke genutzt werden (X, Insta...), ist für mich selbstverständlich. Dennoch verbringe ich jeden Morgen eine Zeit, um meine Timeline zu lesen: im Fediverse bei Mastodon. Ich reagiere, poste eigene Dinge und bin im Kontakt. Warum tue ich das? Manchmal frage ich mich, was mir das zusätzlich zu den Kontakten eigentlich bringt, die ich im real live habe? Wäre die Zeit nicht anders besser verbracht?

Ich glaube, der größte Gewinn ist, dass ich dort Menschen erlebe und mit ihnen “rede”, die ich sonst nicht erleben würde. Ich lese von Perspektien, die mir fremd sind, und bekomme Information, die ich sonst nicht hätte. Das tut mir gut – auch, wenn ich immer wieder überlege, ob ich nicht auch mal wieder aussteige. Bis dahin erlebt ihr mich hier:

Dazu kommt natürlich die Prediger-App, ein soziales Netzwerk (auf Humhub-Basis) für Leute, die zur Predigergemeinde Erfurt gehören oder mit ihr verbunden sind. Das ist nochmal was ganz anderes: Zusätzliche Vernetzung, Austausch, Informationsweitergabe innerhalb einer Gemeinschaft, die mir wiching ist und mein Leben bereichert. Die will ich nicht mehr missen.

 
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from Yulko Polo Travel Blog

General Info

Country: Faroe Islands – a self-governing archipelago and an autonomous territory of Kingdom of Denmark | Language: Faroese, Danish | Currency: Faroese or Danish Krone (DKK) | Flag: 🇫🇴 | When visited: December 2025

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🗺️ Check out my “Now and Then” travel account on Instagram: https://www.instagram.com/nowandthenjourney

🚗 How to commute

If you are not going to rent a car to travel around the Faroe Islands, your options include taxi and public transport, which include buses, ferries and even a helicopter! You can check all the details including available routes, timetables and prices here: https://www.ssl.fo/en. The local network of buses is excellent, and it's basically possible to travel around the whole territory. From the Airport to Tórshavn one can get by bus #300 (or also #350 sometimes) and it will take around an hour.

🏨 Where to stay

There are various options, which you can easily book via the service of your choice: from a room in a hotel like Hilton, to the whole house. At Tórshavn we have been staying at Hilton Garden Inn and really enjoyed it there. Room are spacious and comfortable with teapot and a fridge. In the hotel there is a small shop to grab some quick snacks, drinks and souvenirs, as well as free laundry room, fitness room, and a sauna with a hot tub, which should be booked for an additional price (like 150 DKK per person). Of course there is a restaurant for breakfasts, lunches and diners as well as a complimentary glass of wine for Hilton Honor members every day from 5 to 6 pm :) f f

At Sørvágur we stayed at Cottages by the sea – lovely small 2-levels houses just on the ocean shore, which are super comfortable and well-equipped with a small kitchen and various amenities as well as provide an incredible view over the Fjord Sørvágsfjørður. f f f

🍽️ What and where to eat

Faroe Islands is a great place to enjoy fresh and delicious seafood and fish! Starting from a locally produced salmon, which you can find in any supermarket, to Michelin-level restaurants with multi-dishes menu.

Some highlights include: -Bitin – restaurant with Scandinavian cuisine, affordable prices and super cozy atmosphere. Beyond the variety of open Scandinavian sandwiches one can have fish and chips, shrimps, mashed potato with cod and some deserts. f f f

-Cafe at OY Brewing – fish and ships or a chicken burger will be a great addition to a freshly brewed beer or cider. f f f

-Sushi Daily – fresh tasty sushi, ramen, rice bowl and other things to eat in or take away – good quality with a good prices. f f

-Hallartún – a restaurant at the Hilton hotel, which serves delicious menu with affordable prices (hotel guests have 15% discount). f f f

In supermarkets like Bonus, Á Handil or Miklagarður you can buy some ready to eat snacks and pastry as well as some food for breakfast – like fresh bread and smoked salmon – or to cook for a lunch/dinner yourself. Although it will be not always cheaper than to eat outside: f f f f f f f f

👀 What to do and what to see

  • Catch Northern Light if you travel in winter – it's not that easy as one can think. Even during the winter months, when the conditions are the most appropriate, you'll need a lot of luck. Be patient, have a good camera and use an app to help you to know about the sun activity. Good luck! f f f f f

  • Discover the city and surroundings: Old City center and harbor area f f f f f f f f f f f f

Hoydalar Park and Svartafoss Waterfall f f f f

Beach Sandagerdi f f f f

Hang out in the SMS as a local f f

  • Drink some local beer – you can buy some at the dedicated liquor stores or visit one of 2 breweries (OY in Tórshavn or Föroya Bjór in Klaksvík), which is a great experience: you can chat with locals, play games and enjoy fresh drinks: f f f

  • Travel around the islands ... . Jellyfish Roundabout and Runavik f f f f

Sørvágur and Bøur f f f f f f f

Klaksvík f f f f f f

  • Count sheep and/or waterfalls while you travel across the islands :)

Some other great activities, which we planned, but haven't managed to do this time include: visiting museums, traveling to remote islands with a ferry, moving around with a helicopter, going to spa etc. For inspiration, check this official website: https://visitfaroeislands.com/en/see-do.

💡 Some highlights

  • Interesting fact is that eating in many restaurants is not more expensive than buying some ready to eat food in grocery stores.
  • Pay attention that many places are closed not only on Sunday, but 3 days in a row: Sunday, Monday, Tuesday.
  • If you want to buy some knitwear not spending a fortune, be sure to check second hand shops (especially Endurnýtsluhandilin á Bryggjubakka – Reyði Krossur).
  • It's super convenient and really affordable (sometimes you may travel even free! For example, with city lines like 1,2,3,4 etc.) to travel around the Islands by bus.
  • Be ready that the weather will change drastically multiple times a day: it may take like 5 minutes to change from blue sunny sky to stormy rain, so have a raincoat with you :)
 
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from Papa-Spuren

Na, auch müde? Eltern mit (kleinen) Kindern brauchen jetzt nicht mehr weiterlesen, sie wissen genau wie ich mich manchmal fühle. (Oder sie schlafen einfach, weil jede Minute kostbar ist.) Ich werde hier keine Tipps geben, wie man Kinder zum Schlafen bringt, dieser Text soll eher eine Art Ventil sein.

Also, vorneweg, Der Große und Die Kleine sind im Allgemeinen super gute Schläfer. Der Große kommt da ganz nach meiner Frau, braucht viel Schlaf, liebt es zu schlafen. Die Kleine... nicht so ganz. Ein Beispiel:

Ich fröne meinem Hobby und gehe erst spätabends ins Bett. (Zu Hobbies wird noch ein Eintrag folgen) Kaum hat man sich hingelegt, wird Die Kleine wach und hat Hunger. Also wieder aufgestanden und Fläschchen gemacht. Nach dem Füttern ist aber erst einmal Party angesagt, denkt Die Kleine und ist für die nächsten 2 Stunden hellwach! Und die ganze Zeit dreht sich der Gedanke im Kopf: „Ich will doch einfach nur schlafen!” So oder so ähnlich ist es bei vielen Eltern kleiner Kinder.

Die Kleine schläft meistens ziemlich gut, wenn sie denn mal eingeschlafen ist. Aber der Weg dahin ist leider meist ein Kampf. Da kommt sie ganz nach mir. Ich weiß das, weil ich den Text hier um halb 12 in der Nacht schreibe und trotzdem nicht wirklich müde bin.

Das ist auch das, was mir dann den nächsten Tag versaut. Ich wache hundemüde auf, weil ich ehrlich gesagt die Zeit ohne Kinder genieße und möglichst viel herausholen möchte. Für mich! Für Hobbies (etwa diesen Blog oder eine Dungeons & Dragons-Session)! Einfach in aller Ruhe etwas tun, nur für mich! Das führt, zumindest bei mir, in eine Art Teufelskreis: Ich will Zeit für mich, bleibe (zu) lange wach, bin müde, bin genervt, weil ich müde bin, brauche Zeit für mich. Seit Die Kleine nicht mehr von meiner Frau gestillt wird, habe ich die Nachtschicht übernommen. Sie schläft neben mir. Fürs Fläschchen und Windeln und ganz im Allgemeinen bin ich für Die Kleine zuständig. Das heißt ich höre ständig mit einem Ohr, ob sie weint, Hunger hat oder eine frische Windel braucht. So ganz entspannend ist das alles nicht und irgendwie bin ich ja dann auch nicht für mich.

Davon bin ich manchmal genervt! Ziemlich heftig sogar! Von ihrer Bedürftigkeit, vom Füttern, vom Nachts aufstehen und die Kleine durch die Gegend tragen, weil sie nur so einschläft. In meinem IdleHirn weiß ich, dass ich einfach meine eigene Müdigkeit, Genervtheit und das Gefühl fremdgesteuert zu sein auf Die Kleine projiziere. Aber Mann, bin ich manchmal genervt! Und Müde! Vor allem Müde!

In solchen Zeiten ziehe ich für eine halbe Nacht aufs Sofa um, aber in meinem Alter ist das keine gute Idee. (Die Schulter zickt dann meist.) Auf dem Sofa kriecht dann langsam das schlechte Gewissen ran und raubt mir zusätzlich den Schlaf. Super! Und wie schlafe ich jetzt ein?

Aber es gibt dann oft auch die schönen Momente. Die Kleine wird wach, nur kurz, rollt sich zu mir rüber, kuschelt sich an und schläft weiter. Das sind die Momente, die einem zeigen, wie toll das Papa-Sein ist. Dieses Urvertrauen von ihr, die unfassbare Liebe, die ich in solchen Momenten empfinde. Aber es stellt sich die Frage: Wie zur Hölle kriege ich jetzt den Arm unter ihr raus, ohne dass sie aufwacht? Dann liege ich da und versuche auf eine verrenkte Art und Weise einzuschlafen und denke darüber nach, was für ein Glück ich doch habe. Es hört sich abgedroschen an, aber es sind diese kleinen Momente, die mich alles andere vergessen lassen.

Am nächsten Morgen bereue ich es, Die Kleine nicht mehr in ihr Bettchen gelegt zu haben (Die Schulter!) und der Teufelskreis von oben startet neu.

Was kann man also tun? Ehrlich? Gar nix! Es ist, wie es ist! Wenn sich etwas verändern sollte, dann mein Drang lange wach zu bleiben. Und wisst ihr, was das Ironische daran ist? Ich weiß das, werde aber trotzdem nichts daran ändern! Weil ich brauche Zeit für mich! (stellt euch mich hier bitte eine Art Paradoxon vor)

Und während die Dinge passieren, die ich oben beschrieben habe, höre ich aus dem Zimmer des Großen, wie er im Schlaf spricht und irgendjemanden fragt, ob er den T-Rex ausleihen darf.

Wie geht ihr mit dem Schlafmangel um? Habt ihr euren eigenen Teufelskreis durchbrochen?

#papasein #papablogger #blog #eltern #schlafmangel

 
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from Jadoo

چند وقتی هست لازم دارم با فایل های pdf کار کنم و نمیخوام هزینه زیادی کنم و حتی نرم افزار اضافی نصب کنم برای همین هم با سایت زیر آشنا شدم که همه ی کارهایی که لاز درم رو انجام میده:

I❤️PDF

 
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